Hundesport und Corona (Entwicklung und Folgen)

  • ANZEIGE

    Hallo zusammen :winken:


    In Anlehnung an die Antworten im IPO Thread hier mal für alle Sportarten.


    Wie hat die derzeitige Situation euren Sport beeinflusst? Negativ oder vielleicht auch positiv? Was glaubt ihr wie es weiter geht? Wollt ihr vielleicht sogar den Sport wechseln oder ganz aufhören?

  • Ich bin ja schon länger draußen, also etwas sehr viel länger. Aber ich habe tatsächlich die Hoffnung, dass die derzeitige Lage vielleicht etwas neue Konzepte in die Bereiche bringt, die mich damals dazu bewogen haben aufzuhören.


    Mir war es irgendwann zu viel Gemenschel. Sich Gegenseitig helfen, das komplette Training anwesend sein, Arbeitsstunden leisten alles selbstverständlich. Aber das man das irgendwann zur Lebenseinstellung erklärt hat und wer nicht auch noch Kaffee getrunken, an gemeinsamen unhündischen Ausflügen, usw. teilgenommen hat, der war schlecht für den Verein, hat den Sport nicht ernst genommen. Das hat mir ein bisschen den Spaß genommen.

    Von so Sachen wie, der kann nicht mit dem, jener braucht immer eine Sonderlocke, ... das sind Dinge die man wahrscheinlich nie verhindern kann.


    Da finde ich wirklich feste Trainingsfenster, Kleingruppen und wenig drumherum wirklich eine attraktive Vorstellung. Einfach wieder mehr den Hund und den Sport in den Fokus rücken und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

    So ganz vielleicht in meiner Traumwelt werden dann kleine Turniere wieder häufiger. Klar ist eine Weltmeisterschaft verlockend und die hohen Klassen das Ziel. Aber so als Normalo mit Hund war das immer außerhalb meiner Möglichkeiten. Weniger Teilnehmer, um die Ecke, familiäre Atmosphäre, die Freude über den Blumentopf von Hintertupfingen, doch das fehlt mir. Einfach diese netten, kleinen Veranstaltungen.

  • Unseren Sport hat es in so fern beeinflusst, dass halt im letzten Jahr insgesamt für 5 Monate keine Turniere waren und dieses Jahr bisher auch keine Turniere sind.
    Trainingstechnisch trifft es mich wenig bis gar nicht. Ein paar Seminare sind ausgefallen, aber das ist ja eh eher so ein "Schön zu haben, aber richtig Einfluss aufs Training hats nicht".


    Nerven tut es, weil die beiden aktiven Hunde einfach gerade so schön "drin" waren, ein cooles Alter haben und einem da halt Zeit verloren geht, aber mein Gott.

  • ANZEIGE
  • Im Moment nervt es richtig.

    Die Halle ist zu und Training findet insgesamt eher gar nicht statt. Wenn das Wetter mitmacht, dann können wir manchmal auf den Platz. Aber wirklich effektives Training findet im Moment nicht statt.


    Der Nachwuchshund ist schon drei und gurkt immer noch in der A1 rum xD Läuft bei uns.

    Aber gut. Kann man nix machen. Ich hoffe einfach, dass im Sommer mal wieder Turniere stattfinden (und dann fällt die Hnmdin wahrscheinlich wegen Welpen aus, haha).


    Auf der anderen Seite finde ich, dass die Pause auch mega den Druck rausnimmt.


    Trotzdem könnte es langsam mal wieder losgehen, finde ich :rollsmile:

  • Einerseits nervt es mich auch ziemlich, da bei mir auch viele Prüfungen, Seminare und Gruppentrainings ausgefallen sind.


    Andererseits kann ich auch alleine trainieren, das ist in meinem Sport problemlos möglich und dazu muss ich mich auch nicht aufraffen. Mir macht es einfach Spaß zu trainieren, ob alleine oder in der Gruppe, meine Motivation leidet darunter nicht.


    Was ich ein bisschen schade finde ist, dass ich jetzt doch fast eine ganze Saison verloren habe. Man kann es jetzt im Nachhinein natürlich nicht sagen, ob ich ohne Corona schon weiter wäre. Für mich steht aber fest, dass ich ohne die Prüfungserfahrung keine Klasse "überspringen" kann oder möchte.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Mich nervt das es so unterschiedlich geregelt ist.

    An meinem alten Wohnort konnte man vom Pensum her alles normal weiter trainieren ab Hälfte des ersten Lockdowns.

    Hier grade nur Obedience, SD ist schwieriger. Aber da spielt grade auch das Wetter mit rein , ohne das wär hier grade auch schon mehr machbar.


    Was ich sehr schade finde ist das eine Saison schon komplett fehlt quasi, dieses Jahr ist ja noch ungewiss.

    Aber von den Januar 2021 bis Ende des Monats gemeldeten 3 Prüfungen findet auch keine statt .

    Mal sehen was da noch kommt.

    Seminare/Auslandstraining fällt ebenfalls flach, das ist einfach schade weil es für ein paar Sachen einfach geil gewesen wäre. Aber kommt Zeit, kommt Rat.


    So tüfteln wir (Trainingsteam/partner) jetzt noch mehr an Feinheiten als vorher, die Hunde haben noch mehr Zeit mental zu reifen - ich versuch es positiv zu sehen.

    3 bis 4x die Woche Training ist hier nach wie vor angesagt , nur etwas weniger SD.

    Und da sich überall Fortschritte bemerkbar machen ist alles schick.


    Nur aufgrund der erschwerten Bedingungen aufhören..ne.

    Dafür war der Anfang damals, vor einigen Jahren mit meiner Hündin zu steinig als das ich da jetzt sage ne.xD

    Aber ich bin auch unfassbar dankbar und glücklich über die Leute mit denen ich trainieren kann. :herzen1:


    Das ist etwas was mir an Corona sehr gefällt- man hat kaum mehr Leute um sich die nur schwätzen, negativ sind o.Ä.

    Aufgrund der Beschränkungen etc und das würd ich mir in Zukunft dauerhaft wünschen ehrlich gesagt. :tropf:

    Mehr leistungsorientierte Arbeit bzw wieder klare Trennung zwischen "Prüfungsteam" / "kein Prüfungsteam" , den Ambitionen etc.

    Das man sich da nicht in die Quere kommt und die Leute mit Ambitionen die für ihre Möglichkeiten gekämpft haben selbige auch weiter vernünftig halten können statt wieder sich zurück zu nehmen.

  • Wie hat die derzeitige Situation euren Sport beeinflusst?

    Einige Veranstaltungen sind abgesagt worden. Manche hätten stattfinden können, mussten aber aufgrund des Wetters abgeblasen werden.

    Unsere Sportsaison ist leider genau im Winter.

    Für mich persönlich hat sich kaum was geändert. Ich trainiere überwiegend alleine, oder mit meinem Mann zusammen. Bei den meisten Rennen würde ich eh nicht starten, weil nicht gut genug.

    Als letztes Jahr das erste große Rennen, für das ich gemeldet war, abgesagt wurde, war ich tatsächlich ein bisschen enttäuscht, traurig und hatte kurzzeitig auch keine lust mehr, weiter zu machen.

    Aber durch den Wegfall der ganzen echten Rennen, gibt es massig virtuelle Rennen, an denen man teilnehmen kann. Man kann sich also virtuell ein bisschen messen, wenn man will.


    Negativ oder vielleicht auch positiv?

    für mich ist es beides.

    Manni würde nie im Leben an nem echten Rennen teilnehmen dürfen. durch die virtuellen Wettkämpfe kann er es halt irgendwie schon. Er kann Medaillen und Urkunden sammeln und eben zeigen, dass er gut ist. Ohne das er im Stress ist, oder andere Lebewesen in Gefahr gebracht werden würden.

    Mit siri finde ich es etwas traurig. Sie ist noch jung, wir werden also noch an ganz vielen Rennen starten können. und für mich ists natürlich auch gut, weil ich mich ja weiter trainiere.

    Aber ich fänds gut, wenn sie Erfahrung sammeln könnte. 2 Rennen bis jetzt und davon eines extra für die Minihunde, ist da zu wenig. Auch für mich.




    Was glaubt ihr wie es weiter geht?

    Ich denk, das wird schwierig.

    Vielleicht nur ohne Zuschauer. vielleicht auch bis man startet mit Maske...

    die Zeit wird es zeigen.



    Wollt ihr vielleicht sogar den Sport wechseln oder ganz aufhören?

    Definitiv nein.

    Ich mach den Sport für die Hunde. Die wollen trotzdem beschäftigt werden.

  • Mich kotzt die Situation an, wir dürfen nicht mal alleine (!) auf den Platz um eventuelle Geräte zu benutzen. Ist einfach verboten. :verzweifelt:


    Wir trainieren so vor uns hin aber ohne jemanden, der da mal ein Auge drauf wirft, fällt es mir als Anfänger halt sehr schwer da Fehler zu erkennen. Ist scheiße weil wir beim Rally gerade so gut drin waren und beim Hoopers gerade angefangen hatten - bleibt jetzt irgendwie alles etwas auf der Strecke.

    Zudem halt auch irgendwie die Motivation fehlt. Sonst hatte man halt ein oder zwei Mal in der Woche jemanden, der einen in den Arsch getreten hat und eine Weiterentwicklung sehen wollte und das fällt halt jetzt raus. Ja, ich brauch das irgendwie, kann ich leider nicht so wirklich erklären.


    Ich hoffe, dass wir ab März wenigstens wieder einzeln mit dem Trainer auf den Platz dürfen aber irgendwie glaube ich da noch nicht dran.


    Aufhören oder Sport wechseln würde ich da jetzt nicht.

  • Es hat mein Hobby komplett verändert, weil es MICH verändert hat.

    Dee ist gerade im idealen Alter, austrainiert und einfach nur fit. Das ist megaschade. Jetzt, genau jetzt wäre die Zeit, alles zu melden, was geht.


    Eine Weile dachte ich, ach was, Turniere fehlen mir gar nicht. Aber nun, da Training wieder möglich ist, merke ich - bei meinem Training fehlt mir gerade die "People"-Komponente. Alles ist so steril, zack-rein-zack-raus, nicht aufhalten... das ist für mich, die ich ja komplett alleine bin, schon schade. Das Training an sich finde ich trotzdem gut, die Gruppen sind kleiner, die Leute konzentrierter, und die Trainer strukturieren gerade sehr streng (= keine ewige Tratscherei auf dem Feld, sondern jeder seine faire Zeit).

    Ich habe tatsächlich schon daran gedacht, aufzuhören. Ich plane eigentlich dieses Jahr einen Welpen, aber in schlechten Momenten sage ich mir, was willstn damit.

    naja, fließt noch Wasser den Bach runter, und never cut a tree in winter time

    -s-

  • ich kann leider momentan gar nicht trainieren. Hallen sind zu, auf den Platz dürfen wir nicht. Zuhause habe ich nicht die Möglichkeit an Geräten zu trainieren weil kein Garten o.a. vorhanden ist. Dadurch auch null Möglichkeiten den Junghund schon mal langsam dranzuführen. Ich versuche mir irgendwie damit zu behelfen, dass ich mit offenen Augen durchs Gelände laufe und alles was sich irgendwie als Geräteersatz eignet nutze, aber wie sagt man so schön? Ist nicht the yellow from the egg. Mich frustriert das im Moment total (Sookie ist als Junghund ja förmlich auf dem Platz großgeworden). Hoffe dass es irgendwann weitergehen kann :/

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!