Beiträge von Terri-Lis-07

    Dass sich ein Hund nicht wehrt wenn er gebissen wird passiert sehr häufig.

    Susi, bzw unsere Westie Hündin bspw, die kann das nicht richtig.

    Bei der ersten Hunde Attacke stand unsere Gartentür auf als plötzlich eine Jack Russell Hündin rein rannte. Die ging direkt auf Susi drauf - die nur baff und komplett erschrocken in der Ecke stand und sich keinen mm gewehrt hat.

    Wir mussten die Hündin mit dem Besen weg kicken, ging nicht anders.

    Naja, du hast behauptet sie würden ein Rudel von 50 Kangals angreifen. Ich wage mal zu behaupten dass kein Hund so dämlich wäre - auch kein Deutscher Jagdterrier.

    Und ein Hund der dazu gedacht ist Wildschweine anzugreifen, sich regelrecht drin zu verbeißen und selbst dann noch weiter in seinem Job arbeiten kann nachdem er von einer solchen Sau fast umgebracht wurde : Natürlich ist das Lebensmüde.

    Bedeutet aber immer noch nicht dass der selbe Hund keine Grenzen hätte. ;)

    Ähm what?

    Straßenhunde sind doch genau deswegen Straßenhunde weil sie keine Menschen haben.

    Die meisten Straßenhunde werden von den Anwohnern als lästig empfunden, einige Leute haben sogar Angst vor Ihnen. Die müssen sich ihr Futter selber suchen und werden eher in Ausnahmen von Menschen gefüttert.

    Außerdem hat man festgestellt dass Straßenhunde von Generation zu Generation einen immer einheitlicheren Phänotyp bekommen und immer wilder werden ( weiß nicht mehr ob das in Südamerika oder in Asien so war). Nach und nach zieht es sie immer weiter von den Menschen weg, sie bilden Rudel, und jagen wieder - ähnlich wie Wölfe.

    Straßenhunde brauchen den Menschen eben nicht.


    Und was Terrier angeht :

    1. Gibt's über 30 verschiedene Terrier Rassen die teils gänzlich verschieden sind.

    2. Wissen Terrier in der Regel sehr wohl wo ihre Grenzen liegen. So Lebensmüde und Hirnlos wie du sie hinstellt, sind sie nicht. Aber die meisten sind im Kern sehr wehrhafte Hunde mit Vorwärtsgang ( so wie ein Hund der sich mit wehrhaftem Wild wie Fuchs, Dachs, Mader und Wildsäuen anlegen sollte, eben halt sein soll).


    Zu der Verträglichkeit : Sehr viele Hundehalter halten mehrere Hunde des selben Geschlechts, ohne Komplikationen.

    Schlussendlich ist es ne Inividuelle Sache obs klappt oder nicht.

    Ich gebe zu - ich würde mir auch niemals nen Hund aus der 9-er holen.

    Allerdings würde ich mir auch nie einen Labrador oder Golden Retriever zulegen.

    Auch keinen Collie, keinen Sheltie, keinen Spitz, Eurasier oder whatever in dieser Richtung.

    Aber ich hab auch Andere Ansprüche an einen Hund als jemand der einfach nur lieb, nett und unkompliziert mag.

    Bei mir darf ein Hund ruhig Macke haben oder das ein oder Andere ruhig auch nicht leiden können.

    Und vor Allem - ich steh überhaupt nicht auf Plüsch und bei Kurzhaar fehlt mir was.

    Somit fällt auch optisch einiges raus was die Meisten niedlich oder sonst wie anziehend finden.

    Bleiben also in erster Linie Rauhaar Rassen, Terrier, Wachhunderassen, Rattler, zum Teil Gebrauchler.

    Einige davon mit Begleithundeignung. Aber halt nicht zwangsläufig immer easy going, lieb und nett und süß.

    Und wie es der Zufall will - haben die eher Genpolprobleme als wirklich gesundheitliche Knackpunkte durch irgendwelche Modetrends.

    Was da am ehesten Richtung QZ tendiert, wären ETT und Scottish Terrier.


    Gäbe es allerdings nur die 9-er, und ich würde etwas kleines, nettes und unkompliziertes wollen, warum kein Papillon/Phalene?

    Oder ein größer gewachsener Russisch Toy?

    Ich bin der Ansicht dass nicht die Ausstellungen der Grund für Übertypisierung und QZ sind, bzw "der Untergang der Rasse", sondern viel mehr Modetrends und Booms.

    Beispiel :

    Beim Schnauzer in egal welcher Größe gibt's keine besondere Kluft zwischen AL und SL. Kein Hund hat wegen der Linie einen an der Klatsche, kein Hund ist wegen seiner Linie merklich gesünder oder kränker. Es gibt bis auf das Fell keine Extreme, und insgesamt sind es alle eher gesunde und robuste Hunde ( wenn man von nen paar Ausnahmen mal absieht).

    Vor allem beim Riesen gibt es definitiv Unterschiede zwischen AL und SL, und es gibt Einige die diese Hunde einfach wahnsinnig gern ausstellen. Hat ihnen aber nicht wirklich geschadet.

    Allerdings sind die auch keinem Modeboom zum Opfer gefallen.


    Der West Highland Terrier - optisch hat der kaum gelitten, und insgesamt sind sie inzwischen doch sehr weit weg von jagdlicher Brauchbarkeit. Hier gab es einen Boom - bedingt durch Werbung ( Whisky und Cäsar). Und sie haben definitiv dabei gelitten ( Knie, Herz, Haut, Organe,...). Eine Qualzucht geworden im anatomischen Sinne sind sie nicht, aber definitiv kränker geworden sind sie dadurch.


    Und dann - ich finde das einfach grad viel passender als Mops, Frenchie und Co - schauen wir uns mal den Deutschen Schäferhund an :

    Es gab eine riesige Kluft zwischen Ost und West, AL und SL.

    Sowohl optisch als auch vom Wesen her gibt's deutlich Unterschiede, und auch ebenso im Ausstellungswesen.

    Durch den Boom gelitten hat m E n die ganze Rasse - mehr oder weniger ( und zwar durch unseriöse Vermehrer, wovon es bei beliebten Rassen nunmal mehr gibt als bei Rassen bei welchen einfach keine Nachfrage besteht).

    Die eine Linie natürlich mehr als die Andere. Aber liegt das wirklich nur am Ausstellen?

    Hierzu mal ein Blick zu Pudeln. Eine der Rassen die man sofort im Kopf hat wenn man an Ausstellungen denkt. Ursprünglich eine Arbeitsrasse, und in der Masse ebenfalls nicht grade unbeliebt.

    Haben die durch die Ausstellung gelitten? Ich sehe da Hunde mit überwiegend vernünftigem Körperbau...

    Und vom Wesen? Da würde ich auch nicht grade sagen dass die einen an der Klatsche hätten ( die meisten zumindest).

    Zur Gesundheit können Leute die da mehr drin stecken sicher mehr sagen. Hier haben die kleineren Vertreter sicher eher etwas weg stecken müssen als die Großen.

    Aber insgesamt, sehe ich das Ausstellungswesen nicht als ausschlaggebenden Grund für ungesunde Trends an.

    Terri-Lis-07 Ressourcenthemen verstärken sich oft dich Kastrationen. Auf welcher Evidenz beruht deine Kastra Empfehlung? In vielen Ländern, auch Deutschland, wird Sterilisation oft fälschlicherweise als Synonym für eine Kastration verwendet. Würde von einer Kastra ausgehen, eine Sterilisation wird ganz selten ausgeführt.

    Das bezog sich darauf falls die Ursache für das Leinen und Co Thema eine Scheinträchtigkeit ( oder Zysten bspw) sein sollte. ;)

    Wenn das nicht der Fall ist machts natürlich keinen Sinn.

    Und selbst wenn es doch keine Sterilisation sein sollte sondern eine Kastra gemeint sein sollte, sieht man das doch wenn man nen Ultraschall machen lässt.

    Okay, da sie sterilisiert ist, wäre der nächste Schritt abzuklären ob sie aktuell Scheinträchtig ist.

    Bei der Sterilisation werden ja nur die Eileiter durchtrennt, so bleibt sie hormonell quasi "intakt, ist allerdings nur nicht mehr Zeugungsfähig.

    Bei jeder Hündin kann die Ausprägung anders aussehen. Manche bekommen bspw extrem Probleme mit Milchbildung, Andere bilden fast gar keine Milch. Die einen werden etwas depressiver, die Anderen Anhänglich, wieder Andere leichter reizbar.

    Die einen neigen sehr zum Bemuttern, Andere eher weniger.

    Die meisten Bemuttern zwar wenn, tendenziell Spielzeuge oä, aber theoretisch kann sich die Hündin auf Alles Mögliche einschießen. Es kommt also sogar vor dass die eigenen Menschen für Welpen gehalten werden ( das war bei Lilo so).

    Wenn sie also Scheinträchtig ist, liegt ihr Aggressions problem bzgl Halsband, Leine und Geschirr höchst wahrscheinlich daran dass sie diese Dinge als Welpen betrachtet ( weil riecht ja nach ihr).

    Es kann auch sein dass sie diese Tendenzen schon beim Vorbesitzer hatte, sie aber nur deshalb nicht gezeigt hat, weil sie ja schon Jahrelang bei ihnen gelebt hat, und nicht wie ihr grademal ein paar Tage/Wochen.

    Wenn es keine Scheinträchtigkeit ist, kann es ebenso auch eine Scheinmutterschaft sein.


    Sollte sich das Bewahrheiten, würde ich also aufgrund des Aggressionslevels an eine Kastration denken.

    Es is ja auch stressig für den Hund wenn er die ganze Zeit glaubt er müsse auf Gegenstände aufpassen und sie schützen.

    Und theoretisch kann sie ja auch läufig werden - was im Zusammen leben mit einem Rüden anstrengend wäre.

    Andernfalls wäre das Verhalten ggü ihren Sachen in einem neuen Zuhause ein Gefahrenpotential worüber sich die neuen Besitzer klar sein müssten.

    Also sowohl in die eine als auch in die Andere Richtung wäre es sinnvoll.


    Was ich ebenfalls noch hinzufügen mag : Da die Gebärmutter und die Eierstöcke noch drin sind, kann es statt einer Scheinträchtigkeit oder Mutterschaft auch sein, dass sie Zysten hat. Die können sich ebenfalls deutlich aufs Verhalten legen und Zyklusstörungen auslösen. In dem Falle wäre eine Kastra medizinisch notwendig.

    Auch sämtliche anderen Krankheiten die eine intakte Hündin bekommen kann, sind weiterhin möglich.


    In dem Sinne würde ich zum Tierarzt gehen und schallen lassen um sowas auszuschließen :)

    Was mir bei Hündin und "verteidigt Dinge die nach ihr riechen" bzw ihr gehören, unweigerlich in den Kopf kommt, ist ne Scheinträchtigkeit. Wenn ich richtig verstanden habe, ist sie Untergewichig? Da kann es gut sein dass man körperlich nicht viel von erkennt.

    Allerdings spricht dagegen dass sie aus dem Tierschutz kommt, und somit eigentlich kastriert sein müsste.

    Sollte sie intakt sein, wäre das vom Prinzip total banal und wohl die Unkomplizierteste Ursache. Dann denkt sie wahrscheinlich einfach nur,, Geschirr, Leine, Halsband, ect riechen nach mir, ergo sind das meine Babys, und die müssen verteidigt werden. Gegenüber dem Labbi-Bub, als auch den Menschen. ".

    Das würde auch erklären warum sie versucht es zu belagern damit sie es bewachen kann.

    Sollte sie nicht intakt sein, würde ich abklären lassen ob sie kastriert oder sterilisiert wurde. Wenn es nämlich warum auch immer eine Sterilisation gewesen sein sollte statt einer Kastra, kann es gut sein dass die Zyklen trotzdem bestehen können.


    Das mit den Pfoten klingt für mich auch nach schlechte Erfahrung mit der Krallenzange. Kann aber auch sein dass da mal was behandelt werden musste ( zB Schnittverletzung) und sie das Anfassen mit Schmerzen verknüpft.

    Ebenso kanns aber auch sein dass sie es schlicht nicht leiden kann und die Erfahrung gemacht hat dass sie sich so die Leut von den heiligen Pfötchen halten kann. ( sehr sehr viele Hunde sind an den Pfotis sehr empfindlich, vorne meist mehr als hinten, und ein paar wenige können da auch zickig werden wenn sie merken dass sie mit weg ziehen nicht weiter kommen)