Beiträge von Bordy94

    Ach je. Hätte meine Hündin so einen Pustel, würde ich erstmal gar nichts tun ausser 1,2 Wochen abwarten. Sollte es sich verschlimmern, kann man immer noch aktiv werden im Sinne von was aus der Apotheke holen oder so, sollte es plötzlich flächig werden, klar, abklären lassen.

    Never ever würde ich persönlich deswegen, in diesem Ausmass, zum TA.

    Ich sehe den Border da aber einfach nicht spezieller als massig an anderen Rassen, die bestimmte Befähigungen mitbringen, die sie auch gerne ausleben. Jede Rasse bringt das letztlich mit und die wenigsten Menschen können irgendeinem der nicht-Begleithund-Rassen seine ursprünglich angedachte Beschäftigung bieten.

    Mir geht es genau so. Zumindest wenn man an die verschiedenen Linien beim Border denkt. Da darf man einfach m.M.n. nicht alles in einen Topf werfen.

    Enya ist wirklich absolut alltagstauglich, sehr begeisterungsfähig und sicher nicht der unglücklichste Hund auf Erden :ka:

    Auch das kann ich bei meiner Borderine so unterschreiben.

    Aber es gibt so extrem viel, was genial im Alltag mit einem Border ist und was was man an der Rasse schätzen kann und woran sie selbst auch Spaß hat...

    Genau da stören mich persönlich dann die bösen Zungen, die behaupten, man hätte gerne einen Begleithund in Border Optik. Dabei geht es genau darum doch NICHT, wenn man das Wesen des BCs so schätzt...

    Sie machen das gern und sind richtig gut ausgelastet danach.

    Genau darum geht es ja eigentlich finde ich. Dass man dem BC ein passendes Umfeld schafft (meine wäre z.B. permanent in der Stadt nicht wirklich glücklich- aber welche Hund wäre das schon?) und eine sinnige Auslastung findet, die Hund und Halter Spass macht.

    Dass man Trailen dem BC so komplett abspricht, kann ich gar nicht nachvollziehen. Immerhin gibt es sehr viele BCs die erfolgreich in der Rettung (Redog und ähnliches) arbeiten. Gerade WEIL sie eine so hohe Arbeitsmotivation haben.

    Aber egal, ich schweife ab.

    der Hund ist zwar mit Hüten glücklicher, das hindert ihn aber nicht daran, bei ansonsten unpassender Haltung, Zwangsstörungen zu entwickeln. Also sind aus meiner Sicht Zwangsstörungen beim Border kein zwingender Hinweis darauf, dass der Hund hüten braucht, sondern darauf, dass es schwieriger ist, den Border passend zu halten.

    Danke.

    Ich kenne natürlich auch einige verhaltensgestörte BCs (vor allem aus meiner Kindheit), aber viel mehr kenne ich BCs, die im (für mich) richtigen Umfeld leben, absolut unauffällig sind und einen sehr glücklichen Eindruck machen. Sie werden ausgelastet mit Trailen, Obedience, Hoopers, Fährten, ....

    Den Vergleich von BC Halter mit Qualzuchtrassehalter finde ich btw. etwas befremdlich. Ist aber nur meine Meinung.

    Aber das jagen ist in dieser speziellen Situation nicht jagen, sondern eine Übersprunghandlung. Und da kann man Alternativen bieten.

    Genau das. Weil ansonsten wäre ich mit Anti- Jagdtraining dran. Aber für unsere Situation ist es genau eben eher schwer, eine gute Strategie zu finden. Ich muss da, denke ich, ein wenig ausprobieren was ihr am meisten nützt.

    Bei Looney sieht man es sehr gut, wenn sie jagdlich interessiert ist. Ihr Gang wird dann ganz anders.

    (Bei der Situation gestern mit dem Reh war ich schlicht zu sehr im Gespräch vertieft. Alleine wäre das nicht passiert, da sie angezeigt hätte. Was sie vermutlich auch kurz hat, nur war ich halt abgelenkt und ihre Zündschnur super kurz und zack, Übersprung.

    Normalerweise hat sie vor Wild auch eher Respekt, ziegenartige Huftiere sind ihr sehr suspekt.)

    Und er macht zusätzlich seinen Radius riesig oder zieht sehr an der Leine, egal wie lang sie ist.

    Genau das habe ich, je nach Hundegesellschaft, leider bei Looney auch beobachtet. Und das gefällt mir natürlich nicht, weil das normalerweise nicht so läuft.

    Es ist gut zu wissen, dass meine Hündin da nicht die Einzige ist und ich werde entsprechend Konsequenzen für mich draus ziehen.