Also unser Westie hätte Spaß dran gehabt, hätte aber definitiv nicht Schritt halten können.
Der Zwerg ist definitiv flotter auf den Beinen.
Also unser Westie hätte Spaß dran gehabt, hätte aber definitiv nicht Schritt halten können.
Der Zwerg ist definitiv flotter auf den Beinen.
Ich bin für den Drahthaar Fox, den Cairn und den Lakeland.
Der Rest gefällt mir nicht.
Und ja - das Handling IST gruselig ![]()
Was das betatschen betrifft hab ich die Erfahrung gemacht dass sie den Menschen sehr deutlich zeigen, dass sie das nicht möchten.
Entweder gehen sie auf Abstand, oder werden laut. Das Einsetzen der Zähne ist aber bei beiden nie (!) die erste Option.
Was das betrifft war der Terrier viel schnappiger, und genauso hab ich das auch im Salon kennen gelernt :
Wenn ein Schnauzer was nicht will, wird er häufig erstmal körperlich, während ein Terrier schneller in die Gegenwehr geht ( allerdings fehlt mir auch hier der Border Vergleich).
Auch unsere Westie Hündin hat deutlich gezeigt wenn sie nicht angefasst werden möchte.
Was man dafür beim Schnauzer als problematisch ansehen kann ist das angesprochene Territorialverhalten : Je nach Schnauzer kann ein länger verweilen an einem Ort dazu führen, dass das als "eigenes Grund" betrachtet und entsprechend drauf aufgepasst wird.
Wobei ich dieses Problem bisher nur mit meiner Mittel Hündin habe. Wie gesagt - der Zwerg ist in vielen Punkten deutlich entspannter.
Die Nervenfestigkeit muss ich auch nochmal hervor heben :
Meine Mittelhündin ist recht schussfest, bis auf Silvester, das ist für sie wie Weltuntergang.
Unser Westie hat die Böllerei so gehasst dass sie sich bei jedem Knaller unfassbar aufgeregt hatte.
Und dann kam Zwergi : Neben ihm können Polen Böller hoch gehen ( oder die Welt unter) - is ihm scheiß egal, der zuckt nicht mal!
Silvester hat der durch geschlafen als wäre garnichts.
Einzig in den pubertären Spooky Phasen ist er hier und da bisschen im Alarm Modus, aber sonst hat er in vielen Situationen echt die Ruhe weg.
Was das Wetter betrifft ( weil Hitze angesprochen wurde) :
Bisher hatte der Zwerg nur einen Sommer, da war er noch ein Welpe. Während meine Hündin im Sommer die Sparflamme einlegt und sich Schatten, kühle Grasflecken oder Wasser zum abkühlen sucht, ist der Kleine bei 30 Grad im Schatten noch rum geflitzt wie ein Irrer.
Ich bin mal gespannt wie es diesen Sommer wird. Weil er viel Wolle hat, wird ihm schnell warm. Aber ich hab das Gefühl dass seine Hitzetoleranz höher ist als bei der Hündin.
Wobei bei ihr die Wohlfühltemperatur definitiv bei den Minusgraden liegt, und auch der Zwerg die Kälte mag.
Überhaupt : Die meisten Schnauzer lieben Kälte/Schnee und gehen gern ins Wasser ( während Wasser von oben eher doof is).
Nur unserem Bub hat davon anscheinend noch keiner erzählt :
Schnee? Is halt da aber irgendwie nervig.
Wasser von unten?,, Was is das? Was soll ich damit? Oh toll ich Spiegel mich drin
"
Und Regen? Findet er suuuuuper ![]()
Während die Hündin bei Schnee immer zum Kleinkind mutiert, im Sommer gern in den Bach hüpft und bei Regen auf ihren Mantel besteht.
Achso und edit :
Ich erzähle jetzt besser nicht dass unser Riesen-Zwerg 10,5 KG wiegt ![]()
Was mich neben der körperlichen Konstitution der wieder massiv ankotzt und auf den Ausstellungen wo ich selbst war zum ausstellen auch extrem aufgeregt hat war das unsichere / schissige Hunde überhaupt bewertet werden.
Raus. Disqualifizieren statt sowas noch zu prämieren .
Der Laeken z.B. geht gar nicht für mich.
Oh ja...
Vor einigen Jahren in Ludwigshafen lief bspw irgendeine Französische Jagdhundrasse im Ehrenring, die so schissig war dass sie nach dem eigenen Frauchen geschnappt hatte.
Und wurde glaube ich trotzdem sogar platziert ( oder bekam zumindest keine Dis).
Versteh ich nicht. Super viele ängstliche, unsichere Hunde...
Obwohl eigentlich überall dabei steht dass sowas grundsätzlich zur Dis führt. Wird aber total oft ignoriert...
Und wenns den Leuten auffällt, wird mal schnell die Rute nach oben gehalten damit man nicht sieht dass die eigentlich zwischen den Beinen geklemmt ist..
Jap, das war definitiv nicht nur die Figur. Vor allem der Kopf war grausig...
Riesig, viiiiel zu viel Stirn, wenig Schnauze, erinnerte mich bisschen an diese eine gruselige Zuchtrichtung die total deformiert im Gesicht aussieht.
Da hab ich hier schon genügend Rottis rum laufen sehen die erheblich besser ausschauen.
Was ich auch super gruselig fand war der Sussex Spaniel ( und wie gesagt der Clumber, aber die find ich eh immer echt unschön). Super viel Masse und dann so wenig Beine...
Oder falls jemand die British/Irish Breed Competition gesehen hat : Der Corgi der da gewonnen hatte hatte ja gefühlt gaaarkeine Beine ![]()
Als der Zwerg noch mini war, hatte er ein Petlando Mesh Vest Geschirr.
Soll das jetzt so mit Kringelrute beim Dobermann?
Ich kannte die bisher nur mit normalen Ruten
Das is vom Prinzip das selbe Phänomen wie bei vielen anderen Rassen ( bspw Schnauzer, Pinscher oder Airedale) auch :
Dadurch dass man lange Zeit kupiert hat, wurden verschiedene Rutenformen vererbt.
So kann von grade bis eingerollt wie bei einer Lakritz-Schnecke echt Alles Mögliche vor kommen.
Auch, wenn die meisten eher im Bereich Säbel bis Sichel liegen.
Ist sicher nichts was man gezielt wollte, kommt halt einfach vor.
( gefällt mir ja bspw echt überhaupt nicht, solche Kringelruten
)
Naja wenn man das liest stellt man fest dass doch echt viel schief gelaufen ist :
- Die Hündin ist selber noch sehr jung und garnicht richtig erwachsen
- dann hat man den Welpen einfach in die Wohnung/in ihr Territorium gesetzt und sie soll damit klar kommen
- es gab anscheinend keine Regularien
- man hat bzgl Ressourcen keine Vorsicht walten lassen
- und wenn die Hündin dann auch noch sagt dass der Zwerg nicht an ihr Futter oder ihren Platz darf, kriegt sie auf den Deckel
Es ist alles viel zu viel für sie, mit zu wenig Regeln, zu einem unpassenden Zeitpunkt.
Mit dem Biss in den Bauch ist dann im Grunde schon alles in den Brunnen gefallen.
Reibereien sind normal, aber sobald für einen Hund eine Gefährdung vorhanden ist, halte ich es nicht für sinnvoll es weiter zu versuchen.
Ist im Endeffekt ein bisschen wie mit einer WG - mit jemanden dem man mag kriselts evtl mal wenn man aufeinander hängt, aber mit jemandem den man nicht da haben mag ist es nurnoch stressig. Dass man sich da dann nicht die Köppe einschlägt liegt einzig und allein daran dass Menschen keine Hunde sind.
Ich finde, wenn mehrere Hunde zusammen leben sollen, dann sollte zumindest die Grundsympathie passen.
Ich hatte die Kombination Junge Hündin + Alte Hündin - die haben nie zueinander gefunden, bis es irgendwann geknallt hat. Von da an hatten die keinerlei Kontakt mehr zueinander.
Mittlerweile hab ich die Kombination junge, aber "Erwachsene" Hündin und Rüde ( damals Welpe, mittlerweile Junghund).
Beim Bub war die Sympathie seitens meiner Hündin aus von Anfang an da die zwei mögen sich, und sie verstehen sich.
Trotzdem - wäre sie in dem Alter deiner Hündin gewesen, hätte auch diese Kombi mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren können. Die war in dem Alter einfach so im hormonellen Umschwung/mit dem erwachsen werden beschäftigt, dass ein neuer Hund viel zu viel gewesen wäre.
Versuche dich in beide hinein zu versetzen :
Die Hündin möchte ihn nicht.
Und der Welpe verdient ein sicheres Umfeld.
Man hat doch selber sicher auch weder Lust auf einen ungewollten Mitbewohner, noch auf jemanden der einen ein Messer in den Bauch sticht.
Bzgl Fremdhunden :
Ich hab ja zwei verschiedene Größenschläge, meine Mittelhündin hat da in allem bissl mehr "Feuer", also beschreib ich erstmal beide ( is ja trotzdem noch ein Schnauzer) :
Beide sind mit Fremdhunden eher bedingt kompatibel.
Die Hündin interagiert gern mit netten Rüden, wenn die Sympathie passt. Bestimmte Hundetypen findet sie aber doof, sie achtet sehr drauf wie sich das ggü verhält und mit anderen Hündinnen gehe ich prinzipiell kein Risiko ein. Sie ist nebenbei auch bei Fremden Menschen mit Vorsicht zu genießen, also insgesamt der Typ "Fremdes is kacke, mit Ausnahme von schnieken Rüden".
Der Zwerg interessiert sich für Fremdhunde ( wie auch Menschen) wirklich 0,0. Der will keine Kontakte aufbauen und seine Ruhe haben.
Er möchte auch ( wie meine Hündin) prinzipiell keine Fremdhunde im eigenen Territorium haben.
Wenn er also in Ruhe gelassen wird ( und der Territorialfaktor Weg ist) sind ihm fremde Menschen und Hunde also wirklich vollkommen scheiß egal ( mit Ausnahme von Hündinnen Pipi! Aber das is wirklich nur das Pipi - die Hündin dazu is ihm latte
).
Der hat "sein Mädel" - meine Hündin, und mit ihr is er happy. Mehr möchte er an Sozialkontakt nicht haben.
Von den Schnauzern die ich sonst so kenne ist die Bandbreite ähnlich.
Also von "verträglich nach Sympathie" über "zero Interesse" bis zu "eigenes Geschlecht is heikel" ist da alles dabei.
Es gibt einige Mehr-Schnauzer-Halter die problemlos mehrere Hunde des eigenen Geschlechts halten, und es gibt Fälle, da wird das mit dem erwachsen werden so blöd dass eine der Hunde abgegeben werden muss.
*Allerdings ist mir sowas eher bei Mittel und Riese bekannt. Bei den Zwergen läuft das meistens harmonischer.
Beim Terrier wars so :
Die war den meisten Hunden gegenüber erstmal nett. Sie brauchte sie nicht, hatte aber nicht so die Probleme mit Territorialverhalten und der heiligen Individualdistanz wie meine Schnauzer ( wobei auch hier - die Mittelhündin is schlimmer, mit dem Zwerg ist das recht entspannt).
Dafür allerdings - Wenn sie einen Hund gehasst hat, dann mit jeder Faser ihres Körpers. Und wenn die sich aufgeregt hat, dann hat man die auch nicht beruhigt bekommen. Die Schnauznasen können sich da weitaus besser regulieren und am Riemen reißen.
Fellpflege variiert wie gesagt wurde echt nach Fell.
Da hab ich mit meinem Rüden auch einen kleinen ( OK eigentlich großen ^^) Plüschi erwischt. Der hat zwar vernünftiges RH/Trimmfell, aber eben mit sehr viel Wolle, und Plüschbeinen.
Sieht im Winter dann bspw durchaus auch mal so aus :
Da muss man entsprechend kurz halten und danach half nurnoch Dusche. Dreck/Matsch bleibt entsprechend auch bisschen hängen und so super schnell trocknend sind zumindest die Beine auch nicht.
Das is definitiv ein Unterschied dazu :
Die is in eine Matschgrube gesprungen und triefte komplett schwarz. Nach wenigen Sekunden sah das aus wie auf dem Foto.
Relativ viel davon ist beim spazieren einfach runter getropft, und für den Rest brauchte ich die nur einmal in nen Bachlauf schicken.
Trocknet recht schnell, filzt kaum, Dreck perlt ab - bis aufs Trimmen und die langen Behänge voll unkompliziert.
Beim Zwerg steht da einfach häufiger mal die Dusche und Bürsten an. Nicht weil er kleiner ist, sondern weil er plüschiger ist.
Wenn die Hunde einzeln dran sind, sieht man den Namen unten eingeblendet.