Beiträge von Wollteufel

    Lapinporokoira hab ich auch nochmal um einiges anspruchsvoller in Erinnerung und echte Arbeitshunde

    Na ja nein, das würde ich so pauschal nicht sagen. Vielleicht mag Anderster ja noch was dazu schreiben. Aber wer sich den Arbeitswillen eines Chodsky zutraut, sollte denke ich auch mit einem Lapinporokoira gut klarkommen. "Richtige Arbeitshunde" wie Border Collies, LZ Schäfis oder so sind das nicht. Die von denen ich so höre, können auch einfach nur mit langen Wanderungen u.ä. sehr glücklich sein, Hauptsache unterwegs und zusammen. Und auch bei den Finnischen Lapphunden sollte man sich auf eine Beschäftigung abseits von Standardspaziergängen einstellen!

    Das hatte ich anders in Erinnerung. Ich meine Itundra hat sie mal eher als Schäferhunde der Finnen beschrieben und den Finnischen Lapphund eher wie den Spitz. Und beschäftigt werden möchten die Rassen auch, klar.

    Und ich hatte ja auch nicht den Lapinporokoira mit einer Arbeitsrasse verglichen, nur erwähnt, dass der schon eine andere Rasse mit anderen Ansprüchen ist, weil es so klang, als seiner einfach ein finnischer Lapphund mit kurzem Fell.

    Ich kann dir ja mal von meiner erzählen wenn das hilft. Hab sie bei meiner Hundetrainerin gemacht, sind zuhause bei ihr los, kleine Gemeinde, sind über einen Platz gelaufen mit Wiesen und Bäumen und ich hätte wenn ich möchte ablehnen können. Da mein Hund aber zu dem Zeitpunkt noch nicht sicher abrufbar war und die Umgebung für ihn komplett neu und ziemlich befahrene Strassen umzu, habe ich darauf verzichtet was ok war. Wir sind ca. eine halbe Stunde unterwegs gewesen, vielleicht auch weniger, am Einkaufszentrum vorbei, über eine andere Wiese in ein Wohngebiet. Auf der Wiese sollte ich den Hund absitzen lassen, ein paar Meter weggehen, wirklich nur ca. 5 oder so, und ihn abrufen. Das mussten wir nochmal wiederholen, da er erstmal markieren musste :skeptisch2: dann ging's aber. Dann noch die Füße einmal anheben, das Maul aufmachen, dann weitergehen. Herr Spitz hat schön an der Leine gezogen, war aber ansonsten brav. Dann kurzes Nachgespräch, Leinenführigkeit verbessern, das war's.

    Also... nochmal vielen vielen Dank für die tollen und wirklich informativen Beiträge/Antworten.


    Sollten wir in Bezug auf die Rasse mehr Gegenwind bekommen, als nur von einer Züchterin, habe ich die finnischen Lapphunde im Blick. Leider ist die Kurzhaarvariante hier wirklich sehr.... seeehr selten vertreten.

    Nur kurz hierzu, die Lapinporokoiras und Lapinkoiras sind schon unterschiedliche Hunde, den Lapinporokoira hab ich auch nochmal um einiges anspruchsvoller in Erinnerung und echte Arbeitshunde, das ist also nicht einfach ein finnischer Lapphund mit kurzem Fell.

    Nur noch ganz kurz dazu, wenn euch die Eurasier gefallen schaut euch die Deutschen Spitze vielleicht auch nochmal an, nicht nur, weil ich persönlich es immer schade finde neue Rassen zu züchten, anstatt alte, wirklich tolle Rassen die gefährdet sind zu unterstützen, sondern auch, weil Eurasier oft noch mehr Jagdtrieb mitbringen und durchaus noch sturer und eigensinniger sein können durch die enthaltenen Rassen. In der Dissidenz gibt es Großspitze auch in Sable oder gescheckt, wenn euch das besser gefällt.

    Jetzt bin ich auch still ;)

    :shocked:Die ist ja größer als mein Großspitz! Du könntest sie in der Dissidenz eintragen lassen, da gibt es andersfarbige. Wäre bestimmt eine Bereicherung für die Großspitzzucht die schöne Djini.

    Hab ich auch schon überlegt. Nur irgendwie ist das letzte Jahr gefühlt komplett an mir vorbei gerast ohne auch nur irgendwas nennenswert sinnvolles zu tun. Und ne Ausstellung wäre für Djin aktuell undenkbar. Wir haben ein paar Baustellen. Nix dramatisches aber eben nervig. Sie ist n hibbl. Möchte gern alles richtig machen, steht sich aber von der Konzentration selbst im Weg. Sie ist noch so ein Baby im Kopf. Und wenn ich nervös werden wird sie es gleich dreifach und treibt mit ihrem Gekreische alle in den Wahnsinn |) stimmgewalt geht richtig sheltie :mute:

    Das Herz ist für die Überlegung. Alles andere ist ja nicht so schön. Kann ich aber sehr gut verstehen, Alfred ist auch ein kleiner Stresskeks in für ihn unbekannten Situationen, vor allem mit vielen Menschen. Da wir viel zu selten in solche kommen wird das auch nur langsam besser. Aber ich stell mich drauf ein, dann ist das halb so schlimm.

    Du meinst Djini :D ja die hat ihr Soll-Maß um ca 9,5 cm überschritten :pfeif: sie hat ca 49,5 cm und 13 Kilo... Stammt aus VDH Zucht, Mittelspitzeltern. Wäre sie nicht orange sable sondern schwarz, braun oder weiß konnte ich sie unkompliziert zum Großspitz umschreiben lassen und die Zzl anpeilen.

    :shocked:Die ist ja größer als mein Großspitz! Du könntest sie in der Dissidenz eintragen lassen, da gibt es andersfarbige. Wäre bestimmt eine Bereicherung für die Großspitzzucht die schöne Djini.

    Alfred fand andere Menschen schon immer suspekt und hat sie angebellt, heute geht er zwar hin wenn er sie Möglichkeit hat, aber lässt sich auf keinen Fall anfassen. Ich würde dem Welpen von Anfang an beibringen fremde Menschen draussen zu ignorieren, bei Besuch mach ich es so, dass sie ihn ignorieren sollen bis er von selbst ankommt. Manche Menschen können ihn dann auch streicheln andere nicht. Es gibt auch Menschen in meinem Umfeld, die können ihn nach drei Jahren immer noch nicht streicheln, weil er das nicht möchte. Ist für mich ok.

    Die weißen Schäferhunde die ich kenne haben übrigens sehr viel Jagdtrieb, einer hat lebenslang Leinenknast vom Ordnungsamt wegen Jagens. Ich finde schon man kann auch ein wenig nach Optik gehen, aber da gibt es eben auch immer Alternativen. Wenn mir die Schäferhundartigen optisch gefallen, dann vielleicht auch Spitzartige, Nordische Hunde oder gemäßigte Hütehunde. Ich fand früher auch immer Schäferhunde, besonders die schwarzen ganz toll, hätte ich rein nach der Optik entschieden wär's wohl ein TWH oder ein Schäferhundmischling aus dem Tierheim in Wolfsoptik geworden. Hab viel recherchiert und gelesen über Rassen und wusste genau, das passt überhaupt nicht zu dem was ich bieten möchte. Dann hab ich geschaut welche Rassen die Charakterzüge haben die ich für mein Leben brauchen kann und bin beim Spitz gelandet und nie bereut.

    Und weil noch nicht erwähnt, ich bin froh, dass ich eine Hund hab, der nicht so schwer ist. Ich kann ihn noch heben und falls er mal in die Leine donnert ist es auch nicht so dramatisch. Auch mit jüngeren Kindern kann das Gewicht eine rolle spielen, die wollen ja auch mal die Leine halten z.B.

    Ehrlich gesagt ich würd mich mit einem Schäferhund oder besser zwei auch sicherer fühlen als mit meinem Spitz. Passen ein oder zwei Schäferhunde zu meinem Leben? Auf gar keinen Fall. Das mein ich mit Gründen für die Rassewahl, der normale Alltag sollte da ausschlaggebend sein. Bei dem was du beschreibst würde ich keine Schäferhund oder ähnliche Kaliber wählen.

    Vielleicht um auch hier den Schäferhund nochmal etwas ins Leben zu rufen bzw. die Tendenz zu erklären. Meine Partnerin wird abends, im dunklen auch öfter ihre Runden drehen. Hat vielleicht auch etwas mit Sicherheitsgefühl zutun.

    Da braucht man keinen Schäferhund für, alles was ab kniehoch und vielleicht noch dunkel ist macht genug Eindruck. Ich würde sagen, ein Hund egal welcher reicht. Der Hund soll ja maximal abschrecken, angehen darf dein Hund sowieso nie jemanden. Und als Grund für die Rassewahl halte ich das für völlig falsch. Wenn man sich im Dunkeln unsicher fühlt würde ich Pfefferspray empfehlen.