Beiträge von Terri-Lis-07

    Letztlich ist meiner Ansicht nach das Beste wenn Abschreckung in irgendeiner Form funktioniert, daher hat es durchaus seine Vorteile dass ich mich drauf verlassen kann dass mein Hund im Zweifel laut wird. Ich mach mir ihre Wachsamkeit auch insofern zu Nutze dass ich manchen Situationen auch aus dem Weg gehen kann. Wird der Hund nachts in eine bestimmte Richtung hellhörig, brauch ich da nicht lang gehen, dann wird da irgendwas sein. Bisher hat im Zweifel auch immer geholfen dass ein Hund da war.

    Sämtliche Situationen bei denen der Abstand so gering war dass man mir tatsächlich etwas hätte tun können waren immer ohne Hund. Und dass da nicht mehr passiert ist war Glück. Sei es dass ich wo rein gehen konnte, jemand beruhigend auf die entsprechende Person eingeredet hat oder - so paradox es klingt- vielleicht auch die Tatsache dass bei vielen Menschen durchaus die Hemmschwelle größer ist eine Frau zu schlagen als einen Mann. Anwesenheit von nem Mann hilft meiner Erfahrung nach tatsächlich weniger als Hund dabei. Erinnere mich da bspw dran als mich jemand mit ner Bierflasche bedroht hat weil er der Ansicht ist ich hätte Zigaretten dabei und müsse ihm eine abgeben. Ich hatte da jemanden dabei der 2 Meter groß war, nützt nix wenn der nur als Deko daneben steht :ka:. Geholfen hatte mir damals ein Kumpel von dem Typ, der auf ihn eingeredet hat und dazwischen ging. Ein paar Tage später hat dieser mich auch nochmal als wir uns zufällig begegnet sind angesprochen und sich für das Verhalten seines Freundes entschuldigt.

    Prinzipiell laufe ich erstmal recht sicher durch die Gegend. Aber ich bin halt klein und weiß dass ich im Zweifel wenn mal was passiert den Kürzeren ziehe :woozy_face:

    Was mir bspw immer Unbehagen bereitet sind bestimmte Männer die einen auf ne bestimmte Art und Weise anschauen. Ehrlich gesagt macht mich das aber innerlich vor allem aggressiv, weiß ja nicht was davon man als ggü mitbekommt.

    Hinsichtlich des Taschenalarms hoff ich ja eher drauf dass das Teil in der Innenstadt funktioniert wenn ne Polizeistreife das hört. Auf normale Menschen hoffe ich da auch nicht.


    Jegliche Mittel zur Selbstverteidigung können letztenendes gegen einen verwendet werden, und wenn es dazu kommt muss man ja noch hoffen dass das ggü kein Messer einstecken hat.

    Weg rennen geht aber auch nicht so einfach, weil viele Menschen schneller sind.

    Is also alles nur besser als nix, aber das wars dann schon. Ich hab die besten Erfahrungen soweit echt mit Hund gemacht. Aber den hat man nicht immer dabei, es gibt auch mal Menschen die es nicht abschreckt ( wenn auch je nach Hund sehr überschaubar) und wenn doch mal was is kann man zusätzlich noch Angst um den Hund haben und muss aufpassen dass der bloß nicht beißt weil man sonst selber mehr zu befürchten hat als der scheiß Täter. Wie bei so ziemlich allem in D.

    Ich find solche Autofahrer die wenn sie einen sehen langsam werden oder parken auch creepy. Also wenn ich das Gefühl hab es könnte wegen mir sein, nicht weil sie da zufällig eh parken müssen oder auf jemanden warten oä. Vereinzelt hab ich es auch mal dass auch Lilo sowas verdächtig findet und die Sache beobachtet. Man weiß halt nicht was für ein Mensch da drin hockt und was der vor hat. Aber normalerweise weiß man ja, dass es andere Gründe hat. Einmal bspw sind wir im Dunkeln an nem BMW vorbei, ich dachte mir nix, Lilo war im Alarmmodus, da weiß ich dann dass da irgendwas sein wird ( sei es auch nur dass einer der Leute darin angepisst is oder sich was eingeworfen haben könnte), parkende Autos normalerweise, sind für sie ja total uninteressant.

    Wenn ein Hund, der sonst mit etwas kein Problem hat, ungut reagiert dann is da auch was, hat Lucky gut gemacht. Bei dir klingt das mehr als ungut, und auch da wieder - man weiß nicht ob es ohne Hund der Radau macht vielleicht anders ausgegangen wäre ?

    Ich hab mir inzwischen angewöhnt nen Taschenalarm mit zu tragen, dann hab ich auch ohne Hund ne kleine Alarmanlage einstecken wenn mal was sein sollte.

    Ich hoffe ich darf mich da mal einklinken. Mein erster Hund, ebenfalls ein Chihuahua, war bei dem Thema auch schwierig. Bei ihm hat es sich, nach einer schlechten Erfahrung, aber vor allem auf Tierarztbesuche fokussiert. Das war immer ein riesen-Drama. Ich durfte mit viel üben alles bei ihm machen, Zähne Putzen, untersuchen, Zecken ziehen usw. Aber beim Tierarzt war es einfach vorbei, er hat schon beim reingehen so große Panik bekommen dass er nur noch am Hecheln und zittern war. Im Endeffekt mussten wir ihn für jede Untersuchung, auch zum Blut abnehmen, kurz mit einer Spritze in den Muskel sedieren. Zum Glück war dieser Hund sein Leben lang nie krank oder verletzt...

    Was macht man denn in so einem Fall?

    Mein jetzt einjähriger Junghund, ebenfalls Chi, ist bei weitem nicht so panisch beim Tierarzt aber schon gestresst und z.B. Blut abnehmen geht nicht einfach so. Obwohl wir von klein an so weit möglich geübt haben dass Tierarzt was tolles ist. Das kam mit dem erwachsen werden verstärkt, als Welpe war er recht entspannt und hat sich eher gefreut über den Tierarzt. Ich möchte unbedingt schaffen dass man ohne Drama Blut abnehmen lassen kann bei ihm. Ich übe mit ihm ganz viel daheim, er macht da auch super mit, aber beim Tierarzt habe ich das Gefühl bringt alles daheim üben nichts, das ist einfach was anderes. Und es tut halt auch einfach weh wenn eine Nadel wo reingestochen wird😪

    Weil ich ja auch nen Hund habe der beim TA blöde Erfahrungen aufsaugt wie ein Schwamm, allgemein sehr empfindlich ist und beim TA auch schon scheiß Erfahrungen hatte :

    Solange man da keinen TA hat der die Zeit und Geduld aufbringen kann da gegen zu konditionieren, hilft im Grunde garnix. Zum TA gehen ist nunmal manchmal auch unangenehm, die wissen ja dass dort unschöne Dinge passieren, die anderen Hunde dort auch gestresst sind ect...

    Man kann so viel üben wie man will, es reicht genau eine erneute negative Erfahrung und der Hund ist sofort wieder in seiner Angst bestärkt. Bei ganz argem Stress oder Kooperation garnicht möglich hilft nur Medikamention. Und allenfalls ein TA der mit solchen Hunden kann und dahingehend einfühlsam ist.

    Ich sehe ehrlich gesagt keinen Sinn mehr in extra TA Training, weil eben siehe oben.

    Als Welpen waren hier alle Hunde noch nett beim TA. Bis dann mal was passiert das doll weh tut ( bei nem sehr empfindlichen Hund kann da auch ne Spritze reichen, wenn es nicht erst bspw wegen einer Verletzung oder entzündeten Analdrüse ist), der Hund in Narkose muss oä. Die sind ja nicht doof, ich kann denen ja nicht erklären wenn ich dabei bin passiert dir nix, das wär halt auch schlicht ne Lüge. Ich würd das einfach damit verständlich machen wie wenn wir selber mal eine richtig doofe Erfahrung beim Arzt gemacht haben - die einen wissen dass es unangenehm ist und können es trotzdem durchziehen, und für die anderen reicht eine scheiß Sache für ein nachhaltiges Trauma samt spezifischer Phobie. Ist beim Hund nix anderes, und on top kommt noch : Dem Hund kann ich ja schlecht erklären was da genau gemacht wird und warum es nötig ist. Für den passiert da einfach was das scheiße ist ohne zu verstehen was überhaupt getan wird und warum. Ergo ist der TA ein böser Mensch der ihm irgendwas zur Leide tun will ( also, solange man jetzt keinen Hund hat der sowas nicht krumm nimmt und der dann trotzdem noch mit aus dem Arsch scheinender Sonne die Praxis betreten kann).

    Wenn ich selber versuchen würde da was zu üben- mehr als medical Training kann ich nicht machen. Ich kann üben sich untersuchen zu lassen, sich alles anschauen zu lassen, dass vielleicht manches nicht angenehm ist ( bürsten kann bspw mal ziepen, etwas festhalten kann doof sein ect ), aber ich kann nicht den TA spielen, nicht ortsbezogen im Behandlungsraum auf dem TA Tisch üben, kann an viele Dinge nicht ran führen die ein TA tut.

    Bzgl des einfach durchziehen mag ich noch mit einfügen dass das bspw oft funktioniert wenn der Hund bspw bei einem Hundefriseur ist der ruhig aber konsequent und geduldig durch zieht. Das liegt oft daran dass das ganze Orts- und Personenbezogen ist und viele Hunde bei nem fremden Menschen der das ganz routinemäßig macht irgendwie ne deutlich höhere Hemmschwelle haben da blöd zu reagieren. Es kann also vorkommen dass ein Hund sich viele Dinge vom eigenen Menschen nicht gefallen lässt, das aber bei ner erstmal fremden Person im Salon kein Thema ist. 1. Ist es ein Ort, da wird sowas halt gemacht. 2. Ist die Person die da ans Fell geht so sicher bei der Sache dass man da vielleicht garnicht erst diskutiert und 3. Beim eigenen Menschen weiß man schon was wie funktioniert, dort aber heißt es nicht dass das auch geht.

    Allerdings- wie gesagt- viele Hunde, längst nicht alle. Gibt auch einige die reagieren da genauso ungut. Hängt halt immer davon ab was für Erfahrungen gemacht wurden, wie sich der Mensch verhält und welche Eigenheiten der Hund so hat. Ein Hund der sich von Fremden bspw partout nicht anfassen lässt, kann da auch weitaus unkooperativer sein. Ein Hund der das vielleicht erstmal mit unguten Erfahrungen beim TA verknüpft, wird auch da natürlich aus Angst reagieren und wenn der Hund Angst vor Schmerzen hat, gibt's natürlich auch keinen Grund warum er da dann nicht auch schnappen sollte.

    Bei Hunden allerdings die einfach nur gelernt haben durchzusetzen dass sie das kacke finden und wissen dass das bei ihren Besitzern zieht, kommts durchaus auch vor dass die sich da erstmal garnicht trauen die selbe Masche auszuprobieren, oder vielleicht auch das Handling so anders ist dass der Hund darin keine Notwendigkeit sieht.


    Und das wäre dann auch wieder n Punkt :

    Findet Hund das einfach scheiße, weil doof, dann kann ich - sofern ich sicher genug agiere - auch verklickern : ,,Kannst du scheiße finden wie du willst, du musst da jetzt durch, nur beißen lässt du mal schön."

    Wenn aber negative Erfahrungen mit spielen, isses mMn umso wichtiger das kleinschrittig zu üben und Vertrauen wachsen zu lassen. Dabei hilft man dem Hund aber auch wieder nur, wenn man auch selbst ruhig und konsequent bleibt. Wird man ängstlich und zuckt evtl eher zurück aus Sorge gebissen zu werden, kann Hund das nutzen, weil jetzt ist die Chance, ich verschaff mir das so vom Leib !

    Werde ich hingegen wütend weil mich das nervt dass der Hund sich "so anstellt" oä, bestärke ich den Hund in seiner Sorge dass das richtig scheiße blöd werden wird.


    Nun hat man in dem Fall selbst auch die Erfahrung gemacht: ,,Wenn ich xy tue, wird geschnappt und ich werde gebissen !"

    Ergo hilft es auch einem selbst, da in kleinen Schritten ran zu gehen und sich abzusichern dass im Zweifel die Hand heile bleibt das braucht Zeit und viel Übung in kurzen Einheiten, damit bei beiden Vertrauen wachsen kann.


    Es kann auch Hunde geben, da wird Fellpflege immer schwierig sein, also auch das kann vorkommen ( hatte ich bspw selbst ), aber auch da kann man dran arbeiten dass es möglich wird. Es gibt durchaus auch Hunde die finden gewisse Dinge einfach derart scheiße dass man nicht für mehr Toleranz üben kann, sondern nur für mehr Kooperation.

    Ich möchte einfach schreiben : Das was du jetzt alles mit ihm übst und trainierst, dafür habt ihr noch ein ganzes Hundeleben Zeit, ruhig Blut, das rennt euch nicht weg. ^-^

    Jetzt ist er erstmal Welpe, und geistig anstrengend für einen Welpen ist erstmal das was Hunde in dem Alter für gewöhnlich so tun - die Welt entdecken. Dadurch dass die große weite Welt für diese jungen Dinger noch so neu ist, bekommen die automatisch immer wieder neue Eindrücke, und dabei haben die die Aufnahmekapazität einer Hummel.

    Was darüber hinaus wichtig ist, unterscheidet sich nochmal je nach Welpe. Die einen haben bspw schon förmlich ab Werk mit geliefert dass die von sich aus ruhen, und die anderen müssen Ruhe erstmal lernen. Die einen nehmen vielleicht mehr scheiß in die Schnuut und schlucken das im Zweifel auch runter, die anderen hacken vielleicht mehr in Hände/Füße/whatever rein. Da gibt's einfach auch Unterschiede je nach Rasse und Individuum, aber trotzdem haben alle gemeinsam dass sie erstmal Kinder sind. Und Kinder dürfen und sollen erstmal Kind sein, die müssen noch kein Abitur können.

    Ich würde erstmal nen gut passenden Maulkorb kaufen und ihn daran kleinschrittig gewöhnen. 1. Weil es sinnig ist zum Schutz deiner Hände, 2. kann die Erfahrung das kleinschrittig und positiv zu lernen schonmal ne kleine Tür öffnen.

    Dann würd ich immer sagen wenn du was vor hast, bzw was du da tust. Unser Zwerg bspw hat teils ähnliche Erfahrungen gemacht ( bspw das mit der schmerzhaften Analdrüsengeschichte, das hat er leider auch durch und ist seitdem sehr empfindlich wenn es um sein Popöchen geht ), und ich habe bei ihm zwei Dinge gelernt :

    1. Es hilft ihm in Erfahrung zu bringen was getan wird, so kann man sich drauf einstellen und wird nicht überrumpelt.

    2. Immer drauf achten was in welchen Rahmen möglich ist. Einerseits mitteilen dass du verstehst dass er das doof findet und schauen dass man den Bogen nicht überspannt, und andererseits aber auch irgendwo klar machen dass man da leider manchmal auch einfach durch muss. Du darfst und sollst mir sagen was du doof findest, im Gegenzug achte ich drauf dass es nicht zu viel für dich wird. Aber die Zähne behalten wir bitte bei dir.


    Dann muss man wissen dass hinsichtlich Hunden die Fellpflege oder Manipulationen am Körper scheiße finden, oftmals die größte Belohnung die ist wenn man aufhört. Das heißt- Der Hund wird natürlich erstmal schauen wie das was er blöd findet endlich aufhört und man mal die Finger von ihm lässt. Dabei lernen viele irgendwann : Wenn ich beiße erreiche ich mein Ziel, und man hört auf.

    Ziel sollte dabei eigentlich sein : Wenn ich brav mit spiele, hört das Unangenehme auf. Beißen hingegen ist nicht zielführend. Wenn das entsprechend etabliert ist dass der Hund schon weiß dass es hilft wenn man schnappt, hat ja wie du festgestellt hast 1. Der Mensch schon ganz viele Grenzen überschritten, 2. Allerdings hat ein Hund mit dieser Lernerfahrung eben abgespeichert dass dieses Verhalten funktioniert, und wird das immer weiter zeigen. Genau deshalb auch, sollte ein Maulkorb drauf.

    Nun wird der aber wahrscheinlich auch schnell verbinden- Maulkorb drauf = jetzt wirds doof. Deshalb drauf achten dass ganz oft auch so mal der Korb drauf kommt, und nix passiert außer dass das das Tor zur Leckerchen-Abstaubung wird. Dann bedeutet Maulkorb nämlich: Kann sein es wird gleich doof, aber die Chancen stehen gut dass das für mich total rentabel ist.

    Noch klarer wird es für den Hund, wenn du Fellpflege auch mit einem bestimmten Ort verknüpfst, sprich der Hund kommt dafür auf einen Tisch, und nur dort wird gebürstet uÄ. Dann kann er auch lernen : Hey, wenn die bspw auf der Couch in meinem Pelz rum wühlt passiert ja garnix, weil das passiert ja nur auf dem Tisch.


    Dem entsprechend wäre mein Weg :

    - Maulkorb auftrainieren

    - Tisch besorgen

    - benennen was du tust

    - Auf seine Körpersprache achten

    - Wenn es möglich ist etwas zu tun ohne dass er abschnappt, machst du etwas solange er mit spielt, und teilst durch kurzes inne halten wenn er bestimmte Signale sendet mit dass du das mitbekommen hast. Anfangs übst du ganz kurz, fängst mit harmloseren Dingen an, lobst ihn wenn er wieder weicher wird, Hund kommt wieder runter, gibt nen Keks in den Korb, Korb kommt ab und Hund hat seine Ruhe

    - Wenn er gleich schnappig wird, bleib ruhig, zuck nicht weg, wenn er wieder ruhiger wird lobst du und nur dann hörst du auf

    Ziel des Ganzen ist es, dass er es besser einordnen kann ohne sich überrumpelt zu fühlen. Dass er die Lernerfahrung machen kann dass es nicht automatisch unangenehm wird nur weil du an sein Fell gehst, und es sich lohnt ruhig zu bleiben. Ebenso dass er lernt dass er garnicht schnappen braucht, weil du vorher bereits auf seine Grenzen achtest, und es b) nicht mehr zum Ziel führt.

    Liest sich recht kompliziert wahrscheinlich, ist es irgendwo auch weil man viel auch einfach abwägen muss was jetzt vom Gefühl her okay ist und was nicht. Aber anfangs ist erstmal jedes kleine Zeichen Kooperation super gut und entlässt ihn wieder.

    Später kann er dann auch lernen dass man manchmal einfach auch mal durch muss durch sowas und es auch mal nicht anders geht.

    Ich hab mich kurz vor meinem 10. Geburtstag dazu entschieden mich vegetarisch zu ernähren, war damals auch anstrengend. Man hat mich immer wieder dazu versucht zu überreden doch wieder Fleisch zu essen und war der Ansicht dass das bestimmt nur ne Phase sei. Joa nee, wars nicht.

    Wenn ich damals gefragt wurde warum ich das getan hab, hab ich gesagt: ,,Weil ich Tiere mag und ich sie nicht essen möchte."

    Wenn mich heute jemand fragt, sag ich : ,,Ich möchte einfach keine Tiere essen und Ekel mich davor wenn mal Blut durch geflossen ist. Für mich werte ich es einfach nicht mehr als Lebensmittel."

    Anstrengend wird es, wenn dann versucht wird zu diskutieren und das ggü erklärt warum er/sie selber aber Fleisch isst. Dann sage ich : ,,Kannst du gerne machen, ich schreibe niemanden vor was er/sie essen darf oder nicht darf, ich möchte es nur selber nicht essen. :ka:"


    Nun konsumiere ich ja auch seit paar Jahren keine Eier/Eiprodukte mehr weil ich das nicht mehr vertrage ohne Bauchweh zu bekommen. Geht dann jedes Mal die Diskussion los ,,Darauf kann man allergisch sein ? Bist du Veganer ? Was kannst du denn überhaupt noch essen ?". Joa, letztlich isses nur ne andere Umstellung. Ich hab auch mal Phasen da ernähre ich mich eher vegan, mir fällt es nur zu schwer auf Milchprodukte zu verzichten ( Käse *hust* ). Aber ich mag inzwischen bspw keine Kuhmilch mehr in meinem Müsli oder meinen Kaffee haben und nutze statt tierischer Sahne inzwischen lieber Hafersahne. Finden manche Leute auch komisch, wie kann einem denn Kuhmilch in Kaffee/Müsli nicht schmecken wenn man Milch trotzdem aber konsumiert ? :rollsmile: