Beiträge von cisco2

    Hallo! Wir haben seit einiger Zeit (wieder) massive Probleme mit unserem Aussie (9 Monate). Man muss sagen, dass die Welpenzeit schon echt schwer war aber ich denke da geht es ja einigen so :winking_face: Ganz allgemein habe ich das Gefühl, dass wir keine gute Bindung miteinander haben, vielleicht beurteile ich das auch falsch. Er ist gefühlt immer gestresst, außer er schläft wirklich mal. Es fängt damit an, dass mein Partner morgens aus dem Schlafzimmer rausgeht und sich in einem anderen Raum fertig macht. Dort rennt er immer schon zur Tür (wir haben ein Babygitter) und schaut. Wenn er dann die Wohnung kurz ganz verlässt, fiept er und springt sogar aufs Bett. In letzter Zeit springt er auch immer auf, wenn er Geräusche im Hausflur hört und wird ganz unruhig. So einen richtig tiefen Schlaf gibt es bei ihm nicht. Er ist immer sehr hektisch und atmet dann auch schwer. In Situationen, in denen es nicht nach ihm geht oder es nicht schnell genug geht oder er sowieso schon gestresst ist, fängt er an und springt uns an, beißt in die Ärmel oder zwickt sogar in die Arme. Wir haben bisher keine gute Lösung gefunden, wie wir damit umgehen sollen. Versucht haben wir es mit Schnauzgriff, in eine Box sperren, Alternativ Sitz machen lassen aber auch einfach aus dem Raum rausgehen, sobald wir das aber machen vergreift er sich an anderen Dingen im Raum. Vielleicht waren wir aber da auch nicht konsequent genug. Allein bleiben hat in der Vergangenheit mal geklappt, mittlerweile gar nicht mehr. Sofort macht er alles kaputt, was er kriegen kann. Das schlimmste für uns ist, dass er hier schlecht Ruhe findet und man nichts machen kann, ohne dass man aufpassen muss, dass er keinen Unfug macht.(....)


    Vorweg:

    ich bin wie schon mal erwähnt ein Menschenpsychologe und hier gibt es bestimmt deutlich kompetentere Leute, die sich mit canidischen Verhalten auskennen;

    aber hat er vielleicht einfach Angst, dass er alleine bleibt, dass ihr geht?

    Wieso darf er denn deinem Partner nicht nachlaufen, damit er sieht, was der da eigentlich macht?

    mein Hund ist nun zwei und als er neu war, hat er mich zu allen Routinen am Tag begleitet und hat zugesehen, was wir so machen,

    vom Zähneputzen über kochen/anziehen, mittlerweiel weiß er, was ich mache und ist nicht mehr dabei;

    er läuft mir immer noch hinterher und schaut, was ich vorhabe, aber wenn ich was mache, was er kennt, geht er halt wieder, es ist ja auch sein Haus.... und klar darf er dorthin gehen, wo er mag;

    bei neuen Sachen zeige ich ihm die Gegenstände und wenn er merkt dass er mit einer Bohrmaschine nichts anfangen kann, geht er auch.

    für mich war/ist das halt wie bei einem Kindergartenkind.

    1. neue Dinge sind interessant

    2. bitte nicht alleine lassen.

    Wenn ich neue Dinge mache oder was anderes, z.b. in die Garage gehen und aufräumen oder im Keller ein Regal aufbauen etc.,

    bitte ich den Hund sogar dazu, damit er gucken kann,

    nach einer Weile legt er sich dann halt hin oder geht wieder;

    Kinder heulen und toben ja auch, wenn sie sich nicht beachtet fühlen, je mehr man sie einbindet, desto besser wird es bis sie halt dann mal begreifen, dass nicht alles für sie geeignet ist.

    Mein Hund wird halt auch unruhig, wenn er merkt, irgendeine Tätigkeit führt zu:

    "aus dem Haus gehen" und dass er dann traurig ist und fragt, ob er mitkann, halte ich für ein fühlendes denkendes Wesen, was emotional eben im Menschen-Kindergartenalter ist, für vollkommen normal.

    von der Menschenpsychologie (Zeitverständnis, Lebensalter, Gehirnhälftenverknüpfung, Identitätskonstruktion...) her weiß ich halt eben auch, dass man mit Kindergartenkindern das Alleinsein nicht trainieren kann,

    auch, wenn es gängige Praxis mit Kindergarten, KiTa etc.. ist;

    und ich bin nach 40 oder noch mehr Jahren Hundehaltung auch immer mehr der Meinung, dass es Hunde per se auch nicht einsehen, warum sich das Rudel trennt, das ist einfach nicht in ihren Genen.

    Klingt für mich nach einem typischen Aussie-Junghund, der gerade sein rassetypisches Kontrolletti- und Wach-Verhalten entdeckt,

    ich denke, das is ein wichtiger Faktor, den hoffentlich der Trainer auch auf dem Schirm hat;

    wir hatten uns auch Aussies angeschaut, aber der Wachtrieb, der bei einem Aussie ordentlich sein kann/ist,

    hat uns davon abgehalten in einem "offenen" Haus mit Besuchern und Kindern.

    Ingesamt klingt es für mich halt auch, dass der Hund niht weiß, was er wann wo wie machen soll und dann kommt es einerseits zu Übersprungshandlungen,

    andererseits aber auch zu gezieltem Frustabbau.

    hört sich komisch an, abrer habt ihr ihn schon mal "gefragt"?

    Bei google sind einige gute Videos dazu,

    alleine schon das Erlernen mit den Menschen zusammen schafft Bindung.

    Bobtail mit talk-buttons

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    Wenn ich in den Urlaub fliegen möchte und All Inclusive im Warmen bevorzuge, würde ich einen Collie nicht im Frachtraum im Flieger mitnehmen und dort im Hotelzimmer versauern lassen. Es gibt auch einfach Regeln und die meisten Hotels möchten keine Tiere im Restaurant. Die Liste ist länger.

    okay, ist natürlich der Extremfall. Wenn das so geplant war, habe ich das überlesen,

    sorry. Das ist natürlich so nicht möglich. Für keinen Hund.

    Was ist denn Cavapoo für eine Mischung? Ich steh grad auf dem Schlauch...

    Ich bin davielleicht ein bißchen eigen, aber Urlaub mit Hund ist für euch keine Option?

    Theoretisch ist das eine Option. Aber darf man mit einem Hund denn am Pool liegen und zum Abendbuffet? Selbst dann wenn am Hotel „haustierfreundlich“ dransteht?

    es hängt halt immer vom Hund und vom Besitzer ab,

    simply that.

    Wenn ich einen Collie mitnehme, der nicht bellt, sich niht für andere Leute interessiert, brav neben mir liegt und höflich aufsteht, wenn ich es ihm sage, weil Rute im Weg etc..,

    - da habe ich bis jetzt nur positives erlebt, liegt allerdings auch na der Optik des Collies, welche nach meinen Schäferhundmischlingen aus dem Tierschutz, oft auch sehr dunkel, bei uns mitgespielt hat,

    sich bei einem Rassehund für einen Collie zu entscheiden (sorry).

    Ich habe meinen Hund eigentlich überall dabei und er bleibt nach einem Tag auch mal im Hotelzimmer alleine, wenn man seine Sachen dabei hat und vorher halt Zeit investiert hat mit Spielen und Rennen.

    Pudel ist eine gute Wahl, ich würde mir keinen Mischling, keinen Tierschutzhund und keine Rasse suchen, die hochdreht.

    Es gibt so viele Möglichkeiten, da findet Ihr bei einem passenden erfahrenen Züchter/Zuchtverein bestimmt einen passenden Hund.

    Eine Bissverletzung ist weder eine Krankheit, noch ein Unfall.

    Doch, ist ein Unfall: "Ein Unfall ist ein plötzliches, zeitlich und örtlich bestimmbares und von außen einwirkendes Ereignis, bei dem eine natürliche Person unfreiwillig einen Körperschaden erleidet oder eine Sache unbeabsichtigt beschädigt wird"

    Ich hatte hier eine Bissverletzung in der Wartezeit bei einem meiner Kitten. Mila hatte sich erschrocken, als Toffee während Mila tief schlief über ihren Kopf gerannt ist und hatte aus Reflex geschnappt. Die AGILA hat das problemlos übernommen, da Unfall in der Wartezeit.

    als unsere Boa c. Imperator noch eine kleine Schlange war, hat sie beim Füttern meine Hand mit ihrem Mäusesteak verwechselt, hat zugeschnappt, aber sofort wieder los gelassen. als sie den Irrtum bemerkt hatte und sich geschämt.

    Wenn der Hund so "schnappt", dass das Tier notoperiert werden muss, ist das doch eher kein Schnappen oder? Der Hund weiß doch, was er macht.....eigentlich besser als ein Millionen Jahre altes Reptil und selbst das hat seinen Irrtum sofort bemerkt gehabt;

    Das war dann eher ein Beissvorfall statt "-unfall".

    Aber evtl. habe ich das auch falsch verstanden.

    während der im Haus so entspannte, mich nicht verfolgende Collie draußen schon so Ideen hat. Jagen, zu anderen Hunden/ Menschen hin wollen, laut und reizoffen sein, alles nicht (mehr) in dem Maß wie Du esbeschreibst, aber dennoch sehr deutlich.

    ich habe im Haus einen personal stalker in Form eines Collies, der ist draußen nicht viel anders,
    klar, der macht sein Hundeding, aber sobald ich auch nur meinen Laufrhythmus ändere, reagiert er darauf. und bei jeder aufflliegenden Ente wird erst mal zu mir geguckt.

    Achtung: Die langhaarigen Hunde aus so einem Wurf sind nicht langhaarig genug und die kurzhaarigen sind nicht kurzhaarig genug. D

    geht es da wirklich nur um die Länge des einzelnen Haares?

    Bei den Langhaarcollies muss man als Züchter ein Auge drauf haben, dass sich die Unterwolle bzw. das "harsche", griffige, der Deckwolle passend vererbe,

    sonst kommt es tatsächlich zu Hautproblemen durch UV.

    Ich sehe das Problem eher darin das ignoriert wird, dass wir hier über Terrier Mischlinge reden. Die benehmen sich halt auch wie Terrier und nicht wie die nette Begleithunderasse, die sie angeblich sind.

    das sehe ich absolut genauso.

    Wenn ich bei meiner Tante die Welpen erlebt habe (aus ihrer Zucht ging ein Deckrüde hervor, "Aldo Aisbär v.d. Auguststadt", soweit ich mich erinnere) und dann die Rassebeschreibungen durchgelesen,

    habe ich die Hunde gar nicht wieder erkannt.

    Auch nicht, wenn die erwachsenen Hunde außerhalb der Welpenzeit bei uns waren oder wir bei ihnen.

    Ich weiß noch, dass ein Welpe an eine alleinstehendes Paar ging, welches nicht wollte, dass ihr Hund sich mit Fremden einlässt, zumal sie auch viel mit dem Wohnwagen unterwegs waren.

    DAS war die richtige Zielgruppe für die Kromis, zumindest für die, welche ich erlebt habe. Einer ihrer Hunde war/ist ? sogar der bildgebende Kromi in einem Rassehundebuch gewesen, ich denke, ihre Hunde waren dann schon typisch.

    Dieser Wach- und Schutztrieb (?) war schon etwas anstrengend und vor allem haben sie, im Vergleich zu meinen Schäfer- bzw. Hütehunden, halt auch nicht "aufgegeben" oder kooperiert bzw. ich habe es halt nicht hinbekommen,

    einen ruhigen Nachmittag in dem Haus zu verbringen, denn die Hunde haben mich als Eindringling betrachtet und egal, welche Richtung ich eingeschlagen habe- ich konnte sie nicht überzeugen, dass ich da jetzt halt da bin. Das ging soweit, dass nach mir beim Aufstehen vom Tisch geschnappt wurde.

    Alle von mir erlebten Hunde wurden wirklich sehr alt, 15 -18 Jahre alt - wohl der Terrier?

    Jedoch waren die letzten Jahre oft ein unglaublich Qual, Autoimmunerkrankungen, dann eben dem zur Folge Gelenke....

    Epilepsie gab es auch..

    ich habe einige Kromis über die Jahre bzw. deren Gesundheitsgeschichte verfolgen können/müssen und da trifft es der Begriff "Qualzucht" schon richtig...

    meine Tante hatte mir übrigens schon vor mind. 20 Jahren erzählt, dass durch Einkreuzungen geholfen werden soll, hatte da aber wie gesagt nicht mehr verfolgt.

    Bin ehrlich gesagt auch nicht der Typ für Kromis.