Jetzt kommt das aber was passiert mit dem Hund in 6 Jahren wenn Tochter zum studieren in die Großstadt zieht und in einer WG wohnt. Was ist dann?
Ich bin so genervt von diesen Sätzen… Auch ein erwachsener Mensch kann nicht wissen was in XY Jahren los ist. Ich kann von heute auf morgen meinen Mann, das Haus, meinen Job usw verlieren und dann? Ja dann müsste ich auch zusehen wie es weitergeht.
Ich finde den Vergleich total unpassend! Ein vernünftiger Erwachsener holt sich einen Hund aber dann, wenn weiß, dass der Hund die nächsten Jahre ins Leben passt, wenn man finanziell dafür aufkommen kann, es jobmäßig passt und man Zeit hat. Das ist als Erwachsener der im Berufsleben angekommen ist viel besser zu planen. Und klar können jeden Menschen Schicksalsschläge treffen. Aber die Pubertät ist nunmal kein Schicksalsschlag und da ist es nunmal ziemlich wahrscheinlich, dass im Alter von 13 bis 18 noch so einiges passiert, erster Freund, Schule wird anspruchsvoller, Reisen, Abi, Ausbildung, Auslandssemester, das sind alles keine Schicksalsschläge wie eine Krankheit oder Unfall oder den Job zu verlieren, sondern ziemlich normal. Mit dreizehn haben die meisten Schüler von mir noch Zeit für zig Hobbys, dann mit 16 haben viele ihre Hobbys aufs Eis gelegt, weil eben keine Zeit mehr dafür da ist. Muss nicht so sein, ist aber sehr häufig der Fall.
Ein Hund muss kein Hindernis sein wenn die Tochter ihre Schule fertig macht und dann eine Ausbildung anfängt oder ein Studium. Aber auch da schätze ich die Mutter so ein, dass sie für dann einen Plan B haben und der sieht vermutlich so aus das der Hund bei der Mutter bleibt, falls die Tochter ihn nicht mitnehmen kann. Falls sie überhaupt wegzieht.
Ich habe meinen ersten Hund mit 10 Jahren bekommen. Sie wurde 15,5 Jahre alt. ich konnte sie damals nicht mitnehmen, als sie 12 Jahre alt war und ich umziehen musste (650km entfernt), aber es war kein Problem sie blieb bei meinen Eltern, das war immer so abgemacht. Für meine damalige Hündin wäre es aber mehr Stress gewesen vom Dorf in die Stadt zu ziehen und vom Zweithund weggerissen.
Es sagt hier doch auch wirklich keiner, dass ein Hund nicht geht, warum auch. Es geht doch eigentlich von Anfang an darum, dass die Mutter eigentlich gesagt hat, sie würde höchstens Spazierengehen, Füttern, etc, aber auf keinen Fall die Erziehung oder den Sport machen wollen. Das Erziehung nicht nur Tricks und Sport sind und sehr wohl zu einem großen Teil an der Mutter hängen würden ist hoffentlich mittlerweile klar geworden und die TE ist ja auch nicht ganz abgeneigt von einem Hund inzwischen. Aber ein Bordercollie der dann diesen Sport machen soll und diesen dann auch braucht, sollte eben gut überlegt sein, wenn die Mutter keine Lust darauf hat, verständlicherweise.
Wenn der Hund einzieht ist die Tochter vielleicht 14, dann geht erstmal eh kein Sport, dann ist sie vielleicht mit der Schule mit 18 fertig, der Hund ist da 4, also Sport ist da auf jeden Fall noch ein Thema. Wenn der Hund dann eventuell bei der TE bleibt, müsste sie den Hund auch weiterhin auslasten, das ist doch die entscheidende Frage und das muss Maria ganz allein entscheiden.