Beiträge von Caissa

    Ich finde es mit euren Voraussetzungen in Ordnung. Nicht ideal, aber machbar. Muss dann ja auch nicht für ewig sein, du kannst ja parallel schauen, ob du wieder eine gute Betreuung findest.

    Ich finde es wichtig, dass der Hund sich lösen kann, und das ist bei euch ja gegeben. Mit dem Alleinlassen im Garten habe ich persönlich keine Sorgen. Balu ist super gerne draußen und bleibt bei entsprechendem Wetter lieber im Garten alleine als drinnen. Er macht auch keinen Mist, will nicht ausbrechen, bellt nicht... Die Nachbarn kenne ich auch schon ewig, die vergiften ihn mir sicher nicht. Ich habe keine größeren Sorgen um ihn als ich es drinnen hätte.

    Aber da muss man natürlich immer selbst abwägen, je nach Hund und Umfeld.

    Meine Landseerhündin ist bald zwei Jahre alt.

    Reika ist auch sehr aufmerksam und nimmt alle Bewegungen schon auf Entfernung wahr - ganz anders als zB mein Mixrüde, den sowas kaum interessiert.

    Für mich ist es in Ordnung, wenn Reika die Umgebung scannt - so lange sie dabei ansprechbar bleibt, regelmäßig mit mir in Kontakt tritt und aufhört, etwas zu kontrollieren, wenn ich ihr signalisiere, dass das Objekt/Tier/Mensch in Ordnung ist. Von daher, wenn dein Rüde wirklich kontrolliert, dann würde ich das ständige Umschauen tatsächlich nicht dulden wollen. Einfach, weil ich erwarten würde, dass der Hund eine Sache nicht übermäßig im Auge behalten muss, wenn ich kommuniziert habe, dass das nicht nötig ist. Allerdings würde ich das nicht über das Halsband regeln (ich weiß nicht, wie dein Rüde ist, aber Reika würde das nur übergriffig finden und es würde die Anspannung erhöhen). Ich schaue mir Dinge, die Reika beachtenswert findet, einmal offensichtlich an. Signalisiere verbal und körpersprachlich, dass das keine Bedrohung ist. Und gehe dann ganz bestimmt, aber nicht angespannt, meinen Weg weiter. Bei uns ist das ganze noch lange nicht perfekt. Aber wir haben die besten Fortschritte bis jetzt darüber erzielt, dass ich Reikas Kommunikation ernst nehme, aber versuche, ihr die endgültige Bewertung abzunehmen.

    Wenn ein Landseer Dinge eigenständig bewertet kann das durchaus im Pöbeln enden. Damit hatten wir auch immer mal zu kämpfen, wobei wir das aktuell gut im Griff haben.

    Anders händle ich Unsicherheit. Wenn Reika durch etwas verunsichert ist, darf sie durchaus länger hinschauen und sich damit auseinandersetzen.

    Wie äußert sich das "Kontrollieren" denn sonst in eurem Alltag? Wieso genau habt ihr die Trainerin kommen lassen, nur wegen des Umschauens?

    Ich war bei dem Threadtitel kurz irritiert. Ich dachte im ersten Moment, das soll so eine Art Selbsthilfe-Austausch für Menschen mit hässlichen Hunden sein. AHhH - Anonyme Hundehalter hässlicher Hunde. Keine Ahnung, was meine Fantasie da fabriziert hat xD

    Zum Thema: Wirklich treffen würde es mich glaube ich nicht. Aber ich würde die Aussage durchaus als unnötig und unhöflich empfinden, denn so ist sie ziemlich sicher auch gemeint. Die Intention dahinter, ungefragt so eine Aussage zu treffen, ist sicher nicht freundlich (irgendwelche Scherze unter Menschen, die sich sehr gut kennen und den gleichen Humor haben, mal ausgenommen). Ob ichs ganz ignorieren würde oder antworten käme wohl auf die Situation an.

    Schlussendlich hat Milan seine Hunde aber sehr gut in Griff und auf das kommt es an.

    Ich finde nicht, dass es nur darauf ankommt.

    Der Zweck heiligt nicht alle Mittel. Und Hunde zu würgen, bis die Zunge blau ist oder sie komplett unnötig so lange zu provozieren, bis sie beißen, ist scheiße. Egal, ob er sie dadurch am Ende 'im Griff' hat oder nicht.

    Die Bewegungsmelder vor dem Körbchen würden mich auch wahnsinnig machen. Das Teil vor der Tür, joa. Da der Hund ja Probleme mit dem Magen hat ist das vielleicht gar nicht so blöd. Muss man natürlich nur aufpassen, dass der Hund das Teil nicht nutzt, um die Menschen zu sich zu bimmeln, wenn er Langeweile hat :pfeif: