Beiträge von Terri-Lis-07

    Update eine Woche später: Zufrieden bin ich immernoch nicht.

    Es gibt inzwischen schon seit circa 3 Wochen Schonkost. Optimal sind die Haufen immernoch nicht, sind weiterhin Schleimbeimengungen dabei. Erst sah es so aus als wirds, dann war wieder Schleimgrütze, dann wurde es wieder besser, aber eben es is immernoch schleimig. Hab es heute irgendwie hinbekommen aus Versehen die Drüsen zu entleeren ( hab - vorsorglich wie ich bin - den ganzen Hund abgetastet und zwei Knubbel gespürt. Hab versucht zu Tasten was das sein könnte und dann festgestellt- oh, die Drüsen waren voll :see_no_evil_monkey:), sie hat da auch keinerlei Anzeichen gezeigt dass das unangenehm sein könnte oä. Ansonsten würde sie natürlich gern mehr futtern und auch gern wieder was anderes haben, kann ich aber noch nicht machen solange der Kot noch nicht wieder normal ist.

    Hab heute n kurzes Gespräch mit ner Fach-TÄ gehabt- Blutuntersuchung geht erst wenn das Cortison raus ist ( also frühestens Mitte November), Ultraschall wär ne Möglichkeit, sollte aber im Hinterkopf behalten dass man da nicht ganz alles sehen kann ( ab nem bestimmten Punkt verdecken die Beckenknochen wohl die Sicht, sollte ganz hinten was sein ). Sollte ein Krebsgeschehen in Verdacht rücken, hieß es müsse man nach Leipzig um via OP Proben nehmen lassen zu können. Da Giardien erstmal ausgeschlossen sind wurde angesprochen dass das bspw eine IBD sein könnte. Aber so oder so denk ich, werd ich wohl sicherheitshalber auf alle Fälle Ultraschall und Blutuntersuchung machen lassen. Die Frage ist nur, bei welchem TA und wann. Frühzeitig wäre aber so oder so erstmal nur Sonographie drin.

    Ein Tipp den ich immer wieder höre ist : Nicht duzen, immer Siezen. Wahrscheinlich damit für die Menschen drum rum begreiflich ist dass man diese Person nicht kennt. Ob und inwiefern das wirklich nen Unterschied macht weiß ich nicht.

    Aber ich denke mal ich würde Wahrscheinlich auch eher rufen was genau passiert und nicht Hilfe. Also eher sowas wie ,,Der verfolgt mich !"/,,Lassen Sie mich in Ruhe!"/,,Hauen Sie ab !"/,,Pfoten weg !" Oder irgendsowas.

    Ansonsten gibt es für den Fall dass man in Begleitung ist, da alleine nicht raus kann aber in der Öffentlichkeit unterwegs ist noch ein Handzeichen ( Handfläche zeigen, Daumen in die Fläche, Hand schließen), denke aber das werden ganz viele Leute nicht kennen. Bekomme dazu immer wieder mal Videos angezeigt in denen man sowas stellt, einige Menschen reagieren da dann drauf indem sie einen ansprechen und von der Person wegführen, andere garnicht.


    Ansonsten hinsichtlich Gegenwehr vielleicht gut zu wissen : Nur dann zwischen die Beine treten wenn das wirklich überraschend kommt, oder besser wenn die Person schon anderweitig drauf bekommen hat. 1. Ist es ne Reaktion mit denen ein Mann eher rechnet, als dass man woanders hin schlägt/tritt, 2. Ist es ne automatische Reaktion darauf mit den Händen nach unten zu gehen und 3. Braucht der nur den Fuß festhalten/hoch ziehen und man liegt auf dem Boden. Is also vermutlich sinnvoller wenn Tritt, erstmal voll gegen das Schienbein zu treten und anschließend auf die Rübe zu hauen. Vielleicht tut ein Bein dann auch schon ausreichend weh damit man besser flüchten kann.

    Bin drauf und dran mit eine Zweitmeinung einzuholen.

    Würde ich ehrlich gesagt auch machen.

    Ich finde es irgendwie schon etwas schwierig, dass die Tierärztin anscheinend gar nicht richtig untersucht. Der Kieferbruch wurde nicht festgestellt sondern für eine Prellung gehalten, weil der Hund "hart im Nehmen" ist? Das sind alle Hunde. Deswegen macht man lieber zur Sicherheit ein Röntgenbild. 🤷🏻

    Tatsächlich hab ich den Eindruck dass es hinsichtlich des "hart im nehmen" durchaus Unterschiede gibt. Prinzipiell zeigen Hunde Schmerzen ohnehin meist nur spärlich und wenn was deutlich auffällt is das schon meist recht schlimm.

    Is tatsächlich was das mir beim Shih Tzu auch oft aufgefallen ist - ich find die auch eher härter im nehmen, bzw recht tough. Wenn man aber bedenkt was die Rasse gesundheitlich so mit sich tragen liegts denk ich daran dass die auch schlicht keine andere Wahl haben als so zu sein.

    Soll aber natürlich nicht entschuldigen warum der TA da nicht gleich geröngt hat. Bietet sich bei nem Unfall einfach an.


    Zum eigentlichen Thema auch hier : Wenn der Haus-TA nicht weiter helfen kann, geh zum Fach-TA.

    1. Vernünftiges Fertigfutter ist die sicherere Variante als zu barfen. Wenn man sich nicht ausreichend auskennt oder jemanden mit entsprechender Kenntnis an der Hand hat, bekommt man sonst mit barfen schnell Über- oder Unterversorgungen in einen Hund rein, der noch wächst und wo das dauerhaft Schaden kann.


    2. Ein Auslauf macht schon mehr Sinn als ne Box, da mehr Raum. Box ist eher sinnvoll um schonmal auf die Box fürs Auto zu gewöhnen oder offen stehen gelassen als Rückzugsort. Ob du das wirklich brauchst ist vom Hund abhängig. Bei den Schnauzern brauchten wir bspw keinen extra Ruhebereich, beim Dalmi hingegen wars nötig.


    3. Jenachdem wie sicher die Wohnung ist, würd ich die ganze Wohnung erlauben. Außer, es gibt nen Raum wo du den Hund nicht drin haben möchtest.


    Ansonsten wichtig sind :

    - Zewa

    - Enzymreiniger

    - Dinge die der Hund beknabbern darf

    - Wenn Freilauf nicht möglich ist ne leichte Schleppleine und passendes Geschirr ( letzteres würd ich natürlich nur kaufen wenn du weißt welche Größe der Welpe braucht)

    - Hundebetten und Co erstmal günstig kaufen, ist im Falle von Pipiunfällen oder kaputt kauen weniger schmerzhaft als wenn man gleich ein teures Hundebett kauft

    - Nach Bedarf Sicherungen für die Steckdosen kaufen ( hab die nie gebraucht, aber es gibt durchaus Welpen die die Teile interessant finden *hust* der Dalmi zB )

    - Kacktüten

    Bedeutet also dass, wenn man angegriffen wird, der Hund sollte dazwischen gehen, und der Angreifer dann deshalb weil er in dieser Situation vom Hund angegriffen wird, diesen tötet, dahingehend mit Pech auch nix zu befürchten haben könnte. Ich liebe das deutsche Strafgesetz.

    Is ja nicht so als hat man als Opfer eh die Arschkarte, weil a) im Zweifel erstmal die Unschuldsvermutung gilt und b) man das ganze ja erstmal ausreichend beweisen muss. Und selbst dann kanns, bspw bei einer Vergewaltigung, sein dass der Täter mit bissl Geldstrafe oder Bewährung davon kommt, wenn überhaupt.

    Ich glaube das is auch mit das härteste falls einem sowas passieren sollte - Das Wissen dass es ungewiss ist ob der Täter überhaupt ne einigermaßen gerechte Strafe bekommt. Und man selbst dann geschädigt fürs restliche Leben ist.

    Ich sehe es auch als meine Aufgabe, uns zu beschützen, das soll mein Hund gefälligst lassen. Ich habe das aber auch zigmal mehr Zeit intensiv gemacht, als mein Hund auf der Welt ist.

    Es ist allerdings nicht so, dass man als Mann seltener zum Ziel wird, auf sexuelle Straftaten schon, insgesamt werden mehr Männer allerdings häufiger als Frauen Opfer von Straftaten (das liegt vor Allem an Körperverletzungen und Raubstraftaten).


    On Top kommt auch : Wenn man mir was tun sollte ist das strafrechtlich gesehen für den Täter die bitterere Pille als wenn der dem Hund was tut. Körperverletzung zieht einfach mehr als Sachbeschädigung. Zumal der Hund im Zweifel so oder so mehr Probleme hat - 1. Ist der aufgrund der geringeren Körpermasse im Zweifel schneller hinüber als ich, 2. Will ich deswegen nicht auch noch eine drüber bekommen. Dem entsprechend isses auch meine Aufgabe dafür zu sorgen dass trotzdem nix passiert- dem Hund nicht und dass der Hund keinen Schaden anrichtet. Anwesend sein und Radau machen wenn gerechtfertigt allerdings, das darf er. Das Zusammenleben mit wachtriebigem Hund besteht ja sehr viel zu sagen wenn es nicht erlaubt ist, wann es nicht sein Bier ist, wie man sich entsprechend zu verhalten hat. In solchen Situationen allerdings, schieb ich hinsichtlich des laut werdens keinen Riegel vor, ich verlange nur dass der Hund nah bei mir ist und sich mit mir aus der Situation entfernt. Rückversichern ist da ausdrücklich erlaubt, Bellen und knurren ist erlaubt, mir sowas überhaupt anzeigen ist erlaubt, bestärken tue ich nur das befolgen meiner Anweisung. Und ich kann auch unterscheiden wann sie was einfach nur doof/bedrohlich findet und wann sie in etwas wirklich potentiellen Ernst sieht. Normalerweise isses nämlich mehr Theater als alles andere und es besteht immernoch ne mehr oder weniger ausgeprägte Tendenz nach hinten. In solchen Situationen allerdings ist die Tendenz ganz klar nach vorn gerichtet und dem entsprechend gibt's dann auch für sie die Anweisung dass sie zu mir kommt, eng bei mir bleibt und mit mir mit geht.

    In allen anderen Fällen, besteh ich drauf dass sie den Schnabel hält und sich zurück nimmt. In solchen Fällen nur dass sie im Gehorsam bleibt.


    Und das andere bestärkt mich nochmal in dem Eindruck dass bei einer Frau das Risiko auf die Fresse zu kriegen wohl geringer sein dürfte als als Mann. Außer, daß ggü hat ein Sexualverbrechen vor oder ist zufällig Frauenschläger. In meiner wunderbaren ( Achtung Ironie ) Schulzeit hatte ich es öfter dass man mir nur deshalb nicht aufs Maul gehauen hat, weil ich weiblich bin. Und wenn doch mal jemand sowas vor hatte, ging immer jemand dazwischen und sagte : ,,Mädchen/Frauen schlägt man nicht!"

    Der Hund meiner Kindheit war der Schäferhund von Hof gegenüber. Ich habe ihn mir immer rausgeholt und war den ganzen Nachmittag bis es dunkel wurde mit ihm unterwegs rund ums Dorf. Meine Eltern waren auch immer beruhigt, der Hund ist ja dabei. Ich glaube, die hätte keiner Fliege was zuleide getan, aber sah halt beeindruckend aus.

    Heute denke ich mir eher, alter Falter, ihr habt ein Kind einfach die ganze Zeit mit einem ziemlich großen halb fremden Hund rumlaufen lassen, da hätte alles passieren können. Handy gab's damals noch nicht. Nach Hause sollte man kommen, wenn es dunkel ist. Sonst war man halt nach den Hausaufgaben draußen unterwegs und hat Freunde getroffen und Buden gebaut und ich glaube, der arme Hund musste überall mit rein klettern. Und wenn es dunkel wurde, dann bitte nach Hause kommen, sonst gibt's Ärger. Und so viele zerrissene und dreckige Hosen, meine Mutter hat geschimpft. Zu Weihnachten gab's einen 10er von Kiras Herrchen, dass meine beste Freundin und ich sie fast jeden Tag ausführen. Schön war's damals aufm Dorf in den 90ern 🥰 Und der Hund war auch die Sicherheit für meine Eltern...

    Erinnert mich grad dran als wir damals, da war ich so circa 11/12 Jahre alt, immer nen Presa Canario dabei hatten. Wir haben uns voll sicher gefühlt, die Familie der Freundin die den Hund hatten fanden das auch gut, aber heute denk ich mir : Man wie dumm das eigentlich ist :doh:

    Stellt euch mal vor ihr wärt im Wald unterwegs und euch kommen zwei kleine Mädels mit freilaufendem Dogo entgegen. Stoff aus dem Albträume gemacht sind :see_no_evil_monkey:

    Ansonsten später auch, wenn jemand nen entsprechenden Hund hatte und wir nachts nochmal raus wollten haben wir den mitgenommen. Bspw nen Rotti-DSH Mix. Möchte man Jugendliche die teils angeheitert waren mit so nem Hund begegnen? Auch eher nicht ( immerhin hatte ich den meistens an der Leine, auch wenn der grottig leinenführig war)

    Das Ding is halt auch - selbst wenn man einen Hund haben sollte der in solchen Situationen tatsächlich was tun würde, kann man das heute absolut garnicht gebrauchen.

    Meine Mutter hatte mal so einen Hund, war n DSH Mix, der hat tatsächlich im Zweifel zugebissen. Aber das war noch zu DDR Zeiten und damals hat man dann einfach gesagt : Joa, selbst Schuld, hättest die Pfoten mal lieber bei dir gelassen.

    Heute hat man dann ne Anzeige wg Körperverletzung und Auflage wg gefährlichem Hund am Hals. Von daher will ich eigentlich garnicht wissen ob Lilo da wenn es hart auf hart käme wirklich beißen würde. Ich schließe es nicht aus, die kann in bestimmten Situationen echt knalleernst wirken und es hat seine Gründe warum ich in anderen Situationen da nen Maulkorb drauf packen. Aber schlussendlich hat sie dennoch ( zum Glück) ne verhältnismäßig hohe Beißhemmung und ist in vielen Situationen unsicher. Beim Zwerg geh ich davon aus dass der im Zweifel versuchen wird seinen eigenen Popo zu retten, bei Lilo kann ich mir prinzipiell erstmal alles vorstellen. Was sie aber auf jeden Fall tut ist Präsenz zeigen und laut werden. Wenn die richtig in Alarmbereitschaft ist ist der ganze Körper auf Spannung, Belle und Knurrer laut und tief und sie lässt das entsprechende ggü solange nicht aus den Augen bis wir weit genug weg sind. Alles für den größten Idioten deutlich dass man da besser keine Dummheiten versucht. Aber wie gesagt- ob sie dann im Zweifel tatsächlich oder nicht doch noch die Angst packt, weiß ich nicht und will es auch nicht raus finden. Abwehr hinsichtlich beißen ist aber auch nicht das worum es mir geht, und in erster Linie hab ich mich dafür entschieden weil die restlichen Rasse Eigenschaften überzeugen.

    Realistisch betrachtet isses eigentlich ziemlich dämlich nen Hund mit Wach- und oder gar Schutztrieb zu halten, macht im Alltag weitaus mehr Probleme als ein Hund der diese Eigenschaften nicht hat. Ich hab aber inzwischen auch festgestellt dass ich damit leben kann und letztlich haben die Rassen die bei mir in engerer Auswahl stehen alle ne gewisse Ernsthaftigkeit in der Hinsicht, zumindest fast alle.

    Ich hatte die meisten unguten Erfahrungen in dörflichen Kleinstadt-Gebieten gemacht. Wahrscheinlich weil auch da nachts noch was los is, aber auch nicht so viel wie bspw in richtigen Städten und im Gegensatz zu den Kleinstädten die weder Dorf noch Stadt sind dort auch noch Polizei deutlich präsenter ist.

    Ich war bspw früher öfter nachts in städtischen Bahnhöfen, da haben wir uns immer recht sicher gefühlt weil vor allem am Frankfurter Hbf eigentlich immer entweder Polizei oder Mitarbeiter der DB ( die teils auch nochmal ne Abteilung für den Sicherheitsbereich haben ) nicht weit sind.

    Aufm Land ist nachts meistens garnix los und die Wahrscheinlichkeit jemanden mitten im Wald zu treffen der ungute Absichten hat ist weitaus geringer als dass jemand nur joggen geht, Pilze sucht, mit dem Hund unterwegs ist oä.

    Aber dort wo nachts noch jemand unterwegs ist, es aber nicht so stark frequentiert ist wie in der Stadt, da kommt es eher mal vor dass jemand nachts besoffen umher irrt oä, und im Zweifel ist trotzdem nicht mal eben immer jemand Anderes da der einem helfen kann. Die Erfahrungen damals hatten aber auch ihren Teil in der Wahl des Hundes : Wenn ich städtischer lebe, sollte es ein Hund mit ausreichender Größe und Wachtrieb sein ( auch wenn das deutlich problemloser aufm Dorf wäre ). Is aber natürlich längst nicht der alleinige Grund gewesen, lediglich ein Teilaspekt. Und tatsächlich ist ein Mittelschnauzer offensichtlich groß genug um im Zweifel auch wahr und ernst genommen zu werden. Was hat unser Westie damals auch hin bekommen, aber beim Zwerg jetzt seh ich nochmal deutlich wie viel weniger ein Kleinhund im Schnitt ernst genommen wird, und vermutlich hatten die Leute aufm Land vielleicht auch einfach noch nen vertrauteren Umgang mit Tieren allgemein.

    In den genannten Gebieten in denen ich wie gesagt ungute Erfahrungen gemacht hat, sind manch andere Leute sobald es dunkel wurde übrigens nurnoch mit großem, wehrhaften Hund unterwegs gewesen.

    Und trotzdem gab's da auch mal ne Geschichte dass man bei einem Mädel gezielt den Kangal vergiftet hat um ihr was tun zu können... Also auch so ein Hund kann im Zweifel irgendwie ausgeschaltet werden wenn es jemand ernst genug meint.