Beiträge von Terri-Lis-07

    Danke :)

    Das Geburtstagsschnauz hat sich übrigens für ein Rehöhrchen entschieden und sich über die Knabberkiste natürlich riesig gefreut. Da waren als Überraschung vom Onlineshop auch noch Flundertaler drin, und der Zwerg bekam zur "Feier" einen Taler und ein Lamm Öhrchen ab.

    Weil hier ja nach "frag den Groomer" gefragt wird ( und ich ja ehemalige Groomerin bin) :

    Ich hatte auf dem Tisch uA Labradoodles, Goldendoodles, Maltipoo, Schnoodle, Australian Doodle und ne Mischung aus, ich glaube Pudel x Australian Shepherd x Border Collie.

    Daneben entsprechend auch sämtliche Rassehunde der Ausgangsrassen.

    Es ist definitiv win riesiger Unterschied ob ein Rassehund schlechtes Fell hat, oder ein Doodle ( oder anderer Mischling).

    Um zu verdeutlichen wie stark es variiert zähle ich einfach mal auf was ich da so an Fell gesehen hab :

    - lockig mit Unterwolle, stark haarend und schnell verfilzt

    - richtige Kaninchenwatte ( das hat wirklich schon angefangen zu filzen nachdem man grad erst fertig mit Bürsten war, hat sich mit allem voll gesaugt und zusätzlich hatte der Hund auch noch richtig empfindliche Haut)

    - Trimmfell/Rauhaar ( das sollte man dann auch trimmen und nicht Scheren lassen)

    - gewelltes Fell mit viel Wolle

    - eine Art "Doppelfell" ( da hatte man dann einmal Unterwolle, dann sah es aus wie Retrieverfell, und darüber wars nochmal lang)

    - einfach lockig, ähnlich wie beim Pudel

    - glatt ohne Unterwolle ( das war im Gegenzug so ziemlich das unkomplizierteste/angenehmste Langhaar überhaupt, aber das hab ich so auch nur einmal gesehen und war richtig glück)

    - mehr oder weniger sowas wie Langstockhaar

    Die meisten waren also irgendwo dazwischen, ziemlich Pflegeaufwendig ( aufwendiger als die Ausgangsrassen!) und hat gehaart wie blöde ( bei den meisten Doodles gab's nen richtigen Haar-Regen wenn man den Blower angeschmissen hat).

    Also wie gesagt : Es kann echt alles Möglich sein, aber die Wahrscheinlichkeit dass das Fell ne richtig doofe Mischform bekommt ist sehr hoch.

    Nen LH Akita hatte ich nie zu Gesicht bekommen, weshalb ich dazu nicht viel sagen kann.

    Als Vergleich hätte ich da eher Aussies und Eurasien im Kopf. Ja, das war anstrengend die auszubürsten, aber die hatten a) funktionales Fell, und b) hat es verhältnismäßig kaum gefilzt. Das war nur deshalb aufwendiger weil eben sehr viel sehr dichte Unterwolle ( insbesondere Eurasier, nenne ich deshalb weil ich vermute dass das noch am ehesten dran kommt). Die bürstet man um alte Wolle zu entfernen, das verhältnismäßig selten, dafür dauerts halt gern mal länger ( bei nem Briard oder Tibet Terrier bspw ist das ähnlich).


    Bzgl der Ausgangsrassen Berner und Pudel :

    Berner Sennen haben langes Fell mit Unterwolle. Das bekommt man mit ner guten Bürste und nem Unterwollstriegel gut geregelt. Da bürstet man eher nach Bedarf, wenn die Wolle halt raus muss.

    Pudel haben Locken ohne Unterwolle. Wenn man Pudelfell nicht regelmäßig kürzt, wächst es bis ins Unermessliche. Allerdings sind die durchaus unkomplizierter in der Pflege als man denkt. Einmal die Woche kurz gründlich durch bürsten + nach Bedarf is absolut ausreichend in der Regel.

    Während man - im Vergleich dazu - bei nem Mischfell-Wollmonster durchaus mehrfach die Woche, bzw wenn man richtig Pech hat täglich ran muss.

    Ich hätte darauf keine Lust.

    Ich finde da schon den Beinplüsch von meinem Zwerg nervig genug. Und das is halt nur weich und voluminös, nix durchgemischt oder Wollkatastrophe.

    Miss Schnauz/Lilo/Best Knalltüte ever hat heute Burzeltag und wird schon 4 (!) Jahre alt :shocked:

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    Leider is das Wetter heute nicht so toll, aber dafür darf sie sich gleich ihr Geburtstagsknabberli aussuchen ( und der Zwerg bekommt natürlich auch was ab).

    Oh, und Pommes brauchts natürlich auch! :party:

    Zum Doodle :

    Berner Sennenhunde und Pudel sind in vielen Dingen wahnsinnig verschieden.

    Ein Pudel bspw ist eher lebhaft, will auch gern was tun, kann Jagdtrieb haben, ein richtiger Hüpfdoing sein.

    Berner Sennen sind da deutlich ruhiger, aber auch kräftiger und teilweise wachsam.

    Worst case könnte Bspw sein :

    Temperamentvolles, Jagdtriebiges Sensibelchen, das die Größe/das Gewicht vom Berner mitgenommen hat, wacht, katastrophales Mischfell bekommt und die gesundheitlichen Themen vom Berner abbekommt.

    Wenn man sich für eine von beiden Rassen entscheidet hat man es einfacher.

    Und vergiss den Schmarrn bzgl Allergiker geeignet und Haaren nicht. Es gibt Doodle die Tatsächlich kaum Haaren, die sind aber eher die Ausnahme. Meistens hängt das Fell irgendwo dazwischen, oder hat von beidem was und haart genauso doll wie der haarende Part oder filzt vom angucken.

    MMn ist das bei nem Doodle/Poo immer ne Art "Glücksspiel" - sowohl vom Wesen als auch vom Fell ( und häufig auch von der Gesundheit) her.

    Ein Welpe ist natürlich ein anderer Aufwand als ein Erwachsener Hund.

    Er muss deutlich öfter raus, man putzt die erste Zeit viel hinterher, muss aufpassen dass er nix falsches ins Maul nimmt/frisst, man kann ihn noch kaum bis garnicht alleine lassen, er muss einfach alles erst noch lernen...

    Je nachdem wie man damit zurecht kommt und was für einen Welpen man bekommt, kann das schon sehr anstrengend sein.

    Ich bspw hab mir das echt anstrengender vorgestellt als es war.

    Die letzten beiden Welpen hatten bspw absolut keine Probleme mit Ruhe und nachts durch schlafen. Die haben nicht allzu viel kaputt gemacht, und waren auch keine hyperaktiven Piranhas.


    Ich finde es schadet nicht sich drauf einzustellen was da auf einen zukommen kann, aber man muss den Teufel deswegen nicht an die Wand malen.

    Krass, das is ja echt richtig dolle grau :o

    Also, nochmal genauer nachgefragt:

    Wir fahren morgens am 12. los, wir fliegen leider von Prag aus. Und sind am 21.05. eher spätabends wieder zurück.

    Mein bester Freund kommt allerdings wohl am 11. schon zu mir, dh da würden wir sie wahrscheinlich eher vorbeibringen, der 12. wird dann schon stressig genug 🙈😅

    Ich glaube ich hätte mich auch angeboten, wenn es mit den Hunden klappen würde.

    Weil Lilo prinzipiell nicht mit Hündinnen kann und der Zwerg nen Hund vorher echt gut kennen lernen müsste geht das leider nicht :see_no_evil_monkey:

    Wobei mir einfällt dass ich hier ja im Grunde nur eine Betreuungsmöglichkeit hab. Auch wenns unwahrscheinlich ist kann ein Plan B evtl ganz sinnvoll sein. :thinking_face:

    Aber wie gesagt - eigentlich brauch ich den nicht.

    Bei mir gab's bisher so Dinge wie :

    Lilo war Welpe :

    - Den müssen Sie aber guuut erziehen, wenn der groß is halten SIE den nie im Leben!

    Als sie Junghund war :

    - Mit dem fahren Sie aber bestimmt viel Fahrrad oder? ( Klischee - Schnauzer müssen am Rad mitlaufen. Bei mir nicht, hab kein Fahrrad :pfeif:)

    - Den müssen Sie mal erziehen! ( Tu ich, Person war nur der Ansicht Hunde brauchen in der Stadt keine Leine und ein Hund mit Leine is ja nur nicht gut genug erzogen)

    - Die muss man auf dem Hundeplatz abrichten, weil hat man früher so gemacht ( auch das mach ich nicht, Fräulein Schnauz is auch ohne HuPla happy)


    Und im Gegenzug zum Zwerg :

    - Ach den musst du nicht erziehen, der is doch klein. Meiner ( Dackel) kann nichtmal Sitz. ( ja, der Zwerg genießt trotzdem einiges an Erziehung und darf sehr wohl sehr viel Krimskrams lernen)


    Ich glaube mit Susi gab's sowas eigentlich nicht :denker:

    Kam übrigens hauptsächlich von Nachbarn, teils vom TA, teils von irgendwelchen anderen Hundehaltern.