Härte - nein. Selbstbewusstsein, Souveränität und ruhige Konsequenz - ja. Tatsächlich finde ich, der Versuch, es genau richtig zu machen ist oft schon das, was es in der Umsetzung schwierig macht.
Du bist von dem Deckentraining überzeugt, du willst es so machen. Das reicht. Ob du jetzt 2km/h langsamer oder schneller gehst, ob du dabei sprichst oder nicht... Sowas ist mMn gar nicht so relevant wie deine innere Einstellung. Denn Hunde merken, wie überzeugt du selbst gerade von dem bist, was du tust.
Wenn ich die Leine in die Hand nehme zickt sie auch manchmal rum und weiß daher nicht, ob ich sie dahin auch etwas "ziehen" darf
Das hier zB. Was wäre denn dein authentischer Impuls?
Ich würde wahrscheinlich einfach weitergehen. Nicht zerren, nicht rucken, aber halt in dem Tempo, in dem ich sonst auch zur Decke gegangen wäre, weitergehen. Dabei würde ich nicht schimpfen oder so, sondern eben das, was ich vorhatte (Hund auf die Decke bringen) ruhig umsetzen.
Aber: das wäre für mich dann authentisch. Was ist für dich authentisch, was fühlt sich "richtig" an?
Es gibt nicht immer ein klares richtig oder falsch. Du musst deinen Weg finden, den du gut vertreten und umsetzen kannst. Und dass das sehr viel einfacher ist als es klingt, das weiß ich! 