Pünktchen bringts auf den Punkt, das ist ein bisschen sehr wenig Werkzeug.
Wann zeigt der Hund welches Verhalten aus welchem Grund ist eigentlich die Basisfrage die es zu klären gilt.
Und als nächstes: wie konnte es soweit kommen? Was ist davor passiert? Warum hat da schon keiner reagiert?
Wer straft hat im Grunde immer selber schon alle Anzeichen verpennt und laufen lassen und bestraft dann hintenraus den Hund dafür (der selber auch erst dann erfährt, dass irgendwas nicht okay ist.
Strategisch und unabhängig von den Mitteln/Werkzeugen/Techniken die auf Hund und Halter passen müssen, sollte das Ziel immer sein vor den Fehler, vor das unerwünschte Verhalten zu kommen, es also nicht entstehen zu lassen.
Eine ganze Reihe unerwünschter Verhaltensweisen sind selbstbelohnend, also im Gehirn des Hundes wird zum Zeitpunkt des Verhaltens das Belohnungssystem aktiviert, das ist alles schon durch bis die Strafe kommt. Und das Gehirn, das lustige Ding, merkt sich diese Glücksgefühle auch trotz folgender Strafe. Bpw. den Erzfeind richtig anbrüllen, das fühlt sich einfach gut an, und das fühlt sich jedesmal wieder gut an, die kalte Dusche hinterher ist halb so wild. Da muss man vor das Verhalten kommen um diese Kette erst gar nicht in Gang zu setzen.
Dafür ist dann aber mehr nötig als die Wasserflasche.