Der erste Hund meiner Mutter ( das war zu DDR Zeiten) durfte auch nicht in die Wohnung. Die Mutter meiner Mutter mochte allgemein keine Hunde, aber er wurde dann trotzdem geholt. Mit der Bahn in einem Karton abgeholt, und weil er nicht in die Wohnung durfte aufm Balkon gelebt ( und immer heimlich ins Zimmer genommen).
Meine Mutter wollte unbedingt mit ihm auf den Hundeplatz, wurde dort aber ausgelacht weil ihr Rüde nur ein DSH Mischling war, und kein reinrassiger DSH. Also hat sie ihn kurzerhand selber "abgerichtet".
Sie erzählt heute stolz wie er sie gelegentlich sogar wirklich beschützt hat.
Quasi a la da kam jemand der was von ihr wollte oder sie ausräumen wollte oder so, und auf Kommando hat ihr Hund den Typ gejagd und zugebissen.
Damals war das offenbar kein Thema, im Gegenteil "es gehörte sich so".
Und auch der Zwergschnauzer der nach ihm einzog, durfte zubeißen wenn die Menschen auf,, Die will nicht gestreichelt werden also fassen sie diesen Hund nicht an! " nicht gehört haben.
Nicht auszudenken sowas würde heute passieren...
Früher hieß es" selbst Schuld" und heute gibt's für entsprechende Optik oder "bedrohliches Anspringen" schon Wesens test + Auflagen. 🙈
Edit : Heute noch erzählen viele Leute wenn sie bspw einen Schnauzer sehen : Früher hat man die alle abgerichtet! Heute sieht man die nicht mehr...
Ich hab grade eine Fette Spinne im Wohnzimmer rum krabbeln, und muss gestehen dass ich meine Hündin doch auch abgerichtet habe.
Das Kommando heißt "TÖTEN!"
( Spinne, Käfer, beliebig anderes Viehzeuch einfügen 🙈)