Balu war gut 3,5 Jahre alt, als er kastriert wurde.
Davor: Regelmäßig Liebeskummer (dafür musste er die läufige Hündin nicht direkt getroffen haben, Existenz in der Nachbarschaft reichte). Zu Liebeskummer gehörte kein Schlaf tagsüber und nur unruhig in der Nacht, wenig Fressen, viel verloren rumstehen oder rumliegen (unentspannt), viel Fiepen, allgemeiner Stress. Das dann halt leider regelmäßig über mehrere Tage. Hätte man es nicht reguliert wäre er zähneklappernd von Pipistelle zu Pipistelle gegangen und hätte seinen ganzen Kopf in den Hündinnenpo gesteckt. Decken hätte er sicherlich auch probiert, zu so einem engen Kontakt kam es dann aber nie.
Nach der Kastra: Er weiß schon noch, wenn Hündinnen läufig sind. Gerade die Stehtage merkt er, schnüffelt dann interessiert. Dabei ist er aber nicht mehr aufdringlich, geht nach kurzem vorsichtigem Schnüffeln von alleine weg. Nur wenn Reika läufig ist merkt man ihm das stärker an, mit ihr hat er aber natürlich dann auch über Wochen engen Kontakt. In den Stehtagen würde er Reika immer noch besteigen, wenn ich sie alleine lassen würde. Er schnüffelt auch vermehrt und putzt ausführlich Reikas Ohren. So lange ich da bin kann ich das aber gut abbrechen, beim Alleinebleiben trenne ich die beiden dann.
Also allgemein ist der Stress schon massiv gesunken. Nichtmal der enge Kontakt zu Reika ist für ihn so schlimm wie es vorher eine läufige Hündin war, die 300m weit weg wohnt.