Beiträge von Caissa
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Das war nur ein Gedankenanstoß
Findest du wirklich? Hauptsächlich war es eine Verurteilung, siehe hier:
Es gibt keinen nennenswerten Unterschied, außer, dass sich Leute mit Papieren ihr Ego aufplustern können.
genau wie auch dieser zweite Beitrag:
Aber klar, redet euch die Züchter nur weiter schön.
Du kommst einfach sehr unsachlich rüber.
Findest du das wirklich eine angemessene Art, einen "Gedankenanstoß" zu geben? Mit Beleidigungen und Verurteilungen? Gerade dann, wenn man meint, gute Argumente zu haben, sollte sowas doch unnötig sein.
Außerdem ist es auch schlichtweg falsch, zu sagen, es gäbe keinen Unterschied zwischen Papiere/keine Papiere von der FCI. Das wurde hier ja nun mehrfach erklärt, dass eines eine externe Kontrollinstanz hat und das andere nicht. Das hat auch nichts mit Zucht vs. Tierschutz zu tun. Man muss ja keine Falschaussagen treffen, nur weil man für Tierschutz ist?! Es gibt einen Unterschied, egal ob du beides moralisch gleichsetzt oder nicht.
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Der Tierarzt hat wohl nur gesagt, dass es sich um Epilepsie handelt und ihr irgendein Medikament aufgeschrieben.
Vielleicht mag sie dir dann wenigstens den Namen des Tierarztes sagen und diesem erlauben, Infos mit dir zu teilen? So, wie du ihr Verhalten beschreibst, kann es natürlich sein, dass sie auch das nicht möchte. Aber nett fragen kann man ja mal.
Ich drücke dir die Daumen, auch fürs Filmen!
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Ich finde es toll, dass du sie aufgenommen hast, und ich drücke die Daumen für den Klinikbesuch!
Hast du alle tierärztlichen Unterlagen von deiner Tante mitbekommen? Die sind für die TÄ in der Klinik sicher hilfreich.
Und wenn du selbst noch unsicher bist, ob es wirklich Epilepsie ist, vielleicht kannst du einen der Anfälle mal filmen? Dann kannst du den TÄ die Aufnahme zeigen.
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Hundebär Ja, so sind halt Versicherungen. Man zahlt auch für Menschen mit, die verantwortungsloser handeln als man selbst. Ich zahl bei meiner Haftpflicht ja auch für Leute, die ihre Hunde unkontrolliert draußen rumrennen und Schaden anrichten lassen. Mir wäre es das bei einer KV eben wert. Nicht, weil die Besitzer es verdient haben, sondern weil es den Hunden helfen würde. Auch Qualzuchten haben es verdient, gesundheitlich versorgt zu werden, wenn sie denn leider schon existieren müssen.
Verschiedene Tarife für verschiedene Rassen wären rechtlich wahrscheinlich bei einer Pflicht-KV schwierig. Wobei das nur eine Vermutung von mir ist, ich bin keine Juristin. Eine andere Möglichkeit wären Basistarife (bei denen gewisse rassetypische Erkrankungen nicht mit drin sind) und teurere Zusatztarife. Wobei dann irgendwann wieder fraglich wäre, inwiefern die Hunde davon noch profitieren, wenn zB eine Qualzucht nur mit Basistarif versichert ist.
Eine Pflicht-KV ist sicher nicht die perfekte Lösung und ich verstehe schon, wenn man als verantwortungsvoller HH das blöd findet. Ich wäre dafür, eben in der Hoffnung, es würde den Tieren zugute kommen. Aber ich verstehe auch die Gegenargumente und dass man die Argumente beider Seiten unterschiedlich gewichten kann.
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Ich als Laie würde nach einer Infusion fragen bzw. nachfragen, warum die TÄ keine für nötig halten, obwohl der Hund seit Tagen nicht wirklich trinkt.
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Ich denke, das allgemeine Problem vor Ort löst man weder mit einem Züchterhund noch mit einem Hund aus dem Tierschutz. Straßenhunde werden nicht aufhören, zu existieren, wenn man keine mehr importiert. Aber auch nicht dann, wenn man nur noch importiert. Nach meinem Empfinden trifft man in beiden Fällen nur eine Entscheidung für einen einzelnen Hund, nicht für das Gesamtproblem.
Ich bin in dem Thema nicht genug drin, um sagen zu können, was eine umsetzbare und nachhaltige Lösung wäre (Kastrationsaktionen?). Aber meine Vermutung ist, dass die Lösung in der Theorie in jedem Fall unabhängig vom einzelnen Tierschutzhund/Züchterhund umgesetzt werden müsste.
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Spannend mir das zu unterstellen.
Ich habe dein Argument so wahrgenommen. Wenn du es anders gemeint hast, stell das gerne richtig.
Dir als Mensch habe ich gar nichts unterstellt, kann ich auch nicht, ich kenne dich ja nicht.
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Man kann ja zum Beispiel auch einen Züchterhund kaufen und trotzdem zB für Kastrationsprojekte spenden. Ist das nun besser oder schlechter, als wenn man einen Tierschutzhund kauft und nicht spendet? Letzteres würdest du ja ok finden, wie es klingt. Ersteres pauschal nicht, warum?
Es ist eben nicht schwarz und weiß.
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Der Import aus Ländern, wo Tiere noch beschissener gehalten werden dürfen, würde es regeln ... Ach, tut er ja jetzt schon. Hatte ich fast vergessen.
Das ist halt so die Logik, "wir können nicht auf einen Schlag die ganze Welt besser machen, also lassen wir es lieber ganz". Das ist nicht mein Ansatz. Vielleicht würde es zum Umdenken anregen, wenn deutsches Fleisch auf einmal spürbar teurer wäre und man investieren könnte (und müsste), um Fleisch von Tieren zu essen, die in besseren Bedingungen leben. Bei Umfragen sagen immer ganz viele Menschen, dass sie Massentierhaltung doof finden und gerne für gutes Fleisch investieren. Dass das, was aktuell so als "Fleisch aus guter Haltung" verkauft wird, in den meisten Fällen Augenwischerei ist, würde vielleicht mal deutlicher werden, wenn man zumindest mal in Deutschland mit besseren Bedingungen anfängt. Niemand sagt, dass deswegen alle Probleme der Welt direkt gelöst werden würden. Die konkrete politische Umsetzung müsste natürlich auch im Detail durchdacht und geplant werden, ich plädiere ja nicht für einen Umbruch ab morgen früh.
Aber gut, man natürlich auch einfach alles lassen, wie es ist
