Ich - auch eher Eigenbrödler und nicht grad unsensibel, hab mich bewusst für einen weniger sensiblen Hundetyp entschieden.
Ich komme schlichtweg mit Grobianen und Sturköpfen besser klar, so unterschiedlich kanns laufen ^-^
Ich sehe das gar nicht als Grobiane oder Sturköpfe. Grade Schnauzer können absolut klasse Arbeiten und ein mega geniales Wesen haben.
Aber sie Grenzen sich für mein Gefühl auch sehr gut von ihrem Besitzer ab. Lassen sich da nicht so verunsichern und anstecken.
Im Homeoffice finde ich das sogar richtig wichtig für mich persönlich. Ein Hund, der sich von jeder Hektik und Stress gleich anstecken lässt, den müsste ich dann wohl während meiner Arbeitszeit nach draußen auslagern. Das ginge nicht, der würde ja niemals zur Ruhe kommen.
Das Ding is halt auch, dass sensibel nicht gleich sensibel ist.
Wenn man allerdings über Sture Hunderassen redet, oder über Hunde eher gröberen Typs, fällt einem dazu doch der Schnauzer ein ( wenn auch ich sie eher als das Gegenteil davon empfinde - sie tun vieles für den Menschen und denken immer mit, aber es bleibt ein Hang selbstständiges Denken und Bereitschaft zur Diskussion wenn was unstimmig scheint), so wie auch sämtliche Terrier, oder Bulldoggen, Listis, Molosser.
Während man bei Sensibel eher an Border Collies, Collies, Windhunde, evtl den ein oder anderen Kleinhund denkt.
Aber das was du angesprochen hast, ist eben so eine Eigenschaft die mir bei einem Hund sehr wichtig ist. Vielleicht hätte ich eher "eigenständiger" schreiben sollen, denn das trifft es irgendwie passender.
Ich bin zB jemand der einerseits oft recht gelassen bleibt, sich aber andererseits schnell auf die Stimmung schlagen lässt.
Ich brauche da einfach keinen Hund der so sensibel ist, dass er darauf immer eingeht.
Ich habe einen Hund der sehr genau auf Körpersprache achtet, aber obwohl sie ist wie sie ist, doch in manchen Dingen cooler bleibt als ich.
Ein gutes Beispiel dafür sind Begegnungen mit Betrunkenen oder Jugendlichen die Blöde Bemerkungen machen. Da wird mir automatisch unwohl. Dennoch habe ich keinen Hund der deshalb Betrunkene oder Jugendliche, oder betrunkene Jugendliche besonders blöd findet.
Im Gegenteil - Bei solchen Begegnungen bleibt sie kurioserweise in der Regel besonders cool.
Sicherlich, weil sie weiß dass uns diese Personen am A vorbei gehen können solange sie uns nicht belästigen, und eigentlich meist ganz harmlos sind ( a la große Klappe, nix dahinter). Sie spürt da auf jeden Fall mein Unbehagen, aber sie geht darauf nicht ein.
Und wenn ich bspw im Stress bin, nimmt sie diesen auch nicht an.
Anders sieht es aus zwecks Stimmungslagen. Sie geht darauf definitiv ein, aber noch in einem für mich vertretbaren Rahmen.