Natürlich sagt es was aus. Nämlich Regelmäßigkeit. Man kann dann eben nicht mehr so lange schlafen, noch schnell den Film zu Ende schauen oder bei Freunden hocken.
Es geht doch lediglich um ganz simple Sachen.
Ich genieße es im Augenblick "frei" zu sein. Einfach mal irgendwo hin fahren, ins Kino nach der Arbeit, bei schlechtem Wetter eingemummelt auf der Couch hocken bleiben. Keine Verpflichtungen, einfach entspannt dem Hobby nachgehen.
Kann sich keiner daran erinnern, wie es ohne Hund war /ist? Oder hatten hier so viele Leute schon immer Hunde und kennen es gar nicht anders?
Wenn man keinen Hund hat ist ein Hund IMMER was anderes. Und man kann viel lernen.
Unabhängig davon, ob das sinnvoll für den Hund oder den Tester ist. Der Tag ist einfach komplett anders, als ohne Hund. Und das kenne Nicht Hundebesitzer nun einmal nicht.
Ich finde die Umstellung extrem. Und ich liebe Hunde und hier wird auch irgendwann wieder einer einziehen.
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Klar ist ein Hund zu haben anders als ohne. Ich seh trotzdem den Sinn dieses Experiments nicht. Wenn ich eine Wochenende z.B. einen Hund ausleihe, der am Besten noch total lieb und umgänglich ist, dann finde ich das wahrscheinlich in erster Linie spannend und toll und genieße in erster Linie den Umgang mit dem Hund. Die "negativen" Seiten die du nennst fallen doch erst so richtig ins Gewicht, wenn man das alles auf Iange Sicht hat. Das kann man halt nicht so richtig üben vorher, die Verantwortung immer für einen Hund da zu sein, egal ob er krank ist, unerwünschte Verhaltensweisen zeigt oder wenn es einem selber nicht gut geht. Das zeigt aber so ein Wochenende z.B. nicht.
Da es ja in der Ausgangsfrage um Rasseeigenschaften geht finde ich es nochmal sinnloser, denn viele Hunde zeigen ihre Rasseeigenschaften oder ihren wahren Charakter ja gar nicht in der Fremdbetreuung. Wenn man meinen Hund ausleihen würde, käme wahrscheinlich die Frage aus welchem rumänischen Shelter ich den Angsthund habe, weil er teilweise nicht mal Leckerli von Fremden nimmt, geschweige denn sich anfassen zu lassen, sondern eher zurückweicht, wenn man nach ihm greift. 
Und wahrscheinlich wär man auch positiv überrascht, dass der Spitz gar nicht ständig bellt, das macht er nämlich nicht bei anderen Leuten oder in fremden Gärten.
Wenn ich Leute so gut kenne, dass sie meinen Hund ausleihen dürften, dann kann ich sie doch auch übers Wochenende einladen, wenn sie einen Spitz kennen lernen wollen. Dann würden sie einen realistischen Eindruck bekommen vom Wachverhalten und sehen wie er im Umgang mit Herrchen und Frauchen ist, wie er bei Besuch drauf ist etc.