Hier im Forun liest man öfter mal dass es beim DSH wichtig ist auf vernünftige Muskulatur zu achten weil die wohl sonst gern recht "wabbelig" sind oder so. Ich kenn mich damit nicht aus, aber gibt hier einige Beiträge dazu ( evtl hilft es dazu mal die Forensuche anzuschmeißen).
Auf der anderen Seite ist es natürlich noch ein sehr junger Hund.
Was ich evtl noch einwerfen würde, neben Tierärzten, wäre nen guten Physiotherapeuten mal drauf schauen zu lassen. Der/Die kann dann auch Tipps geben wie man da gezielt Muskulatur aufbaut ohne zu überlasten, ob/was man ergänzen sollte, ob bspw Unterwasserlaufband oÄ ne Idee wären.
Ansonsten so allgemein bei Hunden die Probleme mit dem Bewegungsapperat haben :
- Sprünge würd ich erstmal meiden ( is halt je nach Hund anders gesagt als getan )
- Laufen eher auf weichen Böden, weniger auf Asphalt ( kommt natürlich auch drauf an wie so die Gassigegenden aussehen)
- unkontrolliertes Toben erstmal einsparen
- aufs Gewicht schauen ( Grad bei noch wachsenden Hunden großer Rassen ist weniger oft mehr )
Die Kastration würd ich erstmal auf Seite schieben. Sie hatte bisher nur eine Läufigkeit, da kann sich noch gut was einpendeln. Scheinträchtigkeit bspw ist erstmal vollkommen normal, bei viele Hunden lässt sich da auch gut helfen wenn man drauf achtet dass das Futter etwas kürzer gehalten wird ( damit nicht alles in die Milchproduktion gesteckt wird ), man geistig sinnvoll beschäftigt ( damit sich die Hündin nicht so doll rein steigert ), man nichts zum bemuttern rum liegen lässt und bei Bedarf entsprechend Mittel gibt. Ansonsten bedeutet das auch nicht dass die nächste Läufigkeit/Scheinträchtigkeit nicht auch besser laufen kann. Kann natürlich trotzdem mal vorkommen dass das Panne wird ( hab da selber so ein Beispiel, für die war die Kastration das Beste was man machen konnte, da lief aber wirklich massiv was falsch... Gesäugeentzündung bei der nichtmal Medikamente geholfen haben, massive Verhaltensänderungen, ernsthafte Aggression, Gebärmutter Entzündung... Das ist letzten Endes eben echt nicht die Norm, in erster Linie sollte man ruhig 2-3 Zyklen abwarten und schauen wie man der Hündin da bei Bedarf helfen kann, bevor man sich zu so einem drastischen Einschnitt in den Hormonhaushalt entscheidet die die Kastra nunmal ist... Tierärzte raten halt gerne dazu, aber nach einer einzigen Läufigkeit/Scheinträchtigkeit bitte nicht entscheiden ! ), davon würd ich erstmal aber nicht ausgehen. Wie gesagt, pendelt sich meist noch ein. Sollte das nach 2-3 Zyklusphasen nicht bessern oder schlimmer werden kann man sich immernoch für ne Kastra entscheiden...
Aber nach einer Läufigkeit ist die Nutzen-/Risikoabwägung da einfach blöd. Man stört den Hormonhaushalt während der Wachstumszeit, man geht ein Risiko für Inkontinenz ein, es ist bei einer Hündin ein großer Eingriff, jede Narkose birgt ein Risiko, man hört immer wieder dass die Tumor-/Krebsneigung mit Kastration steigt,...
Das muss echt gut überlegt sein und darf nicht voreilig getroffen werden.
Bzgl Gelenkzusätze muss man schauen.
Grünlippmuschel bspw nährt Gelenkschmiere, die Wirkung von Kollagen ist umstritten, Teufelskralle ist irgendwo auch ein Schmerzmittel,... Gibt ansonsten noch Glucosamin, Chondroitin, MSM, GAG und Ähnliches...
Also so insgesamt- bzgl Knochen-/ bzw eher Gelenken gibt's viele Zusätze die man geben kann. Aber man sollte auch erstmal schauen für was braucht man was.
Ich gebe meiner Hündin bspw Gelenkzusätze weil sie wegen einer alten Verletzung Osteoarthritis hat. Man darf davon aber letztenendes auch keine Wunderwirkung erwarten, es ist ne Ergänzung die helfen kann, nicht mehr und nicht weniger.
Wichtiger ist, bevor man sowas gibt, erstmal abklären zu lassen was genau vorliegt und wenn ja, was genau man da eigentlich braucht.
Die Ansprechpartner bei solchen Dingen sind in erster Linie Orthopäden und Physiotherapeuten. Wenns ums Röntgen geht - schau dass es ein GRSK Gutachter ist, um möglichst sicher zu gehen dass gewisse Dinge auch wirklich vernünftig geröngt werden.