Beiträge von Lolalotta

    Muss ich jetzt kündigen und alles hinter mit lassen, um bezahlbar zu wohnen?

    Die emotionale Komponente kommt für mich auch noch dazu und ich finde es sehr schade, wenn jegliche Wohnentscheidung vollkommen durchrationalisiert und rein von finanzieller Warte aus betrachtet wird. Man lebt an einem Fleck, baut ein Netzwerk auf, hat womöglich Kinder, die Freundschaften geschlossen haben, braucht Betreuung. Dann muss man umziehen (Kündigung wegen Eigenbedarfs, Wohnung zu teuer, was auch immer der Grund) und soll plötzlich zig Kilometer weiter weg alles neu aufbauen? Mit womöglich weniger Zeit und Geld, weil man wie irre pendelt? Das finde ich menschenfeindlich darin nichts verwerfliches zu sehen. Es gibt empathischere Gesellschaftskonzepte zum Thema Wohnen.

    Dann wohnt ihr in der falschen Gegend, hier gibt es für 400-500 Euro viele Wohnungen um die 80 qm.

    Weiter oben schreibst du doch selbst, wie schlecht angebunden deine Gegend ist. Wie soll das funktionieren, vom geringen Gehalt noch Auto und Benzin leisten, um zur Arbeit zu kommen? Oder soll der Pöbel die 100km mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln und sich bloß nicht so anstellen, wenn er sich die „Toplagen“ nicht leisten kann?

    Die Nierenwerte waren zum ersten Mal wieder im Normbereich, weshalb wir - sofern die Werte weiterhin passen - wieder auf ein normales TF umsteigen werden.

    Grundsätzlich finde ich Defu gut, allerdings hätte ich gerne etwas mit wenig Protein zwecks Nierenfreundlichkeit, da finde ich das TF von Defu bissl hoch.

    Jemand Vorschläge?

    Ohne Mais wäre gut, Fleischquellen sind alle normalen okay - also Geflügel, Rind und Lamm. Und halt nierenfreundlich.

    :hilfe:

    Bubeck Ente und Kartoffel hat nur 19% Protein wenn ich mich recht entsinne. Allerdings weiß ich nicht, ob die anderen Werte nierenfreundlich sind.

    Zum Thema draußen lösen:

    Trägt dein Hund Mantel? Kann es sein, dass ihm zu kalt ist, um sich einigermaßen gemütlich hinzuhocken und seine Geschäfte zu erledigen? So ein nackter Welpenbach, so bodennah. Da kann ich mir vorstellen, dass ihm schlicht zu kalt ist um sich im wahrsten Sinne des Wortes zu lösen.

    Wobei mMn nicht das Immer-Dabeisein das Problem ist, sondern wenn die Leut mental immer beim Hund sind.

    Ich glaube das ist echt der Schlüssel. Deswegen sehe ich auch (schlecht gemachte) „Raumverwaltung“ (irgendwie auch so ein Modewort derzeit…) manchmal skeptisch. Wenn der Hund weggeschickt wird und dann wirklich geht und sich irgendwo zum Pennen hinlegt - super. Aber bei Deckentraining hab ich manchmal den Hund in Habachtstellung vor Augen und der Mensch kreist mental darum, wie gut oder schlecht der Hund da jetzt „ruht“.

    Ich wundere mich ein bisschen über den Interpretationsspielraum, den mein Beitrag wohl doch noch zuzulassen scheint …

    Ich glaube in deinem ersten Beitrag fehlt so ein bisschen ein umrissenes Bild, wie ihr euch euer Leben mit Hund vorstellt. Da muss man natürlich nicht seine Lebensgeschichte ausbreiten und das soll auch nicht der Rechtfertigung dienen, aber beim Lesen deiner Wünsche ist es für mich zB noch nicht ganz greifbar, welchen Typ Hundecharakter ihr haben möchtet, welche Formen der Auslastung ihr bereit wärt, in euer Leben zu integrieren, worauf ihr schlicht Lust habt und was der Hund auch leisten muss: Stadtleben mit „immer mit dabei“-Anteilen oder Haus bewachen in der Einöde, trubeliger Haushalt…

    Ich persönlich sehe bei mir die Flexibilität, mit den Eigenschaften sowohl von Hüte- als auch von Jagdhunden zurecht zu kommen. Warum das derart positioniert so infrage gestellt werden muss ist mir ein Rätsel.

    Das passt zu meinem obigen Text. Ich denke man kann durchaus sowohl als auch „können“, aber was wollt ihr denn? Welche Art des Zusammenlebens? Verschiedene Rassen ticken ja nicht umsonst anders. Zumindest meinerseits sind die Fragen nicht provokant gemeint, sondern nur ein Ausdruck dessen, dass mir sich bislang noch kein klares Bild von den Ansprüchen abgezeichnet hat, die euer neues Familienmitglied erfüllen müsste und was es im Gegenzug geboten bekommt. Das finde ich bei der Rassefrage absolut nicht unwichtig.

    Bei wenig haarend und italienisch fällt mir der Lagotto ein. Über die stolpere ich vermehrt im italienischen Tierschutz, da sie von Trüfflern aussortiert werden. Sicherlich tragen die auch ihre Päckchen aus ihrer Vergangenheit oder Epigenetik und sind dadurch, dass sie derzeit ganz schön im Trend sind, nicht ganz so „exklusiv“ wie eure anderen Wünsche. Wollt ihr einfach nichts Gelocktes (weil der Pudel ausgeschlossen wurde)?

    Ich würde ehrlich gesagt viel basaler dran gehen und schauen mit welchem Typ Hund ich am besten kann. Hütehund vs. Jagdhund wäre für mich da so die grundsätzlichste Entscheidung. Das irritiert finde ich schon ein wenig wenn so vollkommen andere Hundetypen gemeinsam in einer Auflistung auftauchen. Und danach dann solche Fragen: in sich ruhend, wuseliger, freundlich Fremden gegenüber oder egal etc.

    Kuno hat sich heute Morgen beim Gassi einen tiefen Schnitt im Ballen zugezogen und wurde genäht, allerdings ohne Narkose. Glücklicherweise hat unsere Tierarztpraxis Samstagvormittag regulär geöffnet, so dass wir nicht zum Notdienst mussten. Die Rechnung beträgt 182,39 € inklusive eines Pfotenschuhs für 35,30 €.

    Elvis hatte die gleiche Verletzung vor 12 oder 13 Jahren und damals habe ich rund 160 € inklusive Schuh, aber ebenfalls ohne Narkose und zur normalen Öffnungszeit, bezahlt.

    Tapferer Kerl. Gute Besserung!

    Das ist keine reflektierte Erziehungsphilosophie meinerseits - ich wäre schnell schwer genervt.

    Ich kann dich da verstehen. Ich schrieb ja, dass ich es manchmal schade finde, dass mein Hund so wenig exzessiv kuschelt. Gleichzeitig merke ich aber, dass mich das andere Extrem auch sehr nerven würde. Ich passe hin und wieder übers Wochenende auf eine liebe Whippetdame auf. Die regelrechte Bedürftigkeit nach Körperkontakt, die sie ausstrahlt, wäre mir auf Dauer auch zu viel. (Wieviel da Rasse, wieviel Individuum ist, weiß ich natürlich nicht).