Ich sehe bei euch auch den Havaneser. Die haben Bock etwas mit ihren Menschen zu machen (Meine Sookie läuft auch schon mal am Pferd mit, geht mit joggen, viel wandern bzw. ich mache mit ihr Agility), freuen sich aber auch über schöne Spaziergänge bzw. einfach bei ihren Menschen sein zu können. Was das langhaarige angeht: Ich schere Sookie (was damit zusammenhängt, dass sie sich mit langen Haaren nicht wohlfühlt, sie sammelt alles an Ästen und Blättern ein und wirft sich alle paar Meter melodramatisch ins Laub), also durchaus kurzhaarig, die Pflege muss man nur (aber auch natürlich bei anderen Rassen) einrechnen.
Irgendwie finde ich es verwirrend, dass hier der Pudel so häufig vorgeschlagen wirdDie Mutter ist nicht die treibende Kraft, die den Hund möchte, sie ist es aber die Person, die häufig auf ihn aufpassen wird. Ist da ein sehr quirliger und äußerst aktiver Hund, der gerade in den ersten Lebensjahren viel Aufmerksamkeit fordert wirklich das richtige?
Ich würde bei euch eher einen Havaneser, Malteser oder Bichon Frise sehen. Etwas gemäßigter und meiner Meinung nach passender.
Ich würde mal behaupten, dass Welpen aller Rassen quirlig und aktiv sind. Havaneser (die anderen Rassen kenne ich nicht, kann ich nichts zu sagen) sind jedenfalls nicht gerade Schlaftabletten und wollen beschäftigt werden. Vor allem, wenn der Mensch tendenziell die größte Zeit über "verfügbar" ist, muss man das in der Erziehung von Anfang an berücksichtigen und dem Hund Ruhezeiten zeigen, ggf. mit Welpenauslauf arbeiten. Bei meinem Sheltie hat das im Home Office auch gut geklappt, obwohl sie ein kleiner verrückter Flummi ist. Aber sie hat von Anfang an gelernt wann Ruhezeiten sind und sie Sendepause hat :)
Meine paar Cents zu der Geschichte ![]()