Beiträge von Lolalotta

    das ist jetzt wirklich kein Problem, bei dem man direkt auf Alarmstufe sein muss und nicht erst einmal durch nennen wir es mal sanftere Dinge angehen kann.

    Ich bin durchaus des Lesens mächtig und habe dir geschrieben wie ich das einschätzen würde. Im ersten Beitrag schreibst du, "sie hat sich immer viel gekratzt". Du hast eine andere Einschätzung der Sache, das ist in Ordnung. Ich lese aus meiner Antwort nun keine Alarmstufe, sondern eine Beschreibung, wie ich mit der Situation mit meinem Hund umgehen würde. Eine Umstellung der Ernährung ist für mich auch keine "unsanfte" Methode, um Dinge anzugehen. Eine Absolution, dass es alles doch nicht so schlimm ist, die kann ich dir gar nicht geben. :winken:

    wenn der Hund alle paar Wochen/1x pro Monat Durchfall hat

    Das wäre für mich kein Thema in der Frequenz, wenn das Fressen an sich immer gut vertragen wird und dieser Durchfall nun nicht so stark ist, dass sie darunter leidet. Nur mal weicher Kot an einem Tag oder so, da hätte ich keine Sorge. Ich würde mal schauen, ob ich herausfinde, woran es liegt: Stress? Draußen gebadet und Wasser geschluckt? Irgendein Leckerchen? Und ggf. optimieren. Wir sind aber ja alle keine Maschinen, von daher ...

    Schuppen sind an sich ja erst einmal nichts Schlimmes.

    Ehrlich gesagt sind für mich Schuppen plus Juckreiz schon ein Zeichen dafür, dass irgendwas im Argen ist. Sei es ein Ungleichgewicht im Hautmikrobiom, Parasitenbefall oder die falsche Ernährung. Also, es ist zumindest für mich kein nur kosmetisches Problem und ich würde dem definitiv auf den Grund gehen. Ob man direkt Proben nimmt oder sich erstmal auf die Ernährung fokussiert, um den Juckreiz zu bekämpfen, das würde ich je nach Schwere der Symptome entscheiden.

    Nein, das ist nichts perverses oder sonstwas!

    Das ist mir schon klar und ich hab da auch kein Thema mit. Aber ob ich das nun unbedingt als so zentralen Inhalt meines Lebens mit dem frisch eingezogenen Welpen verstehe, dass ich das so raumgreifend im Fernsehen porträtiert sehen möchte? Da fände ich andere Szene schöner und irgendwie auch sagen wir mal fotogener in der Rückschau. :D

    Hoden kontrollier ich auch täglich!

    Ich erinnere mich an ein Welpenbesitzerpärchen bei "Die Welpen kommen", denen das die Züchterin wohl auch eindrücklich ans Herz gelegt hat. Ein irritierend großer Teil des Kamerateambesuchs bestand darin, über die Hoden ihres (ich glaube) Spitz zu sprechen und diese TV-tauglich "runter zu massieren".

    Vielleicht ist das in meiner Erinnerung viel raumeinnehmender als es tatsächlich war, aber ich fand's schon sehr kurios. :lol:

    Was in Schottland aber nervt sind diese kleinen Kackviecher (Midges), die durch normale Moskitonetze durchkommen.

    Dann bin ich ja froh, dass mein Zeltnetz offenbar engmaschig genug ist. Ich habe von drinnen ganz entspannt dem schwarzen Schwarmspektakel zusehen können. Nur morgens beim Rausgehen musste man echt schnell sein, denn die Mistviecher haben sich natürlich schön windgeschützt alle unter die Zeltplane in die Apsis gedrängt.

    Was als Präzedenz auch interessant werden dürfte für in Deutschland ansässige Züchter und Halter aller American Bully Varianten, die sich noch auf den Standpunkt stellen, dass diese Rasse nicht gelistet ist.

    Das wollte ich auch gerade fragen. Ist die Zucht in manchen Bundesländern derzeit legal? Oder wird phänotypisiert?

    Für Fans von Donna Tartt, insbesondere von "The Secret History", wird "If We Were Villains" ein fantastischer literarischer Leckerbissen sein! Ich fand den Roman von der ersten bis zur letzten Seite fesselnd, vielschichtig sowie sprachlich und stilistisch ausgezeichnet. Für mich wohl jetzt schon eines meiner Lese-Highlights 2024.

    If We Were Villains habe ich auch sehr gemocht. Habe mich nach "The Secret History" (eins meiner Lieblingsbücher) extra auf die Suche nach ähnlicher Kulisse gemacht. Sehr unterhaltsam und fesselnd.

    Estandia

    On Earth We're Briefly Gorgeous hat mich sehr bewegt. Sehr poetisch. (Leider) eine/einige Szenen, die für mich nur schwer zu verkraften waren.

    Ich lese gerade Hanya Yanagiharas To Paradise. A Little Life von ihr zählt auch zu meinen Lieblingsbüchern. Leider plätschert mir To Paradise etwas zu belanglos dahin. Nicht so mein Fall bisher die Story, aber es ist trotzdem sehr gut geschrieben.

    Eine Frage zu "Täter-Opfer-Beziehungen". Für die Recherche und ich komme mit Google gerade nicht weiter.

    Wenn in einer Beziehung hauptsächlich auf die Belange von A geschaut wird und B alles versucht, dem Ganzen Frieden zu schenken, ist das ja erstmal die eine Sache.

    Wenn B nun eine Äußerung trifft, die das Verhalten von A kritisiert und A darauf anstelle von Einsicht/Besserung mit "So war das nicht gemeint" oder "Dann rede ich halt nie wieder mit dir/über X" und "Da mache ich alles falsch" reagiert, ist das dann Gaslighting? Also dass A, in diesem Fall im Unrecht, sich selbst in die Opferrolle begibt und die Gefühle von B umdreht/diskreditiert?

    Ist das das richtige Wort/Phänomen?

    Danke euch!

    Jein. Gaslighting ist psychologische Manipulation, bei der im Vordergrund steht, das Opfer in seinem/ihrem Realitätssinn zu verunsichern. Dein Beispielsatz "So war das nicht gemeint" geht auf jeden Fall in die Richtung. Wenn man ständig z.B. durch die Blume gesagt bekommt, dass man hässlich/unfähig/blöd ist und nach Konfrontation der Person zu hören bekommt, "dass das ja alles gar nicht so gemeint war, das hast du alles falsch verstanden, das würde ich doch niemals sagen, also ehrlich, was denkst du denn von mir, nein, das musst du dir ausgedacht haben" — dann ist das gaslighting. Man beginnt daran zu zweifeln, ob man nicht selbst vielleicht einfach zu dünnhäutig ist, sich verhört hat, etc.

    Es geht also nicht primär um die Umkehrung von Täter-/Opferrolle, sondern um die Manipulation und Untergrabung des Realitätssinns des Opfers. Dafür kann natürlich eine Umkehrung der Täter-/Opferrolle auch bewusst manipulativ eingesetzt werden durch den Täter.

    Ich liebe das Zelten und habe es auch schon einige Male in Schottland gemacht. Aber letztendlich ist es wie Potato sagt einfach eine Typfrage. Je mehr Komfort und Kladeradatsch man mitnehmen möchte, desto seltener würde ich auf- und abbauen wollen. Die Frage stellt sich uns nie, weil wir bislang immer zu Fuß unterwegs sind und eben jeden Abend woanders stehen.

    Und wildsurf Midges fand ich ausgesperrt im Zelt von drinnen stichfrei angenehmer anzuschauen als das eine mal, als sie uns im Auto sitzend durch die Lüftungen reinkamen. :ugly: Aber grundsätzlich natürlich ein wichtiger Einwurf. Manch idyllisches Bild vom Kaffee vor dem Zelt im Abendrot oder Morgengrauen kann man je nach Schlafplatz echt streichen. |)