Beiträge von Terri-Lis-07

    Danke :)

    Bin ja bei den Russell's nicht so drin.

    Aber beim trimmen hab ich definitiv gemerkt dass Das Fell anders ist als bspw Westiefell, welches wieder anders ist als Scottiefell, was wieder anders ist als Airedalefell, welches wieder was Anderes ist als Schnauzer Fell, Schnauzer Fell wieder anders ist als Rauhaar Dackel Fell,..

    Aber ich hab Habs eben in erster Linie beim trimmen gemerkt ( natürlich ungeachtet der Optik).

    Wobei ich zumindest sagen kann : Wenn man es sich zutrauen kann zu trimmen, tut man sich mit Jack und Parson für den Einstieg recht einfach. Weil die Haare meist sehr gut raus gingen und man klar und deutlich nen Unterschied zwischen Altem und neuem Deckhaar erkennen konnte.

    Wobei ich mich frage ob das bei den Lockenträgern ähnlich ist? Ob es da auch Rassen gibt die tendenziell mehr haaren als - bspw Pudel?

    Es wurde doch nicht gesagt dass es sie nicht geben würde.

    Nur dass man verhältnismäßig - bezogen auf die Menge, unabhängig des Besitzers - mehr ruhige Bolonkas/Havaneser oä kennt die bei solchen Begegnungen cool bleiben als Chis.

    Ich sehe das übrigens ähnlich - obwohl ich sehr wohl gut erzogene Chis kenne, die bei Hund und Menschbegegnungen cool bleiben.

    Auf die Messe gerechnet, ist der Anteil an entspannt bleibenden Bolonkas - die ich kenne - jedoch höher als an Chis...

    Kann natürlich auch daran liegen dass die meisten Chis die man mittlerweile so in der Öffentlichkeit sieht, deutlich fragiler wirken/sind und die Zielgruppe daher oft anders ist.

    Deshalb meinte ich ja : Vorausgesetzt sie werden vernünftig gepflegt, bzw getrimmt.

    Vom Prinzip hat ein Rauhaar ja die selbe Menge an Haaren wie jeder Andere Hund. Der Unterschied ist nur der, das man sie entfernen muss weil sie nicht selbstständig haaren. Bzw verlieren sie die Haare sonst eben durch Reibung ( zB durch Wälzen oder Schubbern).

    Ein Video, wie eine Bache ihre Frischlinge verteidigt - der 2. Wolf traut sich nichtmal in die Nähe:

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    https://www.facebook.com/LandOderWolf/videos/303494368010903
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    Würde man daraus Rückschlüsse auf sein eigenes Verhalten ziehen, müsste man sich also bei Wolfsbegegnung nach vorne richten, auf den Wolf zurennen und ihn dabei anschreihen oder?

    Eben die selbe, oder zumindest ähnlich Präsenz zeigen wie die Wildschweinmutti, damit ein Wolf lernen kann dass auch ein Mensch ähnlich wehrhaft sein könnte oder? thinking-dog-face

    Ich weiß nicht bis zu welcher Größe Kategorie es hier genau geht, aber Susi ( West Highland Terrier, 28 cm SH, 9, iwas Kilo), ist Artgenossen gegenüber deutlich unkomplizierter als das 48 cm SH, a 18,5 Kilo Schnauz.

    Ich konnte mit ihr wirklich an alle Möglichen Hunde vorbei, ohne dass sie gepöbelt hat. In der Regel hat sie fremde Hunde keines Blickes gewürdigt.

    Stressig wurde es nur wenn es ihr richtig auf die Nüsse ging ( zB Minutenlang immer wieder angekläfft werden).

    Trotzdem war auch sie Fremden Hunden gegenüber zwischenzeitlich problematisch - allerdings im panischen Sinne ( wenn man immer wieder von irgendwelchen Hütehunden gehetzt wird, prägt das irgendwann...). Sie wollte dann einfach nurnoch weg als irgendein Hund an Horizont auftauchte. Da musste ich mich nach und nach wieder ran arbeiten, damit sie lernen konnte dass andere Hunde kein Drama sind.

    Allerdings ist ein Westie jetzt auch wieder was ganz anderes als ein Chihuahua. Die meisten Chis die ich kennen gelernt habe, werden relativ schnell unsicher, und dann laut. Gegenüber fremden Personen, als auch anderen Hunden. Nun muss man allerdings auch bedenken dass ein kleiner Hund oftmals deutlich vehementer reagieren muss als ein größerer Hund um überhaupt wahr genommen zu werden.

    Es ist ebenso auch ein Unterschied ob ein Hund aus Unsicherheit/der Erfahrung heraus dass er deutlicher als manch anderer Hund sein muss, pöbelt, oder ob er pöbelt weil er sich fremde Menschen/andere Hunde auch aus anderen Gründen vom Leib halten möchte ( zB weil er grundsätzlich kein Kontakt will, weil negative Erfahrungen, weil Schutztrieb, weil territorial, weil tatsächlich Unverträglich,...).

    Ein weiterer Punkt ist, dass einige Menschen sich kleinen Hunden gegenüber anders verhalten als gegenüber großen.

    Größere Hunde werden oft konsequenter erzogen, oder man nimmt sie zumindest ernster.

    Es macht allein schon einen riesigen Unterschied ob 3,7 oder 10 Kilo, oder 20,30,40 Kilo an der Leine ziehen.

    Ob ein 5,oder ein 35 Kilo Hund knurrt,...

    Das sind wirklich Welten Unterschiede. Zumal die ein oder anderen Kleinhundehalter dem entsprechend auch nicht allzu viel Wert auf Erziehung legen, weil es erträglicher bei einem kleinen Hund ist.

    Du steigst von einem Schäferhund ( korrigier mich wenn ich falsch liege), evtl auf einen Chihuahua um.

    Ich bemerke bereits große Unterschiede zwischen Westie und Mittelschnauzer.

    Wenn der Westie bellt ist es nervig oder wird belächelt, macht das Schnauz einmal Wau oder grr, ist er gleich ein aggressives Monster und braucht nen Maulkorb ( unabhängig der Tatsache dass die eh an einen gewöhnt ist :hust: ).

    Susi ist die Hälfte von Lilo, und sie kann sich in der Gesellschaft deutlich mehr Dinge erlauben. Ist klein, weiß und niedlich, sie kommt damit durch. Is halt ein kleiner West Highland Terrier...

    Und was beim Westie kein Thema ist, ist - aus Gesellschaftlicher Sicht - beim Chi erst Recht keins.

    In deinem Fall geht's schließlich eher um einen Vergleich von 3 zu 30? 35? Kilo?

    Zumal ein Chihuahua auch kein klein geratener DSH ist :nicken:

    Aber wenn du dich mit anderen Themen als Leinenpöbleln besser anfreunden könntest, und wenn es für dich ein zu großes Hindernis wäre, dann ist dieser Hund - aus meiner Sicht - vielleicht nicht der Richtige für dich.