Also bei mir war das so :
Ich war ein Kind, hab Gummibärchen gefuttert und währenddessen zufällig im Fernsehen gesehen was Gelatine ist.
Das fand ich in dem Moment so abartig dass ich die Gummibärchen Tüte weg gestellt hab, und erstmal 1 oder 2 Wochen lang geguckt hab wie das eigentlich ist sich vegetarisch zu ernähren.
War für mich dann irgendwie total einfach und ich konnte es mir nicht mehr vorstellen wieder Fleisch zu essen.
Allerdings hab ich mich davor bereits eingeschränkt und nurnoch Geflügel und Fisch gegessen, weil ich es irgendwie total schlimm fand Säugetiere zu essen.
Es ist nicht so als ob mir das nicht geschmeckt hätte. Aber ich stelle fest dass ich mittlerweile auch ganz viele Ersatzprodukte von Dingen die ich früher mochte eklig finde.
Momentan hab ich glaub ich 2 Wochen lang auf Milch und Milchprodukte verzichtet ( Ei geht ja eh schon nicht mehr) und stelle auch fest dass das garnicht so schlimm ist.
Wäre in den einen Gummibärchen kein Bienenwachs enthalten und würde ich meinen Schwarztee nicht mit Honig trinken, hätte ich jetzt quasi zwei Wochen lang vegan gelebt.
Mein Resultat daraus ist wohl, dass mir vegan wahrscheinlich nach wie vor zu kompliziert ist und mir der Käse fehlt, ich aber wahrscheinlich weniger Milchprodukte konsumieren werde.
Hier lustigerweise in erster Linie deshalb, weil mir Milch in vielen Produkten nicht mehr schmeckt.
Ich mags in Kakao nicht, ich fands heute im Pudding eklig, und pur trinke ich die ohnehin nicht. Dafür mag ich mittlerweile Hafermilch sehr gern und hab festgestellt dass es auch gute pflanzliche Sahne gibt.