Beiträge von Terri-Lis-07
-
-
Alles anzeigen
Meine Hunde sind keine Straßenhunde, aber ich weiß wirklich nicht WIE VEHEMENT ich sein müsste, damit sie durch einen Abbruch eine Sache für immer sein lassen.
Bei nem guten Training setzt ja den Abbruch nicht als alleiniges Erziehungsmittel ein. Da werden sich die anderen Komponenten vorher noch mal angeguckt, mögliches Alternativverhalten angeguckt und aufgebaut bzw. daran geschraubt.
Das Ding mit dem "für immer sein lassen" und sich anschließend muss man gar nix mehr machen--- joaaaaa.
Wäre nicht mein Denken und auh nicht mein Ansatz.
Hemmung in ein Verhalten bringen: ja
Verhalten damit immer und zu jeder Zeit abbrechen können: ja
Dann aber sonst nix machen, wie sich um die Kooperation, Alternativverhalten, generelle Ansprechbarkeit, generellen Zugriff, wie viel gilt das, was der Halter sagt für den Hund, wie ist die Orientierung vom Hund zum Halter, der generelle Erziehungsstand, zu kümmern - hmmmmm, schwierig.
Ansonsten wäre Hundeerziehung ja einfach. Und man könnte Beziehung, Charakter, Prägung, Genetik, Epigenetik, Umwelt, Sozialisierung etc. komplett außen vor lassen.
Bringe den HH einfach nen Abbruch bei - fertig. Dann bricht man alles 1x ab, was der Hund nicht machen soll und fertig ist der Top erzogene Hund und es gibt nie wieder irgendein Problem.
Blöd nur, dass Hunde keine Reizreaktionsmaschinen sind und Hundeerziehung sehr vielschichtig ist.

Hier gibt's genug Hundetrainer die verfahren nach :,, Wenn der Hund was falsch macht, scheiß ihn zusammen und fertig. "
Egal was :,, Einfach zam scheißen."
Jao, ähm, Hmm...
-
Um mal kurz zu beschreiben wie das mit dem Futter hier ausgesehen hat :
Hund 1 war Allergiker und hat von ganz vielen Futtersorten und Marken Haut- und Magen-Darm Probleme bekommen. Zeitweise ging nur Single Protein Dose oder gekocht, Bestehend aus grade mal ein-zwei Komponenten. War nicht ideal, aber man musste herausfinden was überhaupt erstmal geklappt hat. Es gab zahlreiche Wechsel, es gab Ausschlussdiäten und es blieb mehr oder weniger eintönig und überschaubar.
Hund 2 musste ich im Welpen- und Junghundealter barfen, mit Kaninchen, weil sie sonst nix vertragen hat ohne Magen-Darmprobs. Ich wollte eigentlich nicht barfen, dem entsprechend war das recht spontan. Ich hab gedacht ich kann mir ein Futter aussuchen was mir gut gefällt, und dann wird das schon. Aber nope... Welpe hat von allem Möglichen Kuhfladen geschissen.
Also hatte ich keine andere Wahl...
Mittlerweile ist der Hund knapp 3,5 Jahre alt und verträgt erheblich mehr Zeugs. Aktuell barfe ich nicht, is mir zu umständlich, aber ich habe noch einiges im Tiefkühler und kann jederzeit wieder weiter machen. Sie verträgt jetzt sogar bestimmte Marken und Sorten Nassfutter, aber im Gegensatz zu Hund 1 braucht sie Kohlenhydrate/Gemüse im Futter und kommt besser zurecht wenn der Fleisch-/Innereien Anteil geringer ist ( Hund 1 hatte da keine Probleme). Zum Einen weil sie bspw mit mehr Reis im Futter besser satt wird ohne fett zu werden, zum Anderen verwertet sie das so besser.
Sie kann ich problemlos abwechslungsreicher füttern und ihr auch mal was von mir abgeben, das ging mit Hund 1 garnicht. Aber - ich kann ihr nie einfach irgendwas geben. Mir muss immer erstmal die Praxis zeigen ob das wirklich funktioniert, weil ich schon oft nen Fehlgriff gemacht hab bei dem ich dachte dass da doch eigentlich nix schief gehen kann.
Hund 3 ist vollkommen unkompliziert. Zwar noch sehr jung ( 21 Wochen alt) aber frisst und verträgt alles. Zumindest tat er das, bevor sich der Zahnwechsel eingestellt hat ( seitdem ist er empfindlicher).
Er mag sein altes Futter nicht mehr so gern und hat aktuell ein empfindlicheres Bäuchlein, also gab's ne Umstellung auf ein anderes Nassfutter.
Trockenfutter wäre dafür wieder nicht so gut, weil er ( im Gegensatz zu Hund 2) kaum kaut und dazu neigt einfach runter zu schlucken. Wäre uns das Risiko zu hoch dass er sich verschluckt oä. Nass ist da angenehmer, find ich.
3 verschiedene Hunde, und bei jedem läuft es anders. Teilweise kann man sich nichtmal an die Mindestvorgaben halten weil bspw Allergiker und Ausschlussdiät notwendig, teilweise lief es ganz anders als geplant, oder es hat sich im Laufe des Lebens nochmal ( mehrfach) geändert.
Wenn man noch keinen Hund hat, fehlt natürlich die praktische Erfahrung. Da malt man sich Einiges mit ganz viel Theorie aus ( verständlich, und es ist auch gut sich umfassend zu informieren!), aber man kennt es : Theorie und Praxis sind dann eben doch manchmal zwei Paar Schuhe. :)
-
Das Ding is halt :
Es gibt wahnsinnig viele, verschiedene Futterarten und Sorten.
Es gibt Hunderte verschiedene Rassen zzgl deren Mischlinge.
Und dann ist innerhalb der Rasse jeder Hund nochmal individuell.
Abgesehen ggf vorhandener Krankheiten und geschmacklichen Vorlieben.
Das IST nunmal verdammt individuell.
Man fährt am besten wenn man guckt welche Rahmenbedingungen stimmen sollten, und was der Hund am besten verträgt und gern mag.
Da geht nix pauschal, und da braucht man sich nicht die Mühe nach Perfektion zu machen.
Die ganze Analytik nützt dir echt garnix wenn du "das perfekte Futter" gefunden hast, und dein Hund davon Dünnpfiff kriegt, kackt wie ein Esel oder das Zeug garnicht erst anrührt.
Ich weiß ja nicht ob du bei dir selber auch so verkopft ans Essen gehst.
Ein paar Grundlagen reichen ( dafür wurden ja Quellen genannt), aber man braucht echt garkeine Wissenschaft draus machen.
-
Gestern oder so :
Wir waren mit beiden Hunden unterwegs.
Dann hatte ich irgendwann beide Hunde in der Hand, während meine Mutter zum Mülleimer ging.
Bubilein übt noch fleißig dass es ja wirklich kein Drama ist wenn sie sich mal ein paar Meter entfernt ( er is einfach noch sehr klettig und hat gefühlt 0 Frustrationstoleranz).
Ich stand also da, Lilo brav links, die Dramaqueen rechts.
Es kam eine ältere Frau entgegen, ich geh auf Seite und mach Platz.
Zwerg hängt in der Leine, weil er denkt es geht jetzt auch zum Mülleimer, und die Frau meinte zu mir :,, Is garnicht so leicht die zu dressieren, gell? " ( stellt euch das mit dem Gesicht von dem einen GoT Drachentanten Gif vor *klick*)
Und dann stellt euch mich mit dem selben Gesichtsausdruck vor

Ich fand diesen Kommentar irgendwie echt ätzend.
So, als hätte ich zwei Wild gewordene Hooligans an der Leine, garkeinen Plan von irgendwas und wäre heillos überfordert gewesen.
Ähm neiiin, es is nur immer so dass irgendwie nur dann etwas kommentiert wird wenn es ausnahmsweise mal nicht so geil läuft

Und als Gegenzug eine andere Situation :
Ich ging gestern mit Lilo einen Weg hinunter. Wir steuerten auf eine Abzweigung zu :
Links ein Mann mit weißer Zwergpudelhündin.
Rechts Parkanlage und ein junger Mann im Rollstuhl.
Ich habe mich für den Weg rechts entschieden.
Pudel Hündin rastet aus, wir biegen ab, Lilo dreht sich zum Pudel um, macht,, Wöff!! ", ich geb ihr kurz nen Abbruch ( also ein,, Hey!"), sie sortiert sich brav links ein und wir laufen - mit ihr auf abgewandter Seite - am Rollstuhlfahrer vorbei.
Und er guckt mich an und schüttelt mit dem Kopf.
Hmm, ich hab mal kurz den Spielverderber gespielt, is das so böse?

Oder war das mehr so zustimmend gemeint dass der Pudel so ausgeflippt ist?
Oder is Lilo die böse weil sie es gewagt hat sich mal ganz kurz zu äußern?
Ich find sowas immer seltsam

-
Hier gab's gestern/heute Tortellini ( auf Kichererbsenbasis/"Käse") mit Brokkoli, Möhren und Frischkäse-Sahne Soße
Und vorhin gab's Pasta mit Möhren und Zucchini in Frischkäse-Sahne Soße.
-
Bei FB hat die Tochter der Leonbergermenschen geschrieben daß man nicht alles glauben soll was man im Fernsehen sieht. Sie schreibt zum Beispiel daß ihr Vater die Hunde nicht bei Tisch füttert, das sei gestellt gewesen. Von daher würde mich nicht wundern wenn diese Szene auch gestellt war.
Gibt es noch mehr Folgen oder war’s das schon?
Sie schreibt allgemein relativ viele Kommentare in sehr genervt.
Die Kommentare sind auch echt übel finde ich ( also nicht die von ihr, sondern die von fast allen Anderen).
-
Nö, die war da Backstein

Bei den Schnauzern hab ich aber keine Zweifel dass das funktionieren könnte. Nur sehe ich da keinen Grund dafür. ^^
-
Blöde Frage : Wie viele Rassen kennt sie eigentlich?
Gibt ja genug Leute die meinen sie hätten einigermaßen nen guten Überblick und kennen dann nur die üblichen Verdächtigen ( Schäferhund, Labrador, Golden Retriever, Beagle, Mops, Bulldogge, Jack Russell, Chihuahua und da hörts auf, oder so ähnlich). Und dann wird sich auf einer dieser Rassen eingeschossen, bis aufgezeigt wird dass es noch so viel mehr gibt und man eine findet die dann doch ( vielleicht auf den 2. Oder 3. Blick) mehr überzeugt.
-
Bemerkenswerter Trash TV Moment :
Ich klick durchs Programm.
Polizistin kommt in Zooladen und quatscht ins Sprechbladingsbums :,, Zooladen Besitzer wird hier grade erwürgt von einer Schlange! "
Dann wird der Typ eingeblendet, mit einer Python die sich einfach ganz bequem auf seine Brust eingekuschelt hat

Ich fand diese unglaublich schlechte Darstellung grad irgendwie witziger als ich sollte
