Beiträge von Lolalotta

    Bekomme ich das investierte Geld wieder rein bzw. ich brauche auch absehbar Gewinn?

    als Alleinerziehende Mutter hätte ich gerne vormittags Auslastung. Also finanziell. Zeitlich bin ich eigentlich mehr als am Limit.

    Davon leben müssen/wollen steht doch gar nicht zur Debatte, dementsprechend ist es auch was Anderes bei der Neukundengewinnung und Marketing.

    Das ist in dem Fall doch mehr alles kann, nix muss. Eigentlich die beste Voraussetzung, um in die Trainerwelt einzusteigen.

    Schau mal die obigen Zitate. Das waren die Sätze aus denen ich geschlossen habe, dass es eben vorrangig um ein neues finanzielles Feld geht, das sich erschlossen werden soll. Und da sehe ich gepaart mit den Einschränkungen ganz pragmatisch eher den Ausbau von bereits vorhandenen Einkommensfeldern ohne vorher in eine teure Ausbildung zu investieren. Wenn die Ausbildung nicht gemacht werden muss fürs Vetamt, dann sieht es nochmal anders aus.

    Es wäre einfach nur eine schöne weitere Ergänzung und ich habe genau danach gefragt.

    Ich habe eher rausgelesen, dass du Geld verdienen willst und da auch schnell Gewinn sein muss. Ist ja überhaupt nicht verwerflich! Aber es liest sich eben anders als „könnte noch nebenbei ganz nett sein“.

    Auf der Contra Seite steht für mich u.a. absolut, dass du nur vormittags arbeiten kannst. Da stelle ich mir eine sehr eingeschränkte Zielgruppe vor.

    Ich bin ehrlich, möchte nicht vermessen klingen und korrigier du mich gerne, wenn ich falsch liege: in deinen Beiträgen kommt wenig wirkliche Leidenschaft für die Idee einer Hundetrainerinnentätigkeit rüber. Natürlich muss nicht jeder Job gleich Berufung sein. Aber gerade in einem so übersättigten Feld und noch dazu in der Selbstständigkeit, muss man schon deutlich Motivation mitbringen, um auch Durststrecken zu überstehen. Das gepaart mit der Einschränkung, dass du nur vormittags Trainings anbieten könntest, fühlt sich für mich nicht nach der richtigen Investition von Zeit und Ressourcen an.

    Es ust das Ausschlußprinzip. Ich wollte keinen kleinen Wuschel und schon gar keinen Pudel oder sowas. Chihuahua und Co erschienen mir zu klein, Terrier mag ich vom Typ nicht. Schnauzer und Dackel sagen mir optisch nicht zu und zu viel Fell kam für den Mann nicht in Frage.

    Damit ist ein grosser Teil der kleinen Hunde raus. Und ich weiss, dass es noch andere Rassen gibt, aber es gab bei jeder einen Haken.

    Da haben wir aber wieder genau den Ausgangspunkt der Diskussion. Was du aufzählst, sind fast auschließlich Argumente zur Optik (außer beim Terrier).

    Ich frage mich gerade, ob ich irgendwelche super speziellen Eigenschaften meines Hundes nicht sonderlich wertschätze, denn ehrlich gesagt, kann ich dieses "diese Rasse oder keine" überhaupt nicht nachvollziehen. Ich mag meinen Hund genau so wie er ist und hab mir seine Rasse auch mit Bedacht und aus Gründen ausgesucht und will auch durchaus Nummer zwei des selben Modells. Aber ich wäre sehr wahrscheinlich keine weniger glückliche Hundehalterin, wenn es stattdessen einer der Spaniels, der anderen Wasserhunde, eine der Pudelvarianten, ein Labrador oder ein gemäßigter Terrier geworden wäre.

    Der Gedanke, dass Franzose oder Mops so einzigartig und besonders ist, da komme ich immer nicht mit.

    Aber wenn man die abschöpfen kann, denen es um kurzhaarig, aber robust geht, dann wäre ja schon ein Teil gewonnen.

    Wer kauft sich denn eine Bulldogge, wenn er einen robusten Hund will? Derjenige, der einfach komme was wolle eine Bulldogge will.

    Bulldoggen SIND „Optikkäufe“. Da wird dann meiner Meinung nach auch nicht von abgewichen.

    Ich glaube aber nicht, dass wenn man einen solchen, wie von dir beschriebenen Hund sucht, man beim Frenchi landet. Also wirklich gar nicht. Und das war der Ausgangspunkt hier: Frenchis würden eine Lücke füllen, die kein anderer Hund füllen könnte und es bräuchte ne neue Rasse, die das übernimmt. Und das ist Quatsch. Das ist ne faule Ausrede.

    Das sehe ich absolut genauso. Wenn man sich drei Sekunden vor Anschaffung eines Hundes über die Bedürfnisse dieses Gedanken machen würde, landet man nicht beim Frenchie. Man will auch keinen anderen kurzhaarigen mittelgroßen Hund. Man will einen Franzosen, alles andere ist egal.

    Ob man gerade das Live-Tracking nutzen möchte oder nicht, entscheidet man allein über die App, oder?
    Also am Tracker selbst braucht man nichts einzustellen. Der ist entweder an oder aus, richtig?

    Das Livetracking speziell zur Hundesuche schaltest du über die App an. Das ist ja dafür da, den Hund zu finden, wenn er weggelaufen ist und du ergo eben nicht auf den Tracker Zugriff hast, um ihn einzuschalten.

    Ich stell mir das so vor, dass das Ding an einem Geschirr/HB befestigt ist, ich den Hund anziehe, Knöpfchen drücke zum Einschalten und los gehts.

    Daheim Geschirr ausziehen, Knöpfchen auf AUS und fertig.

    Geht das so? =)

    Genau so geht das. Du schaltest den Tracker an und dieser sendet alle paar Minuten oder sowas automatisch einen Standort.

    Das Livetracking wie oben beschrieben ist die noch präzisere Variante die du nur brauchst, wenn der Hund dir flöten gegangen ist.

    Zuhause wieder ausschalten und gut ist funktioniert auch. So habe ich das früher gemacht. Jetzt mit der Homezone im WLAN frisst der Tracker aber so wenig Akku, dass ich ihn einfach immer anlasse.

    Aber ich verteile bei Schüssen auch Kekse. Aber nicht überschwänglich oder euphorisch oder so.

    Das ist bei uns auch ganz wichtig bzw. habe ich andersrum schon was vermasselt.

    Wenn ich total überschwänglich bin mit Lob im Versuch der Gegenkonditionierung, dann messe ich den Geräuschen viel mehr Bedeutung zu. Mein Hund gehört zu der Sorte, die das Theater dann erst recht suspekt findet. Hier steht also das Keksangebot ganz gefühlsneutral im Raum bei Angstreizen und er entscheidet dann, was er will.

    Mittlerweile habe ich mehr Fingerspitzengefühl als am Anfang. Ein beherztes und so gemeintes „passt schon, dir passiert nichts“ hilft manchmal mehr als der Keksregen.

    Sicher, dass es "nur" hömöopathisch war?

    Ja. Leider ganz sicher. War auch blöderweise das zweite mal, dass ich auf so etwas „reingefallen“ war, weil ich nicht aufgepasst hatte. Das erste mal waren es homöopathische Nasentropfen.

    Meine Lösung war dann einfach, dass ich in einer ruhigen Minute angerufen habe in der Praxis und gebeten habe, dass man bei mir in der Akte einträgt, dass ich keine Homöopathie möchte für meinen Hund. Ob ich das so richtig gehandhabt habe? Keine Ahnung. Aber es hat mir auch mal wieder vor Augen geführt, dass ich häufig länger Bedenkzeit brauche und auch so manche Frage z. B. erst lange nach dem Arztgespräch formulieren kann.

    Deswegen finde ich auch den Eingangspost überhaupt nicht verwerflich, um mal wieder den Bogen zu schlagen. Manche Dinge rattern erstmal eine Weile im Kopf. Finanzielles gehört für mich da beim Thema genauso dazu wie Fragen zu Behandlungsentscheidungen.