Beiträge von Lolalotta

    Hab eine Frage weil ich es in einem Video gesehen habe.

    Gibt es hier Leute, die ihren Hunden bei heißen Temperaturen Hundeschuhe anziehen wenn sie auf Asphalt bzw. gepflasterten Gehwegen unterwegs sind?

    Das man diese im Regelfall bei Hitze meiden sollte ist ja klar. Aber manchmal lässt es sich ja nicht vermeiden das man ggf mal eine Straße überqueren muss.

    Ich überlege das zu machen da wir zum Gassi eben erst Straße laufen müssen.

    Aber ich weiß nicht welche da geeignet sind, hänge mich also hier dran und hoffe auf Erfahrungsberichte.

    Explizit für diesen Zweck werden die Protector Booties von Nonstop beworben. Ich hatte mir die Anschaffung auch mal überlegt, da wir am alten Wohnort oft das Problem hatten im Sommer. Ich habe den Hund dann meist über den heißen Asphalt kurz rübergetragen in der allergrößten Mittagshitze.

    https://www.nonstopdogwear.com/de/produkt/protector-bootie/

    Außerdem behalten sich die Versicherungen mit beworbenen Kündigungsschutz dann meist trotzdem vor, die Beiträge zu erhöhen. Irgendwann zahlst man in der Theorie womöglich also so viel, dass man selbst kündigt…

    Aber das Recht auf Beitragserhöhung behält sich wohl jede Versicherung vor, oder?

    Laut meinen Recherchen, ja. Deshalb ging die Rechnung für mich eben nicht auf, für einen beworbenen Kündigungsschutz direkt höhere Beiträge zu zahlen.

    Der Kündigungsschutz nützt einem ja beispielsweise nichts, wenn die Versicherung ansonsten nur Murks ist (hypothetisch), daher ist das nur einer von ganz vielen Punkten, die relevant sind.

    Außerdem behalten sich die Versicherungen mit beworbenen Kündigungsschutz dann meist trotzdem vor, die Beiträge zu erhöhen. Irgendwann zahlst man in der Theorie womöglich also so viel, dass man selbst kündigt…

    mogambi

    Mit Verlaub, nichts, aber auch gar nichts, was du von deinen Hunden im Forum schreibst, lässt darauf schließen, dass das Leben mit Jagd- und Gebrauchshunderassen ohne anständige Arbeit leicht ist. Ich verstehe nicht, wieso du dann im gleichen Atemzug oft für Gebrauchshunde als reine Begleithunde Werbung machst.

    Ich sage auf keinen Fall, dass deine Gebrauchshunde bei dir kein gutes Leben führen. Nur finde ich es oft verwirrend, wie sehr du auf der einen Seite dafür argumentierst, dass Gebrauchshunde von anderen "verteufelt" oder als "zu kompliziert" dargestellt werden, und auf der anderen Seite fast ausschließlich Geschichten teilst, die von Überforderung bei Hund und Mensch, Management und Krisen geprägt sind.

    aber mich interessieren eure Ansätze

    Ich habe bislang nur einen Welpen großgezogen, daher können andere wahrscheinlich mehr zu Trainingsansätzen sagen. Aber ich kann nur teilen, was ich mir für den nächsten Welpen hinter die Ohren geschrieben habe: überlege dir ganz genau, welches Verhalten du haben möchtest, wenn der Großpudel nicht mehr fluffig und klein ist, sondern ein stattlicher erwachsener Hund und fördere entsprechend. Damit meine ich nicht, dass man überkonsequent und engstirnig jeden Welpenblödsinn sofort abstellen muss. Aber hab einfach das innere Bild vor Augen, was du für später gerne hättest.

    Bei jeglichen Reizen bedeutet das für mich z. B. als Ziel die Umorientierung zu mir. Vogel hopst, Hund hält inne, dann lobst du das Verharren und irgendwann lobst du dann dass sie selbstständig zu dir kommt. Hund sieht Mensch/Fahrradfahrer/… hält inne oder guckt zu dir, loben. Ich würde also bewusst nicht über Ablenkung arbeiten, sondern genau im Gegenteil: der Hund soll sich mit dem Reiz auseinandersetzen und dann selbstständig umorientieren. Dauert natürlich und ist ein Trainingsprozess, nicht falsch verstehen!

    Ich finde das überhaupt nicht schlimm und drücke euch die Daumen! Menschen bekommen doch vor Operationen oder ähnlichen Eingriffen auch angstlösende „Mir-doch-egal“-Tabletten und Tieren kann man den Eingriff ja nun mal nicht rational erklären. Klar, Medical Training ist immer sinnvoll und ich bin großer Fan davon, aber es klingt so als würdet ihr euch Vorwürfe machen und ich finde das müsst ihr nicht.

    Ich habe mich mit Psychopharmaka bei Tieren noch nicht näher auseinandergesetzt, aber denke mir manchmal, dass sie gerade bei Tierarztpanik sehr viel Linderung verschaffen könnten. Vielleicht müsste man viele Tiere gar nicht erst in so viel Angst versetzen und könnte viel proaktiver Abhilfe schaffen.

    Tierarzt Frage:

    Hund hat oder hatte (sehr wahrscheinlich) eine Granne in der Nase. Nach mehrminütigem Niesanfall ist jetzt gerade aber Ruhe, er liegt entspannt.

    Ist das trotzdem ein Fall für den Notdienst? Ist das Ding wahrscheinlich rauskatapultiert worden oder kann es auch jetzt noch weiterwandern? Was macht man jetzt? Abwarten? Danke euch!

    Ich schubs das nochmal hoch, wenn ich darf. :sweet:

    Ich lese mich gerade dumm und dämlich im Netz. Hund schläft derweil. Kommen Grannen wieder raus oder sind sie immer ein Fall für die endoskopische Entfernung?