Ach und um nicht zu vergessen : Hunde haare überall! In der Luft, aufm Boden, in den hintersten Ecken, in der Nase, in der Fresse, in den Augen, in den Ohren, in der Haut,...
Und dauernd ist man nass ^^
Ach und um nicht zu vergessen : Hunde haare überall! In der Luft, aufm Boden, in den hintersten Ecken, in der Nase, in der Fresse, in den Augen, in den Ohren, in der Haut,...
Und dauernd ist man nass ^^
Also ich sag es mal so : Groomer arbeiten zum Einen sehr viel auf Fläche, ein Menschenfriseur schneidet nur einen Menschen Kopf, keinen kompletten Hund ^^ Allein das macht bereits einen riesigen Unterschied.
Körperlich ist es sehr anstrengend. Man hat zwar zum Großteil Bolonkas, kleine Pudel, Malteser, Westie, Yorkie und Co, aber auch gern mal Hunde die ordentlich Kraft haben ( die meisten Russischen Terrier wiegen mehr als ich selber, wenn ü 50 Kilo nicht wollen, viel Spaß, Kräftemäßig ist man weit unterlegen ^^).
Man bewegt sich in den unnatürlichsten Haltungen, über längere Zeit, das finden die Knochen, bzw Rücken und Nacken nicht geil.
Trimmen geht ordentlich in den Arm, und vor allem strapaziert es die Sehnen und Gelenke von Hand und Finger.
Die meiste Zeit steht man.
Es ist nicht so easy wie man sich das vorstellt. Man hat sehr oft mit schwierigeren Hunden, und vor allem schwierigeren Menschen zu tun. Der Hauptstressfaktor ist allerdings der Zeitdruck.
Man muss schätzen können wie lange man für welchen Hund braucht, und rechtzeitig fertig werden ( inklusive nach jedem Hund Tisch säubern, genutzte Geräte reinigen und desinfizieren, Boden fegen, Fell aufsammeln,..).
Wenn dann ein Hund verfilzt ist, schwieriger ist, der Besitzer Sonderwünsche hat, das Fell anders ist als geplant, oder gar ein einziger Floh zu finden ist, verzögert sich wieder Alles und der Kunde danach muss warten wenn man nicht in der Zeit liegt.
Es gibt Hunde, die muss man heben ( ich hab regelmäßig Großpudel hin und her gehieft).
Meist ist noch ein Laden dabei, auch der will bedient werden.
Ich hatte damals ( das ist 2 Jahre ungefähr her) sehr viel Verantwortung. War das erste Jahr in diesem Beruf. Ich musste teilweise Monate lang Hunde salon und Laden ( hauptsächlich haben die Leute Futter und Knabbereien gekauft, bedeutet bspw auch Lieferungen entgegen nehmen und einräumen, Laden sauber halten ect) alleine stemmen ( mit 19) . Ich hatte regelmäßig Überstunden oder musste die Mittagspause sausen lassen.
Manchmal bin ich regelrecht verzweifelt ^^
Dafür bekam ich lediglich den Mindestlohn.
Ich habe diesen Job trotzdem geliebt, auch wenn die Rahmenbedingungen scheiße waren. Ich habe viel lernen können und die unterschiedlichsten Hunde kennen gelernt.
Auf 10 verfilzte, stinkende, verflohte Wuschels kam dann mal eine Rasse die man richtig richtig mag, oder hat mal einen Welpen aufm Tisch zum gewöhnen, knüpft Kontakte mit Hundehaltern, Plauscht bissl mit ihnen wärend man arbeitet, und sieht es teilweise einfach als Hobby statt als Arbeit an.
Aber es ist halt echt die Frage in welchem Umfang man das kann und will. Insofern klingen 3-Stellige Summen zwar teuer, sind aber vollkommen gerechtfertigt ( zumindest wenn jemand sein Handwerk versteht und die Hunde gut behandelt).
Am liebsten hab ich immer die Trimmrassen gehabt ( besonders Airedale). Die Kleinen Wuschels machst irgendwann fast schon wie "am Fließband" ( jeden Tag ist gefühlt einer da, man weiß wer welche Frisur mag, und dann sitzt auch jeder Handgriff).
Gut, so ein Russischer Terrier war richtig Arbeit ( 3 Stunden, die halbe Zeit geht meist drauf fürs Föhnen).
Es ist ein toller Job! Aber es muss einem auch WIRKLICH Spaß machen, und der Körper muss es überleben ( gibt viele die irgendwann aus gesundheitlichen Gründen aufhören müssen).
Zu den Intervallen :
Hunde die kamen um gebürstet oder gebadet zu werden weil Besitzer es nicht können ~ alle 2 Wochen
Hunde zum Fitzel schneiden ~ alle 2-4 Wochen
Der Stammkunde schlechthin sind Pudel Besitzer - 4-8 Wochen Abstand ( je nach Größe, zumindest bei der Modeschur und Teddy Frise).
Die meisten Rauhaar Hunde ( Schnauzer, Dackel, Airedale, Westie, Irish, Scottie,...) etwa alle 3 Monate.
Springer Spaniel bspw 2 mal jährlich
1 mal jährlich die "Es ist warm, das Fell soll mal runter Leute"
Gans mit Gurke, Rucola, Kartoffel, Ei, Heidelbeere und Leinöl
Ja, das teuerste was wir gemacht haben waren Russische Terrier und Großpudel ( hauptsächlich Modeschur, meine Chefin konnte noch den Puppy Clip, aber beim Continental hat sie dann zB weiter geleitet). Ich Glaub da kam man für einen Hund höchstens auf 100-120.
Meine Chefin meinte auch dass in den Städten generell gern 3-stellig verlangt wird, vor allem natürlich bei Ausstellungshunden, oder bspw beim Conti.
Ich arbeite aktuell nicht mehr in dem Job. Kann mir aber vorstellen da wieder rein zu rutschen, nur Vollzeit... Puh, weiß nicht.
Die Nachfrage ist ja generell erstmal da, die meisten Salons sind - wenn sie einmal einen guten Ruf aufgebaut haben - Monate im Voraus ausgebucht. Aber weil es kein anerkannter Beruf ist, findet man auch nicht so leicht rein. Ein Grund ist zB der Kostenfaktor, da heißt es immer dass die Nachfrage zwar da ist, aber die Kapazitäten es nicht hergeben.
Aber ernsthaft : Wenn es Salons gibt die ohne Probleme 3-stellig pro Hund als Durchschnitt verdienen, kann ich mir das garnicht vorstellen ![]()
Aber Naja, zu meiner ehemaligen Stelle :
Ich sag einfach nur grob die Region - Südhessen. ( musste es Umzugsbedingt an den Nagel hängen)
Weil ländlich so "günstig". In Ballungsgebieten kann man allgemein mehr verlangen, dort empfindet man ja das was ihr für günstig haltet schon als teuer ![]()
In Frankfurt bspw ist es viel teurer, und da boomt beim Pudel wohl der T-Clip. ![]()
4 Monate
Ich empfinde 2 Monate mit Euter am Hund schon als viel![]()
Naja, ansonsten : Wenn es die erste Läufigkeit ist, ist es normal dass sich alles ein wenig ausbildet ( schließlich wird aus einem Hunde-Mädchen eine Hündin)
Ich dachte tierische Nebenerzeugnisse wäre allgemein alles was nicht für den Menschlichen Verzehr geeignet ist.
Naja, für das was enthalten ist, ist der Preis ziemlich hoch ^^
Kann jemand einen Groomer im PLZ Bereich 35 empfehlen? Woran erkenne ich, neben dem Umgang mit dem Hund, ob der Groomer gut ist? Und wie sieht es preislich aus bei einem 11 Kilo Hund, ca 40 cm hoch?
Hmm also preislich :
Das kommt drauf an was gemacht wird.
Bei uns waren ~45 Euro der Durchschnittspreis. Ein Airedale oder Riesenschnauzer hat auch mal 60/65 Euro rum gekostet, und ein Zwerg mit wenig Arbeitsaufwand auch mal 35 Euro.
Nur baden oder bissl was nachschneiden waren 15-20 Euro.
Es variiert ob, getrimmt oder geschoren wird natürlich, ob gebadet wird ( das muss bei einem Trimmhund nicht sein, denn die badet man nachher, das könnt ihr zuhause machen und solltet ihr auch um die Haut danach zu reinigen und Infektionen vorzubeugen. Scherhunde oder Schneidhunde werde vor dem Frisieren gebadet und geföhnt, das dauert länger und kostet natürlich mehr. Die werden vorher gebadet um Schermaschine, Aufsätze, Scheren ect zu schonen. Bei Trimmhunden braucht man dagegen den "Grip" und es ist meist sogar besser wenn das Werkzeug Stumpf ist well so die Gefahr dass das Fell geschnitten wird geringer ist), ob ihr die Krallen schneiden lässt, die Ohren auszupfen, Zeitaufwand ist ein großer Faktor,..
Dann macht es einen Unterschied ob städtisch oder ländlich. In der Stadt wird gern mehr verlangt als auf dem Land.
Konkret kann man also nicht sagen was es kosten wird, aber theoretisch dürfte der maximale Zeitaufwand bei 1,5 Stunden liegen. Ich schätze mal um die 40/50 Euro rum, aber wie gesagt, variiert das stark.
Ein guter Groomer sollte Erfahrung vorweisen können. Das Zeugnis eines Hundefriseures, sind Zertifikate von Workshops, Praktika, Seminare ect. Oftmals sind gute Groomer auch nochmal auf bestimmte Rassen spezialisiert, muss aber nicht.
Er sollte einen Plan haben von dem was er tut. Er sollte auf Hygiene achten, euch Fragen beantworten können, und natürlich auch Ahnung von Hunden haben.
Allgemein ist es nicht leicht einen guten Hundefriseur zu finden. Dieser Beruf ist nicht anerkannt, jeder Depp kann sich Hundefriseur nennen, aber in erster Linie muss er einen großen Bezug zu Hunden haben, und sein Handwerk beherrschen.
Ein guter Hundefriseur hat kein Problem damit wenn die Kunden auch mal drüber schauen, weil er nichts zu verbergen hat.
Ich hab damals bei unserer Westie Hündin angefangen weil keiner sie trimmen wollte. Das Fell hat sich verbessert, zwischendurch, musste es aber irgendwann wieder sein lassen weil es für sie aus gesundheitlichen Gründen besser ist wenn man sie einfach abschert ( Westies sind eigentlich Rauhaar).
Ich such mal kurz Fotos raus.
Friseur 1
Länger gewachsen
Noch länger gewachsen
Friseur 2 ( das sah so furchtbar aus)
Yeti again
Nach ner Welle trimmen ( OK, nach vielen Anfängerversuchen meinerseits ^^) sah das Fell dann so aus
Is nicht optimal gewesen, war aber kenne unendliche Wolle mehr. Zumindest aufm Rücken ist es finde ich ganz OK geworden für ihre Verhältnisse.
OK das is jetzt ganz schön unordentlich, aber so sah das Fell dann in lang aus
Und dann nochmal kurz ( Ich glaub da hab ich evtl noch ganz wenig drüber getrimmt, aber ansonsten war wichtig Hauptsache kurz)
Ganz optimal sieht davon natürlich nix aus. Aber man muss auch sagen dass das meine Anfänge waren und die auch nicht unter einfachen Bedingungen waren ^^
Aber vielleicht erkennt man bissl was von der Fell Änderung ( ansonsten waren sehr viele Hunde im Salon bei denen sich das Fell gebessert hatte, allerdings hab ich keine Bilder davon).
Bei einem scharfen besteht noch die Möglichkeit dass er schneidet, da ist ein stumpfer besser :)
Hmm, kann natürlich auch sein dass die Schilddrüse sich auch aufs Fell auswirkt, aber am besten ist da schaut ein guter Hundefriseur mit Trimmkenntnissen mal drüber.
Eigentlich verblasst schwarz nicht so extrem schnell. Well schwarz von allen Farben die meisten Pigmente in sich drin hat.
Aber vor allem bei sehr farbigen RH-Hunden kann man sehr gut sehen welche Auswirkungen es hat wenn das Fell nicht getrimmt sondern geschoren wird.
Ich nehme mal als Beispiel den Airedale :
Getrimmt : https://i.pinimg.com/originals/c2/8…8e7f5b62217.jpg
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn%3…YtRO1A&usqp=CAU
Man sieht sehr kräftige Farben, sattes schwarzes, starkes Rot, das Fell ist anliegend, rauh, und das Deckhaar über der Unterwolle
Geschoren
http://photos1.blogger.com/blogger/7568/3…%20resize.0.jpg
Farben verblasst ( das schwarz wurde grau, das eigentlich rotbraune Tan wurde beige), Fellstruktur dahin ( weich und die einzelnen Schichten haben sich vermischt), der Hund wurde lockig.
Schnauzer Pfeffer-Salz
Getrimmt :
Das Deckhaar ist anliegend, das grau hat viele Variationen ( bzw ist durchgepfeffert)
Geschoren
https://live.staticflickr.com/3867/14737205561_ee823cd54f_b.jpg
Fell wird weich, liegt nicht mehr so gut an, es wird alles einheitlich grau ( je nach Hund heller oder dunkler). Das Fell ist nicht mehr wasserabweisend, filzt schneller...
Und bei schwarz sieht man da nicht ganz so viele Unterschiede.
Getrimmt
https://lh3.googleusercontent.com/proxy/LgZOSdT9…6cgoGAviSKhEJpA
https://up.picr.de/39144g.jpeg
Geschoren
https://i.pinimg.com/originals/69/4…f0c42832b58.png
Also normalerweise geht schwarz eher über braun oder wird dunkelgrau. Es gibt aber auch Hunde, da werden einfach immer mehr Haare grau.
Ich find die Zusammensetzung etwas... Ungewohnt. Also vom Prinzip is das Blut mit Ei und Kartoffeln? ![]()