Jeder Rückschritt (und Fehler passieren auch dabei leider wie in jedem Training) führt im schlimmsten Fall wieder zu einem panischen Hund und vielen Schritten zurück- das zerrt extrem an den Nerven.
Vorab, ich hab deinen Beitrag freudig und bewundernd gelesen, also bitte folgendes nicht als Kritik sehen.
Man braucht für solch ein Training auch einfach im großen Rahmen ein kontrollierbares Umfeld. Wenn ich in einer der deutschen Großstädte lebe, in denen Idioten halt von Oktober bis Februar ballern und an den Silvesternächten nicht nur zeitlich begrenzt ein bisschen geknallt wird, sondern kriegsähnliche Geräuschkulissen vorherrschen, dann wage ich zu behaupten, dass ich mit meiner sorgfältig aufgebauten Desensibilisierung jedes Jahr aufs Neue von März bis September halt auch nicht weit komme. Sowas mag vielleicht mit Dorffeuerwerk am Silvesterabend über zwanzig Minuten klappen.
Mein Hund ist auch relativ cool gewesen, als hier bei uns in der Kleinstadt das Herbstfest mit offiziellem 10 Minuten Feuerwerk ausgeklungen ist. Der Silvesterreiz unseres früheren Großstadtwohnorts hat aber irgendwann allein schon aufgrund der Länge und Intensität irgendwann die Panikschwelle komplett niedergemäht.