Beiträge von Terri-Lis-07

    Schonmal an den Föhn als Vorstufe zum Blower beim Friseur gewöhnen schadet nicht. Ob dann wirklich geföhnt wird würd ich davon abhängig machen wie gut das funktioniert. Also erstmal Föhn zeigen, dann die kleinste Stufe erstmal abschalten damit sie sieht : ,,Hey das Ding macht Geräusche und da kommt Luft raus."

    Und je nachdem entweder wieder aus oder Schonmal bissl föhnen. Ansonsten so gut es geht mit den Handtüchern trocknen ( gibt spezielle Handtücher aus dem Groomer Bedarf die das Wasser aufnehmen wie ein Schwamm, alternativ tut es auch ein Microfasertuch ), vorher das Wasser etwas ausdrücken.

    Für örtliche Tierbedarfladen wäre nicht meine erste Wahl für Fellpflege, viele der Bürsten sind kratzig und/oder taugen nix. Das is so n Punkt wo man bei den Zupfbürsten immer bissl aufpassen muss, dass die nicht zu scharfkantig sind. Deshalb empfiehlt es sich auf bewährte Bürsten zurück zu greifen und so oder so sind die ja für das Fell gedacht und nicht für die Haut ;D

    Das einzige was man mMn bei Fressnapf und Co kaufen kann sind Kämme, Unterwollstriegel mit diesen Pins ( mAn gut bei Langhaar mit Unterwolle, aber in dem Fall eher nix ) oder Krallenzangen. Evtl noch die Mosermaschinen, das wars aber auch schon.


    Ansonsten wie gesagt- kann auch sein dass euer TA das gut hinbekommt mit den Krallen, aber letztlich ist man mit so nen Hund ohnehin regelmäßig beim Groomer sofern man nicht selbst frisiert. Fragen schadet nicht ^^


    In die Bürste beißen ist beim Welpe oft eher ,,Uhh is das ein Spielzeug ? *haps*", dass da rein gebissen wird weil die Bürste doof is ist eher selten der Fall. Und grad wenn das so ne Haarige Bürste is is das natürlich spannend, weil alles was flauschig ist für nen Welpen total zum rein hapsen einlädt.

    Fellpflege übt sich am besten wirklich schon früh, und es gibt keinen Grund warum man extra eine andere Bürste braucht. Im Junghundalter wenn sich das Welpen- auf Erwachsenenfell umstellen wird, wird das Haar sogar anspruchsvoller, was bedeutet dass man grad zu dieser Zeit gutes Werkzeug braucht, und Vorarbeit da richtig sinnig ist. Ich weiß ja nicht welche Frisur mal angestrebt ist, aber die erste Zeit sollte man die Haare ohnehin länger lassen wg des Haarwechsels. Später, sollte das Haar lang bleiben, braucht es natürlich nochmal gute Pflegeprodukte, aber erstmal steht da nur Gewöhnung an.

    Sich selbst kann man da schonmal die richtige Technik aneignen, und der Welpe kann gleich lernen dass das total normal ist.

    Hab das bei meinen auch von Anfang an gemacht, ebenso wie bspw ins Öhrchen schauen, Zähne gucken, Pfoten anschauen ect.

    Hinsichtlich Krallen schneiden isses mMn sinnig das nur selber zu lernen wenn man sich das zutraut, und wirklich vorher informieren wie man das richtig macht. Das is halt so ein Thema, wenn man einmal versehentlich zu viel abkappt tut es nicht nur weh und blutet, je nach Hund ist dann das Thema Pfote wirklich nachhaltig versaut. Ansonsten- so aus meiner Sicht- Krallen schneiden lassen würd ich eher beim Hundefriseur als beim TA. TÄ schneiden manchmal garnix weil sie der Ansicht sind die laufen sich das doch ab, also bewegt euch halt einfach mehr, oder die Krallen sind gern mal trotzdem noch zu lang. Hundefriseure hingegen machen das so ziemlich jeden Tag, gehört halt zue Pflege mit dazu. Man kann aber natürlich auch nen TA erwischen der das gut macht und nen Groomer der besser nicht an die Pfoten sollte. Aber das wäre jetzt so die Tendenzen die ich im Kopf habe. Ein TA is ja an sich nicht dazu da die Hunde zu pflegen, der kümmert sich um Gesundheit.

    Ohh sehr unterschiedlich ^^

    Leicht reizbar werden, pissig sein, eher auf Bewegungsreize anspringen, Frust-Kläffe ( bei Lilo wird das dann hell und schrill, normalerweise bellt sie sehr tief ), Fiep-Marathon ( Zwerg ), jammerjaul-Folter ( Dalmi ), Beine nicht still halten können, zittern ( Zwerg ), rammeln ( Lilo ), hüpfig werden, Ohren funktionieren nicht mehr, Hund muss einem mehr auf den Senkel gehen ( Dalmi ), im schlimmsten Fall Stressdurchfall ( Lilo und Dalmi ).


    Bei Lilo merk ich es hauptsächlich daran dass sie pissiger wird und die Impulskontrolle sinkt, beim Zwerg daran dass er sich ins fiepen rein steigert oder schnell angekratzt ist, beim Dalmi daran dass er schlecht runter kommt oder den Schnabel nicht halten kann.

    Die taugt nix, greift nicht ins Fell, entwirrt nicht, holt nix raus. Die is allenfalls was für Kurzhaar Hunde und auch da bestenfalls nur ne Streichelhilfe.


    Empfehlen würde ich ne solide Zupfbürste ( KW Smart, Ativet in Gold oder grün, Groom Professional Slicker Brush oä ) und einen Kamm der auf einer Seite grob und auf einer fein gezinkt ist.

    Gut möglich dass das vermeintlich stumpfe lediglich beginnende Verfilzungen sind.


    Ansonsten wie schon geschrieben wurde - die Haare immer Stück für Stück abteilen und dann mit der Bürste von den Längen zum Ansatz vor arbeiten ( so entwirrt man die Knötchen statt drin hängen zu bleiben und diese raus zu reißen ). Anschließend mit der groben Seite des Kamms zur Knötchen-Kontrolle durch Haar gehen, und wenn das flüssig funktioniert nochmal mit der feinen Seite. So stellt man dann sicher dass man auch wirklich alle Knötchen entwirrt bekommen hat.

    Ich würd vermuten dass das durchaus realistisch ist und sie eher ein kleineres Modell wird.

    Zwar kein Pudel, aber vielleicht hilfts als Vergleich- unser Zwergschnauzer war mit 9 Wochen etwa 3 kg schwer und wiegt inzwischen 10. Bei circa der Hälfte an erwartbarem Gewicht wären also 1,5 kg durchaus realistisch. Da deine noch weniger wog in dem Alter gut möglich dass sie kleiner bleiben wird als die erwachsene Verwandtschaft.

    Meine Hündin wurde mit 1,5 Jahren kastriert, aber (!) es war gesundheitlich notwendig und es gab da einfach keine Alternative.


    Eine Kastration bei einer Hündin ist ein großer Eingriff, da wird die Bauchhöhle geöffnet und ein ganzes Organ entfernt. Abgesehen davon dass es große Auswirkungen auf den Hormonhaushalt hat, man riskiert dass die Hündin Inkontinent wird, die Narkose selber ein Risiko birgt ( ganz besonders bei einer brachyzephalen Rasse ) und es das Krebsrisiko erhöht.

    Abgesehen davon ist es ohne entsprechende Gründe eigentlich auch verboten.

    Wenn die Hündin keine nennenswerte Probleme hinsichtlich Läufigkeit/Scheinträchtigkeit hat, und auch nicht die Möglichkeit da ist dass sich das mit den nächsten Zyklen bessert, gibt es keinen Grund zu kastrieren. Ebensowenig wenn keine Gebärmutterentzündung oä vorliegt ( das hatte ich bei meiner Hündin btw alles ).

    Eine gesunde Hündin ohne entsprechende Probleme kastriert man nicht. Weil man sich dazu entschieden hat einen Rüden dazu zu kaufen, kastriert man auch nicht ( dann muss man die Hunde eben während der Läufigkeit trennen ).

    Und solltet ihr davon nicht abzubringen sein - wartet wenigstens bis die Hündin mindestens 3 Jahre und körperlich erwachsen ist.