Ob es legitim ist oder nicht, ich kann die Züchter auch ein bisschen verstehen. Ich würde mir die Konstellation nicht antun und ich kenne leider auch aus meinem direkten Umfeld eine Geschichte, wo sich alles schön ausgemalt wurde. Kind war ein halbes Jahr alt, da kam der Hund einer vielleicht ähnlich leicht/schwer zu erziehenden Rasse. Man hatte schon Erfahrung aus der Familie, alles kein Problem. Jetzt ist der Hund Ein Jahr alt, die Erziehung blieb leider ein bisschen auf der Strecke, man ist jetzt mit Trainer dran, wird langsam besser. Schon ein paar Monate später wurde in einem Gespräch mit mir erwähnt, dass man sich jetzt eher wünschen würde keinen Hund geholt zu haben. Ich fand das ziemlich traurig, auch wenn ich es verstehen kann, dass es sehr anstrengend ist. Der Hund hat sich das nicht ausgesucht.
Ich glaube es ist eben nicht richtig zu verstehen, wie anstrengend die erste Zeit und auch die Pubertät des Hundes sein kann, wenn man es nicht erlebt hat. Und man weiß eben nicht vorher, ob man dann belastbar ist, aber im schlimmsten Fall ist es halt super anstrengend sich um zwei kleine Wesen kümmern zu müssen. Ich würde auch nochmal drüber nachdenken, auch weil die erste Zeit mit dem Baby auch dem Baby allein gehören sollte und man die ja auch genießen will und nicht nur alles irgendwie geschafft werden soll.