Und Dir hilft es nichts, ihn sich anders zu wünschen, als er gerade ist. Beeinflussen könnt ihr ihn schon, aber eben langsam und langfristig. Was Ihr jetzt gleich beeinflussen könnt, ist Euer Gefühl der enttäuschten Erwartung, den skeptischen Blick in die Zukunft bzw. Schwarzmalerei (wo Du mit Deinem letzten Satz wieder bist) und den daraus resultierenden Frust. Für den kann hier auch Keiner was.
Es gibt so viel, was er gut macht. Kraft für Euren Weg könnt Ihr daraus ziehen, wenn Ihr Euch darauf konzentriert. Und Euch auch über minikleine Fortschritte da freut, wo es aus Eurer Sicht noch nicht so gut läuft.
Das finde ich ganz toll geschrieben! Besonders das mit dem letzten Satz, das war vielleicht nicht so gemeint, aber klingt so, als wartest du darauf, dass er dich enttäuscht.
Frust weil Dinge nicht so laufen wie man es sich vorstellt kennt wahrscheinlich jeder Hundehalter, ich fand es sehr hilfreich immer wieder innezuhalten und zu überlegen was alles gut läuft. Das ist doch wie in jeder guten Beziehung, nie ist der andere perfekt, ist man selbst ja auch nicht. Ich hab übrigens schmunzeln müssen, dass du sagst, dass man alle anderen Dinge eben besser trainieren kann. Ich glaube das sagt sich leicht über Probleme, die man selbst nicht hat. Euer "Problem" ist ja im Grunde auch trainierbar, es braucht dazu vor allem viel Vertrauen und Geduld. Das wird schon werden!