Beiträge von Terri-Lis-07

    Oh man ich kenne das... Hatte solche Situationen mit Susi damals so oft dass von irgendwo ein Hund her kam und auf die drauf ist oder sie gehetzt hat.

    Uns ist bspw mal ne Nachbarshündin ( Jack Russell ) einfach durch die Terassentür in unsere Wohnung und auf sie drauf...

    Wir gingen am Feld lang, hinter nem Gebüsch schießten plötzlich 3 Border Collies hervor ( einer konnte grad so noch festgehalten werden ) und haben sie mindestens 100 Meter gehetzt...

    Immer wieder hattens irgendwelche Hunde auf sie abgesehen oder sind irgendwo vor geschossen und haben sie mehr oder weniger weit gehetzt, bis sie richtig Angst bekam wenn auch nur ein Hund am Horizont zu sehen war.

    Bin da erstmal auf Abstand gegangen, hab mich dann immer weiter vor getastet, dran gearbeitet dran vorbei zu gehen und es wurde wieder.

    Dann irgendwann war ich mit ihr relativ weit weg vom Weg, hab mich in falscher Sicherheit gewogen weil weit und breit nix gesehen und schon soo weit gekommen.. Ich hab irgendwas mir ihr geübt und auf einmal hörte ich hinter uns ein ,,Geh mal spielen :smiling_face_with_hearts: ", kleiner Fremdhund kam angeflitzt, Susi just in dem Moment als sie das mitbekam auf und davon. Bin hinterher weil ich wusste dass die so verängstigt eh nicht hört, ich sie aber durchaus einholen konnte, und vor allem nicht wusste wo und wie weit sie diesmal rennen würde...

    Beinahe hätte ich sie gefangen, verschwand sie in irgendeinem Vorgarten und war weg. Das waren eine der schlimmsten Minuten ever... Wenn du da stehst, und dein Hund ist weg, du hoffst du hättest die Leine noch dran behalten, und der anderen Hundehalterin am Liebsten ne Zeitung auf den Kopf hättest schlagen können...

    Aber vor allem einfach dieses ,,Scheiße, wo isse ? Find ich die jetzt wieder ? Was wenn ihr was passiert???".

    Schlussendlich ist sie vollkommen heile nach Hause gelaufen, hat vor der Tür auf mich gewartet und mich angeguckt als hätte sie gefragt warum ich so lange gebraucht habe ? Man möge jetzt endlich mal die Tür öffnen!


    Mit meinen jetzigen Beiden hatte ich solche Situationen nicht, mit Susi irgendwie sooo oft und in aller Regel mit Border Collies.

    Meine Lehre draus : Nochmal lass ich mir nen Hund so nicht versauen, und werd im Zweifel echt grantig ( und lass natürlich eher einfach sicherheitshalber die Leine dran ). Wer seinen Hund unerlaubt zu Meinen rennen lässt, hat sich nicht zu wundern wenn ich die zusammen brülle oder ne Wasserflasche zück... Ich will das einfach nie wieder ( und mit dem Zwerg hätte ich ja leider wieder nen ganz passablen Mobbingkandidaten... ).

    Bzgl Essen klauen isses hier ja recht einfach. Lilo hat von Anfang an gelernt dass man garnicht denken braucht an mein Essen ran zu gehen, also kann ich das durchaus auch mal in für sie erreichbarer Nähe stehen lassen, die geht nicht dran.

    Aber sag niemals nie... Ich hatte einmal vor paar Jahren Käsekuchenteig mit Mandarine aufm Küchentisch stehen gehabt, ging kurz ins Bad und als ich wieder kam stand sie mit beiden Pfoten auf dem Tisch und genüsslich der Schnuut im Rührbecher. Madame war so in diesen Teig vertieft dass sie nicht geblickt hat dass ich wieder zurück bin, erst als ich direkt neben ihr stand dämmerte es ihr, man sah wie ihr der Groschen fiel ,,Oh fuck!", hat sich noch schnell ne Mandarine gemopst und die noch gemampft während ich ihr nen Anschiss verpasst hab :see_no_evil_monkey: Aber das war wohl einfach nochmal besonders verführerisches Zeug...

    Und ansonsten müssen meine Mutter und mein Freund da einfach aufpassen. Hatte es bei denen schon paar mal dass die genau abwägt wann sie es bringen kann, um dann spontan hoch zu hüpfen und das Essbare blitzschnell aus der Hand zu reißen.

    Oder wenn die wo nen Teller stehen lassen, dass im Moment der Unachtsamkeit mal die Zunge über den Teller wischt. Mehr als sagen,, Pass auf, die hat krasse Chamäleonreflexe mit ihrer Zunge drauf." Kann ich da auch nicht sagen. XD

    Der Zwerg kann das nicht, der versucht sowas nicht, weil der arme Bub is zu klein für sowas...


    Zu Luke: Ich fands heftig. Wenn man bedenkt dass er mit 4 Monaten eingezogen ist und da grad 8 Monate war... Ich denk nicht dass da rein die Besitzer das Problem waren, da hat einfach auch viel der Hund selbst rein gespielt.

    Kritisch fand ich übrigens auch, abgesehen dass der erstmal voll ins Gesicht ging und dann nochmal paar nachgesetzt hat, dass er auch kurz Frauchen angerempelt hat. Dachte mir da irgendwie dass das doch eher gezielt aussah von wegen ,,Und du mischst dich da jetzt nicht mit ein.", bzw ich mir vorstellen konnte dass er evtl auch gegen sie gegangen wäre wäre sie nicht so passiv gewesen.

    Dass das so passieren konnte...

    Ich denke das kam für die Trainerin einfach überraschend dass Luke auch gegen seine eigenen Leute geht, zumal bis dahin ja auch nicht zur Sprache kam dass es da schon Vorfälle gab.

    Ich frag mich auch warum da nicht schon früher zum Maulkorb geraten wurde, zumal er ja auch, wenn er gewollt hätte, über den Zaun auch hätte drüber springen können.

    Der hat mich irgendwie doch sehr an nen Tierschutz Mischling aus meiner Tierheimzeit erinnert. Da war ein Rüde dabei der is in ähnlichen Situationen ähnlich vehement gegen Menschen gegangen und hat im Zweifel nachgesetzt. Auch bspw dieses anknurren wenn Mensch etwas Essbares hat, kam mir bekannt vor. Einfach dieses,,Das was du da hast is meine und das rückst du jetzt gefälligst raus.". Eben so der Typ Hund der sehr genau was er will und sich das im Zweifel auch selbstverständlich ohne zögern versucht, wenn nötig, auch gewaltsam einzufordern.

    Das Profil heißt Animalkingdom Dog Grooming ( nur halt zusammen geschrieben), also gehe ich mal davon aus ( zumindest hat man sonst eher nicht so ne Badewanne, hab mir das Profil nicht näher angeguckt).

    Aber so an sich... Man will nicht wissen was da manche so mit den Hunden machen. Kenne da noch andere Storys ( muss man zwar bissl differenzieren weil manchmal die Halter auch einfach mutmaßen oder etwas gröber sehen als es ist, aber manchmal behandeln manche Hunde einfach scheiße, in dem Fall wurde es halt nur öffentlich gestellt, auch wenn das nochmal ne besondere Art wtf ist).

    Mit den Anforderungen würde in einem „Zu welcher Rasse würdet ihr mir raten?“ Thread vermutlich eher nicht der Schäferhund kommen.

    Dem schließe ich mich an. Genau diese Wunschliste hat meine Kleinpudelhündin Punkt für Punkt abgearbeitet.

    Das witzige ist, als ich die Anforderungen durch gelesen hab dachte ich mir gleich : ,,Och, n schwarzer Pudel wär vielleicht nicht so schlecht. " xD

    Aber ich wollts nicht einwerfen

    Das ist die Frage, aber ich vermute wenn man sich so auf HZ in schwarz oder grau eingefahren hat wird ein Weißer auch abblitzen weil der is ja weiß.

    Wenn es eher danach gehen sollte Hauptsache schwarz oder grau... Da gibt's einige Rassen die diese Farbe mit bringen und wahrscheinlich besser passen.

    Wenns danach geht Hauptsache Schäferhund - ja dann sollte man erstmal gucken was da passt und im Zweifel eben sagen : Scheiß auf die Farbe, guck ich mir bspw die BBS an.

    So an sich lese ich hier nur still mit, aber so meine Sicht drauf :

    Ich kanns voll verstehen wenn einem die grauen oder schwarzen DSH besser gefallen. Geht mir ja auch so, find die wunderschön, ganz besonders in richtig dunklem, rußigem grau, schwarz mit ganz wenig loh oder gleich lackschwarz. Schicke Hunde, optisch für mich definitiv ansprechender als die gängige Farbe ( oder eben weiß ).

    Aber wenn eine LZ nicht passt wirds halt schwierig. Bzgl der HZ finde ich es ohnehin schon schwierig Hunde zu finden die ich vom Körperbau her nicht zu gruselig finde. Daher sollte man ( vorausgesetzt ne HZ passt auch ) echt andere Prioritäten setzen als die Farbe.

    HZ DSH gewollter Farbe hab ich bisher genau einen kennen gelernt - war ein Schwarzer Langstockhaar Rüde, hatte ein absolut grausiges Gangbild, hat vom feinsten an der Leine gepöbelt, sich durchaus auch mit anderen Hunden gekloppt. Gelandet is der Bub bei ner Trainerin die schon gut Hundeerfahrung hatte und den Kerl eben lieben gelernt hat.

    Is halt im Endeffekt absolut nix sagend, weil einer von vielen. Aber fiel mir grad ein weil HZ und schwarz und man sich das ja wünscht.

    Mein Eindruck is, dass man da schon sehr genau suchen muss, und da frag ich mich auch einfach warum man es sich unnötig schwer machen muss, nur weil man partout keine Kommissar Rex Farbe möchte.

    Bei DSH gibt's Züchter wie Sand am Meer, bedeutet auch dass die Chance hoch ist die falsche Linie zu wählen. Da hat man es bedeutend einfacher wenn wenn nen DSH wegen der Eigenschaften möchte die sie haben und nicht gezielt nach nem Weichspüli sucht ( nicht bezogen auf HZ vs LZ oder so, sondern weich gespült für nen DSH allgemein).

    Es wurden die BBS eingeworfen, aber ehrlich gesagt frag ich mich in dem Fall ob es nicht besser ist von den Schäferhunden allgemein weg zu kommen...

    Ich sehe da nämlich irgendwie eher nen ganz ganz anderen Typ Hund.

    Ich hatte übrigens kurz überlegt ob ich irgendwas weiter empfehlen sollte was anschaulich erklärt wie man Hunden Dinge verständlich erklärt ( auch wenn ich die Sendung nicht mag würde mir da zB der Welpentrainer einfangen, grad hinsichtlich Tricks beibringen sieht man da ganz gute Anleitungen und Erklärungen, bzw hinsichtlich Verhalten des Menschen und des Hundes bspw die Videos vom Victoria Stilwell )...

    Aber das Ding dabei ist halt dass das wie angesprochen evtl nicht funktionieren kann wenn eine gewisse Grundspannung besteht.

    Vielleicht wäre es für beide Beteiligten hilfreich erstmal was zu finden das funktioniert und beiden Spaß macht, sinngemäß wo man mal Erfolg hat motiviert das vielleicht für alles Weitere...

    Dann hätte man nen Tipp geben können sich dahingehend zu informieren, einmal ausgiebig zu schauen womit sich der Hund motivieren lässt und sich nen paar Dinge raus zu suchen ( die vielleicht für den Alltag an sich erstmal vollkommen unsinnig erscheinen) die man dann versuchen kann einfach ganz neutral anzugehen.

    Nun ist allerdings auch ne gehörige Portion Frust seitens Mensch dabei, und seitens Hund einfach nicht das Vertrauen gegeben dass man mit dem Menschen auch zusammen spaßig etwas lernen kann. Das ist eine der Grundpfeiler bei denen sich was tun muss, sonst kann man evtl noch so sehr dran rum arbeiten, der Hund wird immer merken dass der Mensch eigentlich genervt ist und schnell an die Decke geht und damit hat sich das dann schon.

    Wobei ich rein bei dem Punkt schon ne vernünftige Hundeschule ganz gut finde. Man hat da ja schon eine Person die das ganze von außen sieht und vielleicht ist es ja auch grade für den Anfang hilfreich dass es ein anderer Ort ist, vielleicht ein Ort an dem das erstmal neutraler ist.

    Aber es ersetzt halt keinen Trainer der die "Probleme" zuhause und im alltäglichen Umfeld sehen und dahingehend helfen kann.


    Und ebenso hab ich mich gefragt ob es da vielleicht auch nicht schaden könnte sich als Mensch Hilfe zu suchen. Damit wie man sich selbst in Impulskontrolle und mit dem Umgang von Frust üben kann. Dass man sich da vielleicht ein paar Skills aneignen kann damit so umgehen zu können dass das nicht so die Auswirkungen auf den Hund hat.

    So an sich damit man es nicht falsch versteht: Ja, man kann durch den Hund einfach auch mal gefrustet sein. Aber in dem Fall geht's halt echt um banale Dinge, nicht um schwerwiegende Probleme.

    Und da ist eben auch für viele hier die Denke die Probleme beim Hund zu suchen einfach verkehrte Welt. Ich denke die meisten hier fragen sich erstmal was sie denn selbst anders/besser machen können und ärgern sich eher über sich selbst, als über den Hund.

    Oh das erinnert mich grad an was...

    Vor einigen Jahren als ich mit unserer damaligen Hündin unterwegs war ist uns einfach ein Hovi-Rüde mit gelatscht. Irgendwann dachte ich der wird wohl abgehauen sein und jemand vermisst den vielleicht? Hab den Hund also mitgenommen, wusste nicht was ich machen soll und bin später mit einer Frau aus dem Dorf die Gegend abgefahren um herauszufinden wo der hingehört.

    War schlussendlich selbes Prinzip wie bei dir- Hof, Hund ist munter wohl immer wieder mal irgendwelchen Menschen mit Gassi gelaufen. Unterschied war nur dass das dem herzlich egal war und der Hund nichtmal nen Namen hatte.

    Soll nur heißen - Es kann sein dass irgendwann jemand der Leuts bei denen dein Hund mit läuft denkt dass der Hund einfach irgendwo abgehauen ist und den dann vielleicht einfach mitnehmen oder ins Tierheim bringen. Einfach weil die nicht wissen dass das eben ein Hofhund ist der eben mit irgendwelchen Menschen Gassi gehen darf.

    Würd ich daher tunlichst versuchen zu vermeiden, können ja auch andere Dinge schief gehen... Wenn Jagdtrieb da sein sollte kann er bspw jagen gehen und der Jäger darf ihn dann evtl sogar erschießen.. Oder er kann sich weiter entfernen und läuft auf ne Straße...

    Es kann auch sein dass die entsprechende Person Angst vor Hunden hat, oder ( je nach Typ Hund ) auch gut möglich sein dass aus einfach mitlaufen irgendwann abchecken ob die Leuts da ne Aufenthaltsberechtigung haben wird...

    Oder oder...

    Neben dem Abschließen der Türen kann man übrigens auch die Türklinke umbauen. Entweder einmal andersrum drehen oder nen Drehknauf rein montieren, da müsst ihr dann nicht dauernd dran denken abzuschließen.

    Ansonsten Trainer dazu holen und wenn draußen dabei eben ne Leine dran.

    Klingt irgendwie einerseits nach ner Mischung aus Kontrolletti euch ggü, andererseits nach Langeweile in Kombi mit eingefahrener Gewohnheit.

    Es gibt Hofhunde die bleiben am Hof und legen sich eben hin oder beobachten das Geschehen wenn nichts los ist, und es gibt Hunde die suchen sich dann eben selber nen Zeitvertreib. In eurem Fall ist das eben mir Fremden Gassi gehen.

    Und weil das ja schon mehrfach gut funktioniert hat, ist das für den jetzt total normal. Die einen Zeiten des Tages check er euch ab, und wenn was anderes spannender ist geht er da eben mal mit gucken... Frühzeitig unterbunden wäre das kein Problem, da hat sich das relativ schnell geklärt bis wohin man darf und bis wohin eben nicht mehr...

    So muss man da erstmal deutlich stärker begrenzen, und wird vielleicht immer ein Auge drauf haben, bzw den Hund im Zweifel weg sperren müssen.