Frage zu Pfoten im Winter:
Hatten und haben Wölfe auch solche Probleme mit Eisbildung zwischen den Pfoten wie teils unsere Haushunde? Oder sind die Pfoten irgendwie anders aufgebaut, was das Klumpen zwischen den Ballen minimiert?
Frage zu Pfoten im Winter:
Hatten und haben Wölfe auch solche Probleme mit Eisbildung zwischen den Pfoten wie teils unsere Haushunde? Oder sind die Pfoten irgendwie anders aufgebaut, was das Klumpen zwischen den Ballen minimiert?
Was ein Horror ![]()
Wirklich rational geht es in so einer Situation ganz sicherlich nicht zu. Aber eine der besten Möglichkeiten, um dem Hund weniger Spielraum zum Entwischen zu geben, ist sicherlich eine Hundebox oder ein Heckklappengitter zum öffnen. Klar kann ein Hund auch so raus und weg, aber m.M.n. ist das Riskio schon deutlich geringer, weil der Hund nicht die ganze Kofferraumbreite zum raushüpfen hat, bevor man ihn fassen kann.
Ich finde, ein Hund passt bei euch absolut toll rein!
Also den Weissen Schweizer Schäfer sehe ich hier weniger. Ich find es ganz tolle Hunde, auch für Hundesport for fun, ohne grössere Ambitionen. Aber dann eher bei einer Einzelperson. Es sind sehr tolle Hunde, aber haben leider auch teils ihre Baustellen mit Unsicherheit, extrem reaktiv etc. Ich kann mir vorstellen, dass euer Haushalt womöglich für einen so sensiblen Hund zu wuselig ist.
Gibt natürlich extrem gechillte Exemplare, aber die Bandbreite habe ich bei dieser Rasse als extrem breit gefächert kennengelernt.
Habt ihr schonmal den Islandhund angeschaut? Ich kenne zwar keinen persönlich, habe aber viel positives über die Rasse gehört. Anscheinend eine grundsätzlich gesunde und robuste Rasse, zwar ein Hütehund aber dies sehr gemässigt.
Oder was sagen die Dalmispezialisten?
Ach so. Ich meinte es auch gar nicht offensiv sondern kam nur nicht draus, was du genau meinst. Für mich klang es eben umgekehrt, so als würde man mit einem Zugstopp HB die Leinenführigkeit verbessern wollen. Damit hat das HB aber ja gar nix zu tun (wie du sicher weisst).
Ich hab mir von Blaire gerade ein sehr breites, gepolstertes Zugstopp anfertigen lassen. Ist schwupps- angezogen und für den Hund total bequem
Gerade in der Stadt für mich optimal, wenn der Hund mal irgendwo bei interessanten Gerüchen die Nase nicht bei sich halten kann und ich weitergehe. Ansonsten ist meine gut leinenführig. Aber so ist zumindest die Auflagefläche breit und gepolstert, wenn mal doch Zug drauf kommt.
Und sicher haben nicht alle Hunde mit Zugstopp HB augenblicklich und sofort das ziehen eingestellt. Dafür bleiben es auch Tiere, die instinktiv und auch mal impulsiv handeln .
Wie meinst du das?
Ich persönlich würde in dem Fall (bei meinem Hund) nicht ewig lange rumdiskutieren sondern nach 1-2 mal Ermahnen dann einfach auf dem Platz anleinen. Meines Erachten nach ist man, auch als Halter, in einer mega angespannten Grundhaltung wenn man immer nach dem Hund achauen, korrigieren etc. muss. Der Hund natürlich ebenso, wenn er auf seinem Platz noch nicht 100%ig entspannen kann.
(Und das muss der Hund in dem Alter ja auch noch gar nicht können. Aber man kann ihn dabei unterstützen, indem man ihm gar keine Wahl und keine Diskussionsbasis bietet. So handhabe ich das mit meiner, wenn sie nicht runterfahren kann.)
. Er möchte immer mitten drin sein, volle Aufmerksamkeit und wenn man ihn nicht beachtet dreht er hohl.
Mir ist beim nochmaligen Durchlesen noch das aufgefallen.
Was macht er genau? Und wie reagierst du?
Dackelt er dir drinnen immer nach oder kann er sich auch mal hinlegen und bleibt dort?
Kann es unter Umständen ein Mitfaktor sein, dass er nicht abgeben kann? Dauernd die Kontrolle über alles haben will? Das wär nämlich nicht rasse-untypisch und kann zu massivem Stress führen.
Dafür geht man am besten irgendwo ins Nirgendwo, wo wenig Menschen und Hunde verkehren - denn egal ob man die trifft oder nicht, die Gerüche wären trotzdem da. Und gerade, wenn der Hund diesen nicht mal nachlaufen kann, weil die Leine zu kurz ist, führt das zu Frust und Stress - und zum "in die Leine beißen" und rumkläffen etc., so ungewöhnlich wäre das Verhalten des Hundes also nicht. Gerade BCs, die für die Arbeit gezüchtet werden (es sind nunmal Arbeitshunde), die sind da schon längst im Training. Und zwar nicht nur mit schnöden Grundkommandos ein paar Minuten am Tag und 3x kurz eine Minirunde draußen.
Ich würde den Beitrag von tassut gerne aufgreifen, denn es ist im Prinzip auch das, was ich damit meinte, als ich sagte, dass geistige Auslastung derzeit zu viel sein kann, er aber dringend körperliche Auslastung braucht, auch als Ventil, um Stress abzubauen.
Das finde ich ganz fundamentale Elemente. Bewegung ja, sicher, aber Reize reduzieren.
Ich persönlich finde bei einem Hund, der nach Aktivität so schlecht runterkommt, auch ein längerer Spaziergang von Vorteil. Da kann man den Hund mal machen lassen, nach Möglichkeit wie von @Dobby13 in der Pampa. Wenn möglich/ nötig an der Schleppleine, damit man den vielleicht noch nicht perfekt hörenden Junghund nicht permanent bequasseln und ermahnen muss.
Für nach dem Training kann ich dir dringend ans Herz legen, ein kurzes Schnüffelspiel oder was zum Schlecken zu geben. Dann hat Fly noch kurz was zu tun, ergo der Frust ist nicht mehr ganz so extrem und zusätzlich beruhigt Schnüffeln oder Schlecken.
Viel mehr kann man wahrscheinlich auf Distanz gar nicht sagen.
Wie sieht denn euer Tagesablauf aus?
Meine Borderhündin war zwischen 5 und 11 Monaten auch extrem angeknipst. Wir haben dann das Programm (und mit "Programm" meine ich bereits Besuch empfangen, Übungen verlangen etc.) drastisch runtergefahren. Einmal am Tag gabs Gassi mit Freilauf und Hundekontakt, 1-2 mal die Woche Mantrailing oder einen Ausflug. Wenn wir viel Besuch hatten, sonstiger Trubel, gabs auch mal einen Tag nur Lösen im Garten. Grundkommandos haben wir vielleicht so alle 1-2 Tage für ein paar Minuten trainiert. Wobei ich heute da auch nochmals langsamer machen würde.
Hast du ein Ritual für nach dem Training? Beispielsweise eine Hand voll Kekse zu streuen und suchen zu lassen? Weil für mich liest sich dein Hund extrem frustriert.