Beiträge von Wollteufel

    Schnuppe wo man das Tier geholt hat. Denn so jemand ist es egal, dass die andern angesteckt werden.

    Also erstmal hab ich das mit den Giardien geschrieben, weil die als Grund für den Anwalt mit aufgeführt waren. Und der Satz hier oben, den find ich ziemlich traurig! Es ist eben nicht schnuppe, wo man ein Tier kauft! Genau, denjenigen ist es egal, aber deswegen unterstützt man solche Vermehrer auch nicht noch, indem man ihnen viel Geld in den Rachen wirft. Und ja ein Hund vom Züchter kann auch krank werden, was das jetzt mit dem Thema zu tun hat, keine Ahnung. Und nein, ein Hund braucht keine Ahnentafel, der kann sehr gut aus dem seriösen Tierschutz kommen. Denn da wird Tieren, die schon auf der Welt sind geholfen ein neues Zuhause zu finden und es werden nicht noch mehr Welpen produziert, die dann unter schlechten Umständen einen Start ins Leben bekommen. Den Schuh muss man sich dann leider anziehen.

    Das an so einem Vermehren nichts schön zu reden ist, das versteht sich von selbst. Und das das mit dem Impfpass nicht passieren sollte auch klar.

    Aber was die Sache mit den Giardien angeht, kann ich die Vorwürfe wirklich nicht verstehen. Giardien sind überall in der Umwelt, im Boden, in Hinterlassenschaften anderer Tiere. Also wenn der Welpe nicht in einer sterilen Wohnungshaft aufwächst, dann kann er sich das mit seinem noch schlechten Immunsystem überall holen. Da reicht es doch im Garten zu sein. Die Züchterin meines Hundes war mit den Welpen auch schon im Wald unterwegs und hat ihnen viel von der Umwelt gezeigt, so wie es sein soll. Da reicht es doch ein bisschen was zu knabbern oder zu fressen, aus einer Pfütze zu trinken. Unser Hund hatte mit ein paar Monaten Giardien, wahrscheinlich hat er sich die bei uns geholt, aber wir haben ihn ja auch nicht im verdreckten Vermehrerverschlag gehalten, sondern er hat halt am Anfang jeden Sch... gefressen. Deswegen versteh ich die Aufregung in diese Richtung jetzt wirklich nicht.

    Das der "Züchter" nach Abgabe weiter Ansprechpartner bleibt und die Adressen der Geschwister-Besitzer noch hat, das fände ich auch normal. Aber letzten Endes habt ihr euch ja dazu entschieden einen Hund aus dieser Quelle zu kaufen, ihr hättet ja auch warten können und einen Hund vom Seriösen Züchter kaufen können.

    Dem Hund wünsche ich gute Besserung.

    Habe ich etwas falsches gesagt ?

    Nein, hier wird nur ungerechterweise verallgemeinert.

    Was ist dir denn über die Leber gelaufen?:fear:

    Ich wollte damit nur sagen liebe TE, dass du explizit gesagt hast, der Hund solle nicht viel kleiner sein, als dein Labbimix. Das kann ich verstehen und deswegen fallen die meisten Begleithunderassen einfach raus, weil zu klein. Das sollte auch kein Vorwurf sein!

    Wenn ihr da flexibel sein solltet, schlag ich gern den Havaneser vor:D, den kenn ich als perfekten Familienhund.

    Oder vielleicht auch einen Boxer? Bei beiden ist der Jagdtrieb handelbar und Wachen ist bei denen eigentlich auch nicht so ein großes Thema.

    Also Boxer gehören eigentlich nicht umsonst zu den Gebrauchshunden und haben eine ausgeprägten Wach und Schutztrieb.

    Steht sogar entsprechend im Standard:

    Doch wenn es um den Schutz seiner Lieben oder deren Besitz geht, entfaltet der Boxer alle erforderlichen Qualitäten eines unbestechlichen Wachhundes.

    Lustig das man beim GSS deshalb im anderen Thread abrät und dann ausgerechnet nen Boxer in den Ring schmeisst. Der zudem auch noch Tendenz zu Qualzuchtrasse hat.

    Da hast du Recht, da meinte ich auch eher den Retriever. Trotzdem passt, wie schon gesagt, der Boxer meiner Meinung nach besser zu den restlichen Wünschen der Familie. Und weil du es selber ansprichst, ja der Boxer ist auch Gebrauchshund, aber den GSS ist eigentlich ein Hofhund der dort bestimmte Aufgabe übernommen hat und keine Schmuse-familienhund, der in Wohnungshaltung lebt und dann nicht bellen soll.

    Die Rassen die ich hier ansonsten passend fänden (Begleithunde) sind ja hier nicht gewünscht, obwohl die alles bieten würde, was eigentlich gefordert wird.

    Ich möchte nur mal anmerken, dass die Sennenhunde normalerweise keine sinnlosen Kläffer sind, die am Gartenzaun randalieren. Ja, die melden wenn jemand klingelt oder das Grundstück betritt, aber nur dann.

    Unsere beiden (Wachtrieb haben beide) hängen den ganzen Sommer im Garten ab, da wird genau nix gemeldet was sich vorm Gartenzaun abspielt. Die wissen genau wo das Grundstück anfängt. Musste man natürlich mal kurz erklären als sich die rassetypischen Eigenschaften entwickelt haben, aber dann wars auch geklärt.

    Grundsätzlich ist vieles Erziehungssache, der Hund hat einfach nicht zu entscheiden, wer das Haus betritt, wenn ich sage, dass es ok ist. Genau so wenig hat es kommentiert zu werden wer bei uns in der Straße rumläuft usw. Ist halt Arbeit und gerade das Territorialverhalten in den Griff zu bekommen, sollte man vom Aufwand her nicht unterschätzen. Ich arbeite da heute noch dran (Stichwort an der Leine pöbeln), wobei ich auch 2 habe die sich da gegenseitig pushen. Mit "nur" einem Hund ist das auch noch mal einfacher.

    Die GSS die ich bisher getroffen habe waren durch die Bank weg nett mit anderen Hunden und neutral gegenüber Menschen. Sind aber zugegebenermaßen nicht sehr viele.

    Mal beim Landesverband vom SSV vorbei schauen und auf einem der Spaziergänge mitlaufen halte ich auch für sehr sinnvoll. :nicken:

    Das finde ich alles sehr richtig, es ist halt die Frage, warum man sich diese Arbeit machen möchte, wenn man von vornherein schon weiß, dass man keinen wachenden Hund haben möchte. Und eigentlich auch keinen, der die Kinder beschützt. Und eigentlich auch einen, der mit zum Joggen und Radfahren kann.

    Wenn man von jeher Fan der Rasse ist und dafür sein Leben so einrichtet find ich das super. Aber bei den Vorstellungen, die bisher so genannt wurden, würden mir eben auch viele andere Rassen einfallen, der GSS aber nicht. Man muss es sich ja nicht unnötig schwer machen, vor allem kann ich mir vorstellen, dass ein Kind mit einem kleineren Hund, der vielleicht auch gerne Tricks lernt und den es auch mal selber an der Leine führen kann (nicht alleine Spazierengehen versteht sich), mehr Spaß hat.

    Das kann ich noch zu meinem Beitrag ergänzen, wir haben es genauso gehandhabt: Große Stoffbox und beim ersten Fiepen in der Nacht sind wir aufgestanden und direkt mir ihr nach draußen.

    jap genauso machen wir es auch.

    wir zwei sind einfach schlecht hundehalter, da wir unseren hund einsperren. :shocked::shocked:

    Ich habe auch anfangs eine Box benutzt, rückblickend würde ich es aber wahrscheinlich nciht mehr machen. Mein Hund wechselt auch häufig den Liegeplatz, allein schon weil ihm schnell warm wird. Was ich aber noch ganz wichtig finde, bitte immer Wasser zur Verfügung stellen. Das geht auch in der Box, im schlimmsten Fall schwappt da halt mal was über, was soll's. Hunde haben auch nachts Durst.