Beiträge von Terri-Lis-07

    Der Quarter ist mit einem Barefoot Westernsattel ( sogar noch mit dem Physiopad drunter) so feinfühlig und präzise gelaufen, das man meinte es wäre kein Sattel auf dem Pferd. Der hat alles sofort gemerkt und einem auch sofort gezeigt, wenn man etwas falsch gemacht hat.

    Die Quarters die ich geritten bin waren auch allesamt sehr "fein" und haben auf kleinste Hilfengebung reagiert. Nur das Schulpferd war ein bisschen stumpfer.

    Aber sonst reichten echt Schenkel-, Stimmen- und Gewichtshilfen, Zügel waren fast nur wie Deko.

    Hat echt viel Spaß gemacht, aber ich glaube dort lag es eher an der Ausbildung. Wie das mit verschiedenen Sätteln ist weiß ich nicht.

    Die Hannoveraner die ich geritten bin fand ich auch total bequem, hatte immer was von Schaukelpferd. Waren aber alles Schulpferde. Nicht so fein wie die 5 Quarters, aber mehr Wille alles richtig zu machen als die anderen ( da hatte ich uA Haflinger, Norweger, Deutsche Reitponys, Tinker, Kaltblüter, Welsh, ehemalige Traber und Ähnliche).

    Wobei ich Norweger durch die Reitschulzeit schon echt lieb gewonnen hab.

    Fjordis und Quarter/Paint, ich lieb die Rassen einfach :smiling_face_with_hearts:

    Lusitanos bspw hab ich leider keine wirklich kennen gelernt. Schick find ich die ja :D

    Ich find aber auch bspw Criollos interessant, die sieht man aber irgendwie nirgends ( wobei ich meine im Hinterkopf zu haben dass das wohl eine der Rassen ist die leider gern beim Pony reiten auf der Kirmes eingesetzt wird...).

    Oh und Shettys sind natürlich auch toll ( is bisschen Kindheit erinnerung... Ich war als kleines Kind oft auf nem Shetty-Hof).

    Ich bin von all euren Erzählungen immer ganz irritiert.

    Herrscht nicht überall im Wald Leinenpflicht? Ich kenne es nur so. Oder bin ich einfach zu brav?

    Hier ist es so :

    Innerstädtisch Leinenpflicht ( sofern es ausdrücklich durch ein Schild erlaubt ist den Hund abzuleinen/es keine ausgewiesene Hundewiese ist)

    Außerhalb besteht keine Leinenpflicht ( außer ein Schild weist auf eine Leinenpflicht hin)

    Zur Brut- und Setzzeit gibt es hier soweit ich weiß keine Regelung/Leinenpflicht

    Der Grund warum meine Hunde im Wald an der Leine bleiben ist ganz einfach der dass jederzeit etwas um die Ecke kommen kann ( Fremdhunde, Radfahrer/Jogger/Spaziergänger/Kinder, Reiter und Wild/Rehe).

    Meine Hündin ist nur bedingt verträglich und hat Jagdtrieb, der Zwerg reagiert zumindest auf Bewegungsreize.

    Allerdings glaube ich dass in "unserem Wald" sogar Leinenpflicht herrscht. Zumindest gibt es am Waldeingang ein Schild das darauf hin weist dass man Hunde aufgrund der Tiere bitte an der Leine lassen soll.

    Daran hält sich aber so ziemlich... Niemand.

    Freilaufende Hunde sind hier im Wald echt ein Problem, gern auch außerhalb des Einflussbereiches des Besitzers. Kommt relativ oft vor dass hier Hunde durchs Gebüsch rennen und einige Minuten später erst der Besitzer hinterher kommt.

    Als ich das erste Mal dort oben war, kam zB erst ein Reh und danach ein Labrador hinterher. :doh:

    Hier gibt es aber auch relativ gut einsehbare Flächen. Je nach dem wie gut das besucht ist darf zumindest meine Hündin dort ohne Leine laufen ( der Zwerg is mir noch nicht zuverlässig genug dafür). Sobald ich sehe dass ein Mensch/Rad/Reiter/wasauchimmer auftaucht ( kommt natürlich auf die Entfernung an) ruf ich sie zu mir/setz sie ab und mach kurz die Leine dran bis es weit genug weg ist ( außer bei Wild, da bleibt die Leine dann den restlichen Spaziergang dran - gilt auch schon wenn ich merke dass sie was in der Nase hat).

    Und wenn wir am Reiterhof vorbei laufen, leine ich selbstverständlich auch an. Auch wenn die beiden Pferde kennen, gehe ich lieber auf Nummer sicher ( für alle Beteiligten).

    Mit Susi war das anders. Die konnte ich theoretisch fast überall ohne Leine laufen lassen, auch mitten auf nem Pferdehof.

    Die war damals mehrere Tage mit auf nem Pferdegestüt. Sie hatte keinen Jagdtrieb, hatte selbstständig ausreichend Distanz zu den Pferden gehalten und blieb ohne Leine immer in meinem Einflussbereich.

    Das war ein Traum - super unkompliziert. Ich musste im Grunde auf fast nix achten, sie war meist desinteressiert bis freundlich und selbst wenn direkt neben einem ein Reh weg gesprungen ist war ihr das total egal.

    Nur wenn sie lieber woanders hin wollte, musste ich aufpassen dass die nicht einfach selbstständig irgendwo lang eiert, bzw dass sie eben von hinten auch wieder aufschließen kann statt sich ewig irgendwo fest zu schnuffeln.

    Und trotzdem galt auch bei ihr : Wenn irgendetwas kommt gehst du auf die abgewandte Seite und im Zweifel kommt kurz die Leine dran.

    Meist reichte da aber echt Gehorsam und kurz fest halten aus.

    Meine beiden jetzigen Pappnasen sind da einfach anders. |)

    Ja, gegen einen kleinen Aufpreis ist das auf Anfrage möglich :)

    Ich hatte das auch schon überlegt, wollte mir die Sachen aber lieber nochmal auf Ausstellung anschauen um zu gucken ob das so doch von den Breiten her passt.

    ( und ich hätte natürlich gern Messerabatt :pfeif:)

    Aber dauert noch. Ich weiß auch garnicht ob die dieses Jahr in Leipzig nen Stand haben. In C hatten die leider keinen.

    naja aber falsch ist es ja auch nicht.Mag sein das HD bei Rasse XY nicht DAS Problem der Probleme ist, aber ist ja dennoch kein Fehler wenn es da steht und man daraufhin mal weiter danach recherchiert, weil man das mal wo gelesen hat. Ist ja nicht so als würde jeder Hundeneuling wissen was eine Hüftdysplasie überhaupt ist und große Rassen sind ja schon prädestinierter dafür.
    Das ist jetzt zwar generell keine Seite wo man sich wohl Rasseinfos holt, aber schaden tuts ja nun auch nicht.

    edit: Find's n bisschen schade das alles was nicht Mops/Frenchie ist an Problemen hier immer direkt so relativiert wird. Man ist hier so eingeschossen irgendwie.

    Ich find es ist ein Unterschied ob man schreibt dass bspw HD in der Rasse vor kommt, oder ob man es als DAS Problem der Rasse bezeichnet.

    Ansonsten bin ich bei dir - Ich finde auch dass Rassespezifische Krankheiten ebenfalls ihre Berechtigung haben.

    Eine Rasse die von ( qualvollen) Krankheiten grundsätzlich durchseucht ist, ist aus meiner Perspektive nicht so viel besser als eine QZ, mit dem Unterschied eben dass so ein Hund immerhin gut atmen kann oder bspw keine Glubschaugen hat.

    Seien es anhaltende Schmerzen, Epilepsie, Allergien,...

    Das is alles richtig sch***.

    Aber wenn man hier in dem Thread drüber quasselt wird das eben immer OT da keine QZ.

    Der Radius bei den Schnauzern hält sich eher in Maßen.

    Wobei ich wegen der Schlepp noch nicht sicher sagen kann wie groß der beim Zwerg ist, ich trau dem durchaus zu dass der auch mal recht weit weg flitzt, aber überwiegend dürfte der sich vermutlich im 5-10 Meter Umkreis bewegen.

    Bei Lilo werden es auch mal 30 Meter oder so, die braucht halt mehr Strecke zum laufen, aber tendenziell beschränkt sich das auf bis circa 10-20 Meter.

    Susi musste ich immer wieder dran erinnern mit zu kommen, sonst hätte die sich bis ins Unermessliche rück fallen lassen oder wäre einfach alleine gelatscht.

    Die war aber auch insgesamt viel viel eigenständiger als die Schnauznasen. Terrier eben :hust:

    Bei Regen muss kein Zwergschnauzer vor die Tür zum Pinkeln. Niemals, unter keinen Umständen, selbst morgens nach dem Aufstehen. Bei Regen lösen sich, vor allem kleine Hunde, unter unerträglichen Qualen einfach auf. :nicken:

    Das Bubbl is da anders.

    Regen? Is lustig oder egal, nur der Mantel is ne Zumutung :skeptisch2:

    Aber wenn man verschlafen is muss man auch nicht raus gehen, das sieht er genauso. :nicken:

    Lilo unterstützt dann wieder den Slogan - Regen ist Tier Quälerei! Ja wohl! Ruft den Tierschutz!

    Dafür geht sie aber auch verpennt noch gern raus. Wenn die wach is is die wach, die braucht keine Schlummerzeit.


    Worin sich aber beide einig sind : Trocken gerubbelt werden danach is pures Wellness, und danach fühlt man sich immer so wunderbar frisch. :herzen1:

    Susi war da anders - eine echte Highlanderin. Regen war zwar nicht ihr Lieblings Wetter aber man hatte da auch kein Problem mit noch Stunden Gassi zu gehen ( vorausgesetzt sie musste nicht durch Pfützen) . Und das ganz ohne Mantel! Weil Mantel war ääätzend :ugly:

    Und das Trocken rubbeln? War ja wohl noch ätzender.


    Ich bin ja auch ganz happy damit dass zumindest ein Hund Regen genauso doof findet wie ich ^^


    Ich glaube so ein Regen-Matsche-Party-Retriever wäre für mich Folter. Wenn ich da überlege wie die die ich so bei dem Wetter gesehen hab draußen abgegangen sind |)

    Die aktuelle Studienlage ist, dass ein Körper mit Schmerzen schlechter heilt, als ohne. Schmerzmittel vorzuenthalten, weil man nicht in der Lage ist, seinen Hund anders zu schonen, ist also tendenziell schlechter für den Heilungsverlauf und die Heilungsgeschwindigkeit, als ausreichende Analgesie plus ggf Schonung wenn nötig.

    aber der Hund hat doch zum Beispiel bei einer gebrochenen Zehe (oder ich halt schon zig mal mit gebrochener Zehe keine schmerzen wenn man sich schont. Ich geh ja dann mit den Hund nur an 1m Leine kurz 2Minuten fürs Geschäft raus und lege den dann wieder auf seinen Platz bzw ins Bett. ich hatte damals die ersten 3 Tage Schmerzmittel gegeben. Mit dem Resultat dass ich einen Hund hatte der sich normal wie eine Dampfwalze bewegte. ich soll mich hinlegen ja warte mach ich rumms ich leg mich auf den 1m hohen Käfig, wie nein? ok ich komm wieder runter kreisch Mama das tut weh. Klar ich hätte ihn einsperren können aber nach absetzen der Schmerzmittel hat er sich auf 3 Beinen bewegt und ansonsten einfach die meiste Zeit geschlafen oder gedöst und hat mich immer gebeten ihn irgendwo hoch oder runter zu heben. Gut, nach 14 tagen ging es ihm schon wieder so gut dass Zuhause auch oft mal die Leine dran war. Aber ich würde es wieder so machen. Er war zwar damals schon 3 Jahre alt aber der flog eben meist auf Augenhöhe von mir durch die Gegend.

    Als sich Lilo damals das Zehengelenk gebrochen hat, war unser damaliger TA ausdrücklich gegen Schmerzmittel und Röntgen.

    Mit der Begründung dass der Hund sich mit Schmerzen besser schonen würde und es für die Heilung/Behandlung vollkommen egal wäre ob es nur gestaucht/geprellt oder gebrochen ist.

    Im Nachhinein würde ich das anders machen und erstens auf ein Röntgen bild bestehen und zweitens zumindest die Möglichkeit haben dem Hund etwas gegen die Schmerzen zu geben.

    Während der Schonzeit gab es hier das erste Mal Fremdhund anpöbeln ( ob es allerdings nur Frust oder auch der Schmerz war? No one knows).

    Aber vor allem hätte es mir echt geholfen zu wissen was da genau passiert ist, dann hätten wir jetzt vielleicht keine sekundäre Osteoarthritis ( oder ich hätte es zumindest früher gewusst).


    Ich bin ja bei solchen Pfotengeschichten bissl übervorsichtig und würde sowas im Zweifel geröngt haben wollen.

    Einfach weil alles Mögliche diesbezüglich ein Symptom für Krallen Krebs sein kann ( uA anhaltende Entzündungen...).

    Sollte das also nicht vernünftig abheilen, besser Röntgen lassen.

    * soll keine Panikmache sein, aber ich finde es wichtig das im Hinterkopf zu behalten.