Beiträge von Bordy94

    Bist du 1-2x im Monat mit dynamischen Hunden unterwegs oder generell 1-2x im Monat mit anderen Hunden unterwegs?

    1-2x im Monat mit anderen Hunden, manchmal sind es regelmässige Kontakte, andere HH (wie jetzt heute in der beschriebenen Situation) sehen wir eher so alle 3 Monate.

    Ich bin eher der Alleingassi Typ, wir sind also nicht oft in Gruppen (ausser beim Training) mit anderen Hunden unterwegs. Auch keine Hundewiesen oder ähnliches. Bin ich nicht der Typ für und auch nicht mein Hund.

    Sind die dynamischen Hunde immer dieselben?

    Heute jetzt z.B. nicht, es war das erste Mal in dieser Konstellation.

    Bist du 1-2x im Monat mit dynamischen Hunden unterwegs oder generell 1-2x im Monat mit anderen Hunden unterwegs?

    Stimmt. Sie ist aktuell sehr stark Scheinträchtig und um den ET Termin der "Welpen". Nestelt, weckt mich in der Nacht mit Bett umwälzen, ist fiepsig. Habe gar nicht dran gedacht, dass sie dadurch evt. auch schlicht weniger Kapazität hat.

    Meine Hunde hätte ich in ähnlichen Szenarien versucht an die Gegenwart anderer (auch dynamischerer) Hunde zu gewöhnen und mit dem Stressor konfrontiert. Angeleint, regelmäßig und nicht zu lange.

    Danke für deine Einschätzung!

    Huhu

    Ich bräuchte mal wieder DF Schwarmwissen. Und zwar geht es um folgendes:

    Meine BC Hündin Looney

    (Eckdaten: Showlinie, Einzelhund, bald 4 Jahre, intakt, solide Grundausbildung, Auslastung Hundeplatz: Richtung UO/ Spiel und Spass, viel wandern, sehr sehr menschenbezogen, mag andere Hunde mässig gern und ist tendenziell unsicher im Umgang mit ihnen)

    zeigt in letzter Zeit ab und an ein Verhalten, das mir zu denken gibt.

    Sind wir mit anderen HH und dynamischen Hunden unterwegs (selten, kommt aber doch ab und an mal vor, vielleicht 1-2x/ Monat), flüchtet sie sich sehr schnell ins Jagdverhalten. Sie würde dann deutlich mehr Mäuseln (dies ist mir bereits länger aufgefallen), ist "aufgepushter" und heute ist sie sogar ein paar Meter einem Reh nachgehezt :face_screaming_in_fear:Sie kam dann zum Glück im Nullkommanichts wieder zurück, trotzdem war ich geschockt, da ich das von ihr so gar nicht kenne. Normalerweise ist sie jagdlich überhaupt nicht motiviert. Bleibt schön auf den Wegen, zeigt Wild, Katzen, Mäuse brav an (wir haben das natürlich geübt, viel ruhiges Gucken belohnt etc.pp.). Ich habe wirklich das Gefühl, dieses Jagdverhalten ist eine Art Strategie, weil sie die Dynamik mit anderen (jungen) Hunden überfordert. Mobbing wird natürlich nicht toleriert, nichtsdestotrotz ist natürlich sehr viel Energie da.

    Was kann ich machen, um meine Hündin zu unterstützen?

    Spontan kommt mir nur Leinenspaziergänge mit energiegeladenen Artgenossen oder komplettes Meiden von Gassigängen mit anderen in den Sinn.

    Die Situation heute war mit meiner Bekannten (Besitzer von Looneys Schwester), die wir das erste Mal mit den Neuzugang (BC Rüde, 5Mt.) für einen Spaziergang getroffen haben.

    Mit der Schwester alleine hatte ich diese Situation noch nie...

    Vielleicht habt ihr ja Inputs für mich :???:

    Ich möchte betonen, dass solche Threads nicht nur dem TE etwas bringen, sondern auch HH oder zukünftige HH, die beispielsweise beim googeln aufs DF stossen und so wichtige Infos, Anregungen, kritische Stimmen etc. erhalten. Das sollte man nicht ausser Acht lassen. Fakt ist, es gibt eine Ausgangslage und hilfreiche Beiträge dazu.

    Schon nur aus diesem Grund lohnt es sich so gar nicht, zu diskutieren ob es ein Troll ist oder nicht.

    Und jetzt wäre ich dafür, dass man wartet bis die TE sich wieder meldet.

    Ich kann dir leider keinen Tipp geben, nur den Hinweis, dass du nicht alleine bist mit dem Problem.

    Meine Hündin hatte sich als Welpe und Junghund auch immer weiche Unterlagen gesucht um drauf zu pullern (draussen ging lange auch nur Gras, sonst nix), bei ihr war es absolut nicht pathologisch und sie wuchs bei den Züchtern im Haus auf, alles behütet etc.

    Viel Geduld, beim pullern draussen loben und hochwertig belohnen hat bei uns dann nach etwa 10/11 Monaten zur Wende geführt.

    Vermutlich war es ihr einfach lange Zeit unangenehm, auf Glatten Boden zu machen. Da wir Laminat haben, war das Hundebett und der Badvorleger lange Zeit der "Grasersatz", wenn ich nicht schnell genug war.

    Ich würde mit geschlossenen Türen oder einem Türgitter arbeiten, um das Pullern ins Menschenbett zu verhindern.

    Ich hab seit 2 Jahren die Petzl Arctic core und bin sehr zufrieden.

    Leuchtweite von 90m kommen, denke ich, bei guten Verhältnissen (kein Starkregen oder dichter Nebel) gut hin.

    Ich laufe arbeitsbedingt im Winter meist komplett im dunkeln, deswegen brauche ich fast durchgehend die hellste Stufe. Da wird die Laufzeit von 2h angegeben. Die Lampe geht dann automatisch in den nächst dunkleren Modus (es gibt 3 Stufen+Rotlicht/ blinkendes Rotlicht, der auch noch gut ausreicht.

    Du mutest deinem kleinen Welpen VIEL ZU VIEL zu. Dein Tagesablauf mag bestenfalls für einen erwachsenen Hund, der sich das gewöhnt ist, funktionieren. Aber sicher nicht für einen Welpen und schon dreimal nicht für einen Border Collie Welpen.

    Dein Programm ist vergleichbar mit einem dreijährigen Kind, das ins Gymnasium soll und nebenbei als Auslastung noch profimässig Ballet, Trompete und Tennis spielen soll. Nur so zur Anschauung.

    Ich sehe ganz ehrlich, ausser es besteht die Chance auf jetzt gleich mehrere Wochen Urlaub oder 100% Arbeit im HO, keine realistische Chance, dass der Welpe bei dir bleiben kann. Leider sehe ich bei dir noch nicht mal die theoretischen Anfänge von Wissen über Hunde oder Welpen, geschweige denn über diese spezielle Rasse. Und das meine ich nicht mal böse.

    Aber in dieser Kostellation kann das nicht gut gehen, ehrlich nicht.

    Mir tut das Hundekind unfassbar leid.

    Wäre natürlich die einfachste und konsequenzloseste Erklärung, wenn der Hund "nur spielen" wollte. Laut deinen Schilderungen war es das aber zu 100% ganz sicher nicht, sofern man das so aus der Ferne beurteilen kann.

    Das bedeutet für euch: Verdammt viel Wissen aneignen (Körpersprache, Genetik eures Hundes, Managemant- Lösungen erarbeiten), verdammt viel Zeit investieren (Trainig, passende Auslastung), verdammt viel Arbeit investieren, verdammt viele Handlungen rund um den Alltag anders gestalten. Vermutlich werden einige Trainerstunden zusammenkommen, was natürlich auch einen finanziellen Mehraufwand bedeutet.

    Ich will weder schwarzmalen, noch sonst wie negativ sein. Aber seid euch einfach bitte bewusst, dass es vermutlich kein Zuckerschlecken wird. Das muss man bewusst wollen.

    Sie schläft bei meiner großen Tochter im Bett, darauf besteht sie. Ist das auh Kontrolle? Wenn ich sie aussperre randaliert sie

    Das würde ich never ever machen! NIE würde ich meinen Hund mit einem Kind unbeaufsichtigt lassen! Zumal es mit dem randallieren (=kontrollieren) 5 vor 12 ist!

    Bekannte von uns haben einen Deutschen Schäferhund der macht das seit Jahren und da gab es noch nie einen Vorfall.

    Kann durch Zufall lange Zeit gut gehen. Vermutlich wirds aber auch dort irgendwann knallen.

    Wenn nicht, wars einfach nur pures Glück.

    Sorry für die direkten Worte, aber ich sehe wirklich dringenst Handlungsbedarf.