Beiträge von Terri-Lis-07

    Ich werde morgen erfahren ob es nach Possen geht, wenn dann wär es Samstag.

    Interessant wäre es insofern dass es die einzige Gelegenheit wäre den besten Jüngstenhund zu ergattern und fraglich ist ob die letzte Möglichkeit noch in der Jüngstenklasse zu laufen für uns realisierbar ist ( wär wieder ne Klubschau, aber am Samstag dürfen wir nicht weil die Züchterin richtet und am Sonntag muss mein Freund eigentlich arbeiten).

    Aber wir werden wohl auf jeden Fall im September auf der IRA in Leipzig dabei sein.

    Bisher habe ich eine OP gemieden und so sind wir in den letzten Jahren ca. alle 6 Monate zum TA für einen Ultraschall. Der Hoden ist nach wie vor nicht vergrößert, Blutwerte sind OK.

    Aus leidiger Erfahrung kann ich nur empfehlen, den innen liegenden Hoden zu entfernen. Hier ist der Hoden innerhalb von paar Tagen von Wallnuss- auf Faustgröße entartet. Soll heißen, wenn er entartet geht es schnell, weil mein TA u.a. meinte: Ja, der Tumor wird da super mit Nährstoffen versorgt.

    Hier wurde nur der entartete Hoden entnommen, d.h. der Rüde bleibt Rüde.

    Aus dem Grund ist das eigentlich keine Empfehlung sondern absolut gängig so den innen liegenden Hoden entfernen zu lassen. Die Dinger gehören außen hin, nicht innen, da hat sich die Anatomie schon was dabei gedacht.

    Innen liegend ist das Risiko dass der entartet sehr hoch, deswegen muss der zu ner bestimmten Zeit raus.

    Der Andere hingegen ist ja dort wo er hingehört und normal, muss ergo nicht raus.

    Trotzdem gibt's aber viele Tierärzte die dazu raten beide Hoden zu entfernen.

    Gesundheit ist insgesamt wahnsinnig komplex erstmal, weil sich Krankheiten unterschiedlich weiter vererben, Rassen unterschiedlich stark belastet sind, Krankheiten unterschiedlich ausfallen, von unterschiedlichen Faktoren abhängig sind, ect...

    Eine Garantie auf Gesundheit gibt's prinzipiell einfach nicht, egal wo man kauft.

    Aber man kann im Vorfeld schon bisschen sortieren.

    Rassen die bspw optisch Merkmale aufweisen die als Qualzuchtmerkmale gelistet sind ( zB sehr schwer, sehr fragil, kurze Schnauzen, Nasenlöcher die nicht mehr rund sind, kleine runde Schädel oder stark verkürzte Beine ) gehen mit Problemen einher, weil das alles entweder in irgendeiner Form die Anatomie beeinträchtigt, oder durch Gendefekte oä entstanden sind. Guckt man sich bspw einen Mops an - die Schnauze ist radikal verkürzt, aber alles was sich darin befindet, kann sich eben nicht so weit daran anpassen dass das so zusammen passen kann dass der Hund ein gesundes Leben führen kann.

    In Bezug zum Cavalier wäre das - kleiner, runder Kopf, während das Gehirn aber nicht klein genug schrumpfen kann um darin bequem Platz zu finden.

    Dann gibts natürlich noch Dinge da hat die Optik 0 Einfluss, da is dann irgendwas genetisch schief gelaufen, und manchmal kann man auch einfach Pech haben.

    Tendenziell kann man bspw auch sagen- Hunderassen die wahnsinnig beliebt sind, sind häufig auch Rassen mit Problemen, weil man wegen des Modebooms hier und da nicht so viel Wert auf Gesundheit geachtet hat.

    Wichtig finde ich es, immer für jede Rasse gesondert ausgiebig zu recherchieren was für Anfälligkeiten gegeben sind ( sprich häufiger vorkommt als bei anderen Rassen ), wie welcher Verein das Thema Gesundheit handhabt, wie der jeweilige Züchter darauf eingeht und wo man die Grenze zieht.

    Es gibt praktisch keine Rasse die keine Problemstellen hat, aber die Art und Weise unterscheidet sich sehr.

    Viele Menschen neigen dazu alles über einen Haufen zu werfen a la "Rassehunde sind eh alle krank" - vergessen aber dass Mischlinge nicht besser da stehen müssen ( hängt halt von ab was da so drin steckt ).

    Zum Cavalier : Informiert euch über die Krankheiten für die die Rasse bekannt ist und guckt mal Videomaterial diesbezüglich an. Glaubt mir, danach wollt ihr keinen mehr. Erinnere mich da an ein QZ Video von einem Youtuber der mal TA war, da wurde das Problem sehr verständlich und anschaulich dar gestellt. Kurz : Der Schädel ist so klein dass das Gehirn nicht rein passt und richtig gequetscht wird. Das bedeutet für den Hund massive Schmerzen und neurologische Probleme.

    Cocker Spaniel: Go, lernt die ruhig kennen. Wichtig zu wissen allerdings- das Fell is nicht nur pflegeintensiv sondern muss tatsächlich auch getrimmt werden ( sprich gezupft, nicht geschoren ).

    Doodle: Nur wenn ihr die Eigenschaften vom Labrador/Golden Retriever UND des Pudels mögt, verbunden eben mit dem Risiko dass das Fell sehr oft katastrophal ist ( ergo aufwendiger und dysfunktionaler als bspw das eines Tibeters oder Spaniels ). Mit den Ausgangsrassen tut man es sich mAn wesentlich leichter in so ziemlich allem als mit nem Mix davon. Aber viele Doodle Leuts sind ganz happy mit ihren Hunden. :ka:

    Tibet Terrier: Könnt ihr kurz halten ( da geht's mit dem Pflegeaufwend, aber muss halt trotzdem gebürstet und gekürzt werden ) oder lang gelassen ( sehr pflegeintensiv, man hängt mit der Bürste lange dran + muss den regelmäßig baden + mit Conditioner behandeln, würd ich nicht empfehlen).

    Außerdem finde ich die Tibeter als sehr "eigen". Man muss die wirklich kennen lernen und schauen ob das einem liegt. Die meisten Tibet Halter die ich kennen gelernt hab waren super happy mit ihren Hunden und teilweise wars auch der erste Hund. Aber die haben halt ne Spur mehr eigenen Kopf, sind deutlich kerniger als andere Begleithunderassen, waren mal die Alarmanlage der Tibetischen Paläste und ja... Die haben halt so ne Art an sich und sind im Gegensatz zu dem wie sie heißen keine Terrier. Eigensinnig ect liest sich zwar bisschen danach, aber das eigen sein der Terrier ist ganz ganz anders als das der Tibis. Mir liegen die bspw 0, mir liegen bspw auch Doodles 0. Muss man wirklich schauen.

    Ich denk die sicherste Bank dieser Rassen ist der ( English ) Cocker.

    Dies wäre eine vortreffliche Hundewahl :nerd_face:


    Die meisten Schnauzer Videos ( insbesondere von Zwergen ) find ich ja ehrlich gesagt ziemlich dumm. Die werden überall gefühlt so dargestellt als wären es voll die Kläffer mit ausgeprägter Ambition Frauchen/Herrchen zu stalken ( und mit Blicken zu verurteilen ).

    Hab mal ne sehr junge Mastino Hündin in nem Tierheim kennen gelernt. Die war zwar ( zumindest als die klein war, wobei "klein" :hust: ) damals ein sehr nettes Tierchen, aber ja, bis auf die Optik hat man nicht gemerkt dass das ein Welpe/Junghund sein sollte. Wie auf Valium passt da auch schon...

    Schwerfällig, schlechtes Gangbild, dazu massive Falten.

    Wie ein Baby Elefant, mit dem Unterschied dass Elefanten im Stande sind wandern zu können und vermutlich jedes Elefantenbaby wesentlich agiler ist.

    Zweites/in Bezug zu meinem Zitat :

    Geht nicht ums nicht wollen, sondern ums holen aber dann nicht in den sauren Apfel beißen können und den trotzdem zu pflegen, wenn man schon so einen Hund holt, weil vom Wesen ect besser passend als bspw ein Terrier/Pinscher/younameit.

    Ich hab echt nix dagegen wenn man keinen Trimm-/Scherhund will, aber dann kümmer ich mich entweder um angemessene Pflege oder kauf eben nen KH Hund. Und wenn beides nicht passt dann halt garkeinen Hund.