Naja, damals waren Doggen ja nicht so riesig wie heute.
Facebook Seite über alte Fotos der Deutschen Dogge ( viel scrollen rentiert sich, die Hunde sind extrem unterschiedlich)
Das waren mal starke, aber Leistungsfähige, fitte Hunde. Und die Verwendungszwecke variieren extrem zwischen Jagd-, Kampf-, und Wachhund, bis zum Prestige-Objekt und hin zum Familienhund.
Und das dürfte dann auch der Punkt sein - der Wandel vom Nutzen, hin zum möglichst großen, beeindruckenden und "sanften" Riesen.
Wobei sich ja aus der Historie entnehmen lässt, dass sie diese sanften Riesen so streng genommen eigentlich nicht sind, bzw sein sollten.
Sondern eigentlich eher im Laufe der Zeit weich gespült und durchs Größenextrem körperlich beeinträchtigt.
Ich mag Doggen, aber selbst wenn man mal einer zierlichen Hündin mit Untergröße begegnet, ist das doch immernoch ein sehr großer, beeindruckender Hund.
Die Kälber sind natürlich auch häufig hübsch anzusehen, und klar beeindruckt das.
Aber es sind schlussendlich Hunde und keine Ponys, und zu sehen wie schnell sie altern ist traurig.
Ich habe absolut kein Verständnis dafür wie man sich freiwillig einen Hund mit einer derart geringen Lebenserwartung antun kann.
Das Herz hängt an einem 5 Jährigen Hund nicht weniger als an einem 12, oder 15 Jährigen. Und am Ende ist doch die Gewissheit dass ein anderer Hund vielleicht doppelt oder dreifach so alt werden kann doch richtig scheiße, oder nicht?