Beiträge von cisco2

    wenn ich ihn vorher im Zimmer einsperre und er dann hört, das hinter der Tür was abgeht also z.b. Besuch kommt, dann geht er noch mehr ab und kratzt er an der Tür und will halt unbedingt dazu kommen.

    wieso darf er denn nicht mit dir zur Türe kommen?

    er will aus mehreren Gründen mit:

    - jemand kommt

    - du gehst

    - er will mit dir sein

    klar, dass er hinter einer geschlossenen Türe abgeht, vor allem bei der Rasse und dem Alter.

    Wenn Besuch kommt, darf er mit zur Türe, muss aber in einige Entfernung absitzen, evtl. am Anfang mit Leine oder zu zweit.

    und dann geht der Besuch auch zu ihm udn begrüßt ihn oder, noch besser,

    du "befreist" ihn mit Kommando und läßt ihn kommen.

    So wird er langfristig lernen, dass er nicht ausgesperrt wird von Rudelaktivtäten. Denn so kommt es mir, zumindest von außen, vor und dass er dann unsicher ist, ist aus Hundesicht ehrlich gesagt schon verständlich.

    ich verweise wieder auf meinen Hinweis auf eine evlt. zu überdenkende Sichtweise auf den Hund uns seine Psyche.

    ich hab das gestern in Angriff genommen und ihn ins Wohnzimmer geschickt. Sobald ich mich entfernt hab, kam er raus. Ich wieder hin und ihn ins Wohnzimmer geschickt. Bestimmt 10 mal. Dann lag er irgendwann mit halbem Körper im Wohnzimmer, mit der anderen Hälfte im Flur.

    ich stehe echt auf dem Schlauch.

    ich verstehe immer noch nicht, warum das nötig ist, dass der Hund alleine und getrennt von dir in einem anderen Zimmer bleiben muss.

    ich hatte echt schon viele Hunde und manche machten das von sich aus, suchten sich ihre Plätze weg von uns oder mir und manche haben/hatten mich halt gerne im Blick oder waren in meiner Nähe.

    Deiner sucht halt deine Nähe, mal blöd gefragt, aber was stört dich denn daran?

    wenn du so einen Hund immer fortschickst,

    wird er m.A. nach immer unsicherer.

    Bindung verstärkt sich so nicht. Er kann erst alleine bleiben, wenn er weiß, er kann immer zu dir zurück und nachdem du das im Moment für ihn nicht nachvollziehbar kontrolliert, hat er logischerweise Stress und du dann auch.

    Wenn es unbedingt sein muss, brauchst auch klarere landmarks für ihn, wie oben schon geschrieben.

    Wir haben z.B. eine offene Küche, der Hund beobachtet mich beim Kochen, er soll aber nicht über eine bestimmte Schwelle gehen mir zwischen den Beinen rumtappern.

    Also habe ich an eine bestimmte Stelle ein Holz hingelegt, nicht zu weit, damit nicht zu schwierig und den Hund dahinter hinsetzen lassen bzw. ihn dann immer wieder dahinter geschickt.

    Nicht ohne mit ihm das Holz vorher anzugucken und mit ihm mit dem Holz zu spielen.

    Das Holz hat ihm geholfen und mittlerweile weiß er auch ohne Holz, wo er liegen muss.

    Wenn er durch die Tür an dir vorbei stürmen will, nöööö. Sicher nicht. Hallo? Am Skilift wird auch nicht gedrängelt, also kann man sich auch an der Tür benehmen.

    Das hat nichts mit "ich Chef, du nix" zu tun. Sonder mit anständigem, höflichem Benehmen. Und mit Impulskontrolle.

    volle Zustimmung!!!


    ich will eigentlich nicht, dass wenn es klingelt und ich die Türe aufmache, dass der Hund rausstürmt.

    aber es gibt Situationen, auch im Haus, da schicke ich den Hund vor.

    Neulich abends nach 23 Uhr war es stürmisch und Hund und ich haben im Wohnzimmer gehört, wie die Haustüre aufging.

    Da ich nicht wusste, ob und wer da kommt (einige erwachsene Kinder wohnen nicht mehr bei uns) oder ob es jemand Fremdes war, habe ich zwar die Flur vom Wohnzimmer zum Flur aufgemacht und den Hund vorgeschickt zum gucken bzw. habe ihm erlaubt, das zu tun, was er wollte.

    Wie ich schon geschrieben habe:

    der Hund wohnt doch auch im Haus und ihn von seinen Leuten und deren Aktivitäten fernzuhalten oder das zu sehr zu reglementieren, ist wirklich nicht beziehungsfördernd,

    meist wissen die Hunde ja auch gar nciht, was der Mensch sich dabei denkt und dann wird die Verwirrung und Unsicherheit doch noch größer.

    Vor fast 20 Jahren bekam ich nach Tierschutzhunden meine ersten Welpen,

    wir haben ein Feld mit Weg um die Ecke, ich wollte nicht, dass der Hund aufs Feld macht (damals gab es das mit den öffentlichen Hundetüten noch nicht.

    Also habe ich dem Welpen verboten, sich auf dem Feld zu lösen, weil ich wollte, dass er die andere Seite des Weges, die Begleitwiese nutzt.

    Ergebnis:

    der Hund hat sich eine Zeit überhaupt nicht mehr auf diesem Spaziergang lösen wollen. Daran war ich schuld, denn der Hund hatte natürlich nicht verstanden, dass es auf diesem Weg nur diese spezielle Seite des Weges geht, nicht um "Weg" oder "Wiese"

    Wie soll denn dein Hund kapieren, dass er mit Herrchen morgens nicht mit in ein anderes Zimmer darf und sonst Herrchen folgen darf?

    Nicht alle Hunde verstehen so etwas gleich und in Konsequezenz wird er halt unsicher und randaliert.

    Nimm doch den Hund eher als Kindergartenkind, das entspannt wirklich.

    Zwerg Nase war mit zwei ihm kaum bekannten Hunden vom Hundehotel Gassi. Beide waren höchst empört, dass er frei laufen durfte. :lol:

    Der Kleine ist so unkompliziert, einfach kurz mit den Fremden in den Auslauf schmeißen, dann alle anleinen und Abmarsch. Einmal kurz überlegt, ob er aufs Gegockel des Labbirüden einsteigen soll, gelassen, weil ich es nicht so ne gute Idee fand, und dann lief er mit, machte sein Ding und war voll brav.

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    ja, das ist halt Collie!

    blöde Frage, aber wie schafft ihr es, die Fotos hier direkt einzuspielen,

    dass sie halt gleich auftauchen und man nicht erst ein thumb klicken muss?

    oder muss man die verschiedenen Anbieter einmal akzeptieren und sieht dann das nächste Mal die hochgeladenen Bilder von diesem Anbieter gleich?

    Nichts gegen thumbs, aber ohne ist es ästhetischer.

    Ich weiss ja, dass Hunde lactose nicht verarbeiten und über Nacht nicht verdauen können, aber nach das mal einem Hund und seinem kleinen Menschen klar, die abends jeder eine Scheibe cheddar futtern, einmal mit und einmal ohne Tablette :rolling_on_the_floor_laughing:

    Voll unnötig, aber beide haben da gerade Spaß dran.

    ehrlich gesagt glabue ich an die Macht der Sozialisierung immer weniger;

    wir hatten knapp 40 Welpen und haben ALLES gegeben;

    und trotzdem haben alle später den Staubsauger und Autofahren gehasst,

    egal wie oft wir das trainiert haben.

    oder haben vor Gittern gescheut, obwohl sie hier über alles geklettert und gelaufen sind, was Krach gemacht hat;

    klar wäre Gewitter für sie wahrscheinlich noch schlimmer gewesen, wenn ich nicht mit ihnen auch mitten in der Nacht bei Gewitter mit ihnen draußen gesessen hätte,

    sondern die Welpen 12 Wochen nur in einem Zimmer aufgezogen hätte, aber so richtig genutzt, dass sie das Gewitter als Junghunde/Erwachsene akzeptiert haben, hat es nicht.

    Ich hatte mir von meinen ganzen Investitionen inkl. Schulbesuchen etc..

    auch mehr versprochen .

    Mit der Hündin, die ich behalten hatte, war ich ja später dann auch in der Hundeschule, der Hund wollte nicht um´s Verrecken auf eine Bodenwippe,

    wobei sie von Geburt an in unserem Garten mit ihren Geschwistern 1000 auch wackelnde Untergründe hatte.

    Der Hundetrainer meinte dann auch: " da hat der Züchter nicht richtig gearbeitet." Danke auch :)

    ....

    das ist nun mein siebter Hund und nicht alle waren so, manche waren einfach mehr "Hund", auch im Haus,

    mit viel schlafen und 0 Interesse für meinen Alltag, aber für diesen meinen Hund wäre es schlimm, wenn er mich im Haus nicht begleiten und gucken könnte, was ich mache.

    Gilt übrigens nicht nur für mich, bei den anderen Familienmitglieder wird auch geschaut, sogar die erste Aktion mit der Kreissäge war für Welpe/Junghund super interessant und er hat eifrig mit Holz gestapelt.