Beiträge von Caissa

    Hmm, in dem Link steht aber auch das:

    Zitat

    Viele Verhaltensweisen seien erblich – ob ein Hund besonders gelehrig, wachsam oder zutraulich ist, hängt also vor allem von seinen Eltern ab

    Und das hier:

    Zitat

    Die Auswertung zeigte: Verhaltensunterschiede zwischen modernen Rassen sind grundsätzlich nur gering ausgeprägt. Das Team fand keine Verhaltensweise, die ausschließlich in einer Rasse zu finden ist. So gelten Labradore zwar als Hunde, die kaum heulen, einige der Hundehalter berichteten aber dennoch, dass ihre Tiere manchmal oder sogar häufig heulten. Dem Greyhound wird nachgesagt, dass er sein Spielzeug nicht verbuddelt, doch einige Haustierbesitzer hatten das gegenteilige Verhalten beobachtet

    ist jetzt zB keine besondere Erkenntnis, finde ich. Also dass keine Verhaltensweise 100 prozentig ausgeschlossen oder vorhergesagt werden kann ist denke ich klar. Aber ich sehe in dem Artikel erstmal nicht die Aussage, dass jede Verhaltensweise in jeder Rasse gleich wahrscheinlich sein soll.

    Vielleicht wurde da wieder eine Studie missverstanden, beim ersten Lesen klingt es für mich so.

    Vielleicht hat ja jemand Zeit, die Originalstudie durchzuschauen. Ich werde dann gespannt mitlesen :smile:

    Was ich bisher so mitgelesen habe ist das einige leute nach 4-5 Monaten auf Adult umgestellt haben, die anderen sagen mach das ein ganzes jahr lang - bin verwirrt :(

    Soweit ich weiß gab es mal die Vermutung, dass zu viel Protein zu schnellerem Wachstum führen. Da viele Welpenfutter (aber auch nicht alle) höhere Rohproteinwerte haben als Adultfutter, hat sich daraus die Empfehlung entwickelt, früh umzustellen.

    Inzwischen ist das aber eigentlich widerlegt, nur hält sich das alte "Wissen" noch. Ich kenne aktuell die Empfehlung, bis zum Ende des (starken) Höhenwachstums Juniorfutter zu füttern, da die Nährstoffe im Futter an die Bedürfnisse des wachsenden Hundes angepasst sind. Das heißt, je nach Endgröße, kann man früher oder später umstellen. Ich habe bei meiner Hündin mit glaube ich 15 Monaten umgestellt, ist halt ein großwerdender Hund. Beim Labbi würde ich auch bis ca. 1 Jahr Junior füttern.

    Zu schnell wachsen wird dein Hund nicht, wenn du ihn nicht überfütterst (=zu viele Kalorien fütterst). Dafür gibt es aber ja auch Empfehlungen auf dem Futter.

    Edit: Hab eben irgendwie übersehen, dass lisa_do schon eine Podcastfolge verlinkt hat :ops: Da wird das sicher viel besser erklärt.

    Meine beiden haben gestern Bravecto bekommen. Sind, wie schon die letzten Male, total fit.

    Gestern fiel mir nur auf, dass Reika sich nach der Einnahme sehr viel über die Schnauze geleckt und geschmatzt hat. Und Balu hat sich sehr intesiv geputzt und geschmatzt. Das dauerte ca. 30min, dann war es vorbei. Scheint einen komischen Geschmack im Mund hinterlassen zu haben. Hattet ihr das bei euren auch?

    Wenn der knurrt/schnappt oder bellt hast du sofort als Halter die Akarte.

    Das ist kein Vorteil.

    Darum geht es aber doch gar nicht. Es ging nicht um Vorteile oder Nachteile der Halter, sondern der Hunde.

    Das Thema war, warum kleine Hunde (scheinbar) häufiger zu Schnappschildkröten werden. Also warum es mehr Klein(st)hunde gibt, die im Alltag auf Anfassen und andere Körperlichkeiten mit Abwehr reagieren. Und der Grund ist, meiner Meinung nach, eben, dass sie häufiger übergriffig behandelt werden und ihre Kommunikation weniger ernst genommen wird.

    Große Hunde werden nicht einfach so hochgehoben, weder von Fremden noch von ihren Haltern - einfach, weil das mit Blick aufs Gewicht gar nicht möglich (oder praktisch) ist. Und wenn ein großer Hund sich mit Knurren oder Schnappen Menschen vom Leib hält, dann wird reagiert. Ein großer Hund wird nicht belächelt und die wenigsten Halter wiederholen ihr Verhalten einfach zig mal, ohne was zu ändern.

    Husky Welpen suchen ein neues Zuhause.

    Die Welpen sind 3 Monate alt und reinrassig.

    Die Welpen sind nicht geimpft und gechipt


    Ich habe mal gefragt, warum die nicht geimpft sind:


    Guten Tag es war ein ungewollter Wurf und wir versuchen schnellst möglich die kleinen zu vermitteln , finanziell können wir uns das auch nicht leisten alle zu impfen.

    Aber das ist ja wirklich sehr praktisch, dass die ungewollten Welpen wenigstens reinrassig sind. So ein Zufall. Ein Schelm, wer Böses denkt :pfeif:

    Wenn jemand meinen Hund schubst, schlägst, stupst oder tritt kann er das gewöhnlich nämlich nur wenn er direkt bei mir ist.

    Mein Hund ist bei Hundesichtung nämlich Abrufbar und bei mir.

    Interessant das hier die Meinung Pro ist. Ihr alle kommt also damit klar, wenn Hund X und C von Hundehalter X und C sich spielen und es eventuell grober wird, dass Tiertrainer Meister Z kommt und einem von beiden Hunden eine in die Seite verpasst weil ER gerade denkt er wäre der Experte in der Situ gewesen?
    Waren genau diese Neumalklugen Pseudo Tiertrainer hier nicht so verpöhnt?

    Um solche Situationen geht es doch aber niemandem hier, oder?

    Ich hab nun niemanden so verstanden, dass er/sie durch die Gegend streift und willkürlich Hunde maßregelt, die bei ihren Besitzern sind. Genausowenig glaube ich, dass irgendwer hier sich in jede Begegnung von Fremdhunden reinschmeißt, die ein bisschen unharmonisch wirkt.

    Ich vermute mal, dass die meisten hier ihr Ding machen und sich, wenn überhaupt, nur selten einmischen, wenn eben eine besondere Situation es erforderlich macht, ohne vorherige Absprache mit den Besitzern des problematischen Hundes zu agieren (Besitzer nicht vor Ort, nicht in der Lage zu reagieren, Besitzer wären nicht schnell genug um Schaden abzuwenden...). Wenn man liest, wie der Ton hier gerade ist, könnte man ja denken, hier würde irgendwer dafür argumentieren, jeden fremden Hund umzuboxen :pfeif:

    Mir hat es mit meinem pubertären Bollerkopf immer am besten geholfen, nicht zu sehr zu hadern und mich weder mit anderen zu vergleichen, noch ständig zu denken, was sie doch eigentlich schon können müsste.

    Für erfolgreiches Lernen kann man den Lernenden nur da abholen, wo er/sie ist. Heißt, wenn dein Hund gerade Kommando x unter der Ablenkung y einfach nicht kann, dann ist das so. Es bringt weder dich noch den Hund weiter, es 10x zu probieren. Das frustet nur. Einfacher ist es, du gehst da täglich mit offenen Augen neu ran. Wie ist mein Hund heute drauf? Ausgeruht, gestresst, überdreht? Kann er heute gut mit Reizen umgehen, oder ist es eher schwierig? Ist er gut ansprechbar oder nicht? Und von der Ausgangslage aus arbeitest du an dem Tag. Also wenn du merkst, dass er sich heute nicht konzentrieren kann, dann forder das auch nicht. Geh eine Runde mit wenig Ablenkung. Frage Dinge ab, die ihm Spaß machen. Aber auch diese nicht 15x mal, sondern wenige Male, die du gut belohnst.

    Wenn du drei Tage später merkst, er ist heute gut ansprechbar, dann trau dich in aufregendere Situationen rein - aber geh auch da nicht zwangsläufig an seine Grenzen, sondern ende ruhig mit einer schönen Situation.

    Wenn gewisse Situationen nötig sind (du musst zu einem Termin an einen aufregenden Ort zB), plan Zeit ein. Steht auch mal rum und guckt euch Dinge an, bis dein Hund etwas runtergefahren ist.

    Ich will überhaupt nicht so tun, als hätte ich das immer perfekt hinbekommen. Habe ich nicht xD

    Aber wenn es stressig war, hat mir der Gedanke "Hol sie da ab, wo sie jetzt gerade ist" immer am besten geholfen :nicken:

    Wenn es um die eigenen Hunde geht, ist die Sache denke ich für alle klar. Die Eigenen darf und soll jeder schützen, definitiv.

    Bei Interaktionen zwischen Fremdhunden, mit denen meine nix zu tun haben, kommt es extrem auf die Situation an. Also kenne ich die Hunde und Besitzer überhaupt gar nicht oder zumindest ein bisschen? Wie dicht bin ich an der Situation? Wie gefährlich ist die Situation für die involvierten Hunde und/oder Menschen? Wie massiv müsste ich eingreifen? ...

    Es ist ja zB was ganz anderes, wenn Hund 1 dabei ist, Hund 2 zu scheuchen. Die Halter von Hund 2 wollen es stoppen, schaffen es aber nicht. Und ich bin dichter dran und kann eingreifen, unterstütze dabei ja eigentlich nur die Halter von Hund 2. Finde ich absolut in Ordnung.

    Wenn ich die Halter ein bisschen kenne und eine doofe Situation sehe, in der keiner eingreift, würde ich wohl eher die Menschen ansprechen als selbst reinzulangen.

    Wenn ich 30m von einer Hundewiese entfernt stehe und sich da irgendwelche Hunde mobben, dann würde ich aber nicht extra hinlatschen, um die Besitzer anzusabbeln :lol:

    Also, es ist extrem situationsabhängig.

    Ich selbst, als Besitzerin des nervenden Hundes außerhalb meines Einflussbereichs, hätte kein Problem mit einer, der Situation angemessenen, Maßregelung. Wäre dann ja meine Schuld, wenn ich meine Hunde nicht im Griff habe.

    SavoirVivre Ich fahre auch ca. 1 Stunde, unter der Woche passt es also meistens nicht. Falls aber der Playdate-Bedarf in der Himmelfahrts-Woche (da sind Ferien) noch da ist, könnten wir eine Verabredung mit Gustaf und Reika überlegen.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die beiden ganz gut harmonieren könnten. Reika wiegt 38 Kilo, also größen- und gewichtstechnisch sind die beiden wahrscheinlich ein vernünftiges Match. Sie spielt gerne körperlich, aber hat bisher noch nie einen Hund über den Haufen gerannt oder so. Sie nimmt eigentlich die Energie des anderen Hundes an und dadurch ist es oft harmonisch mit anderen. Schwierig ist es nur, wenn ihr jemand den Hasen macht und dann in Stress gerät, wenn sie hinterherläuft. Sowas hatten wir bisher vor allem mit deutlich kleineren Hunden. In solchen Situationen müsste ich sie dann rausnehmen - habe ich aber auch kein Problem mit, ich hab nichts gegen Rennspiele, aber will kein hirnloses Rumballern haben.

    Also, wie gesagt, falls bei euch über Himmelfahrt noch Bedarf ist, könnten wir da gerne was planen :smile: