Anderes Thema: Ich denke gerade darüber nach, wie viele Leute sich als unersetzlich für den Hund wahrnehmen, so in dem Sinne: nur ich allein weiß wie es geht und Niemand außer mir kann mit dem Hund richtig umgehen, nicht mal ein Familienangehöriger .. Ich kann gar nicht glauben, dass es tatsächlich so viele Hunde gibt, die in den Händen anderer Menschen total unglücklich, verstört oder unerzogen wären?
Ich finde das hat gar nichts damit zu tun, dass man sich irgendwie besonders kompetent oder besser vorkommt. Ein Hund einer Rasse die Fremden gegenüber nicht so offen sind und seit Welpe bei mir ist, der hat nunmal mehr Stress bei anderen Menschen, erst Recht, wenn er dort dann alleine ist. Das hat ja was mit Bindung zu tun und nicht mit Qualifikation. Natürlich gibt es viel hundeerfahrenere und kompetentere Menschen als mich, aber mein Hund würde trotzdem lieber bei mir sein und das finde ich völlig normal.
Bei Familienangehörigen die mein Hund von klein auf kennt, kann er auch mal über Nacht bleiben, aber das ist ja hier nicht das Szenario.
Und wie gesagt, es würde doch den anderen Personen gar nichts nützen, wenn der Hund sich z.B. nicht anfassen ließe oder Stress hat und sein typisches Verhalten z.B. gar nicht auspackt. Also wenn jetzt in unserem Fall jemand einen Spitz kennen lernen möchte, dann würde s viel mehr Sinn machen mit uns nach Hause zu kommen, da kann man dann sein durchaus vehementes Wachverhalten erleben, man würde sehen wie verschmust er mit seinen Menschen ist, dass er gerne Tricks lernt und was ih sonst noch alles so ausmacht. Das sieht man aber eben nur dann.
Darauf arbeite ich ja hin, dass meine Hunde im Alltag nette Begleithunde sind, wo man auf einige Dinge achten muss, aber wo ich mich auch irgendwann drauf verlassen kann, dass das internalisiert ist und für die Hunde weder die komplette Welt untergeht, wenn sie mal 2 Tage woanders sind, noch, dass sie nur Mist in der Zeit bauen.
Gut geschrieben 👍
Aber das ist doch auch schon wieder total rassenabhängig, mit einem Pudel, ja da ist das mein Ziel. Das ist für manche Hundehalter auch eben nicht wichtig und wenn man eine Schäferhunde oder Mali z.B. hat, dann ist das sicher nicht das Ziel, warum auch? Jeder holt sich eben den Hund, der zu ihm passt oder für den er der richtige Mensch ist.Und wenn dann eben Hundehalter hier schreiben, die Hunde mit anderen Bedürfnissen haben, dann ist das nicht komisch, sondern einfach Fakt.