Beiträge von Caissa

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    Wolfgang Niegelhell
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    Ein bisschen runterscrollen, da ist der Beitrag zu Falco. Er hatte wohl besonders Probleme in Restaurants und Öffis und auch dann, wenn er länger ruhig warten sollte.

    Er würde dann an eine Familie mit Hof abgegeben.

    Und in den aktuellen Beiträgen sieht man, dass bei Wolfgang wohl gerade ein neuer Welpe eingezogen ist. Gleiche Rasse.

    Ich reihe mich hier mal vorsichtig ein.

    Ich bin in meiner Kinder- und Teenagerzeit immer freizeitmäßig geritten, hatte jetzt aber während des Studiums mehrere Jahre Pause. Ich bin eigentlich immer Gangpferde geritten, also Isländer + mehrere Jahre eine töltende Traberstute.

    Nun habe ich zufällig gesehen, dass eine RB bei dem Isi-Hof, auf dem ich früher auch geritten bin und der nur 5min von mir entfernt ist, ausgeschrieben war. Die Chance musste ich nutzen.

    Also Probereiten. Und joa, ich bin ganz schön raus :ugly: Dazu kam noch, dass das Pferd zwar inzwischen 21 ist, aber früher LK1 gelaufen ist (also die höchste Leistungsklasse auf Turnieren). Kurz gesagt: Das Tierchen ist viel besser ausgebildet als ich :pfeif:

    Schritt und Trab lief noch ok, Tölt und Galopp... nicht :ugly:

    Die Besitzerin schlug vor, dass ich mit ihm Unterricht nehme und wir schauen, ob wir zusammenfinden. Also bin ich jetzt quasi auf Bewährung :p

    Tatsächlich ist das für mich aber alles fein. So ein gut ausgebildetes Pferd zu reiten ist schon echt cool. Die Besitzerin erwartet noch keine extra Bezahlung, ich zahle erstmal nur die Trainerstunden. Und zum Glück haben wir dort am Hof auch einen sehr guten Trainer, der auch gar nicht so viel nimmt.

    Mit dem hatte ich gestern nun die erste Reitstunde. Dort lief es schon deutlich besser als beim Probereiten (wenn auch noch lange nicht perfekt) und er sagte, er kann sich gut vorstellen, dass es mit mir und dem Schimmelchen passen könnte :bindafür:

    Also nutze ich jetzt die Chance, auf einem super Pferd bei einem super Trainer Stunden zu nehmen und wenn es gut läuft wird daraus eine RB :smile:

    Genau so, also wie du im ersten Teil beschrieben hast, haben wir es immer gemacht und hat bis vor kurzem ja auch wunderbar funktioniert.

    Er hat gemeldet, ich bin gucken gegangen, hab es für ok befunden und gut war. Das hab ich drinnen immer so gemacht. Draußen mal so, mal nur mit abrufen. Das abrufen nur, wenn er am Zaun Leute verbellt hat, die vorbei gehen. Wenn jemand IN den Garten kommt, dann so wie drinnen.


    Er fordert auch draußen oft Rückmeldung von mir ein. Also wenn wir unterwegs sind und er irgendwen/was sieht, dann guckt er kurz zu mir, was ich dazu sage.

    Das funktioniert gut. Auch jetzt noch.

    Das klingt doch super! Dann habt ihr wahrscheinlich eine gute Basis, um das Thema anzugehen :gut:

    Ich weiß nicht wieso das so ungeschlagen ist. Es sind 2 Dinge in letzter Zeit passiert. Zum einen die Handwerker und zum andren war er eine Woche bei Freunden, die auch einen Hund haben. Einen TS Hund, der sehr unsicher ist und auch Menschen verbellt.

    Kann er sich da was dumm abgeguckt haben?

    Die Freundin erzählte mir, dass er ihren Hund immer sehr gespiegelt hätte, wenn Besuch kam.

    Es kann auch schlicht am Alter liegen. Er wird ja gerade erst richtig erwachsen und es ist nicht ungewöhnlich, dass Hunde dann nochmal ernster werden.

    Die Handwerker und die Woche bei den Freunden sind vielleicht gerade in eine sensible Phase gefallen, wo er eh dabei war, Situationen neu zu bewerten. Sicher kann man es natürlich nicht sagen, aber erstmal klingt es für mich nicht ungewöhnlich, dass ein heranwachsender Hund neue Bereiche entdeckt, für die er sich erstmal verantwortlich fühlt.

    Wenn das mit dem Nachschauen+ok geben gut geklappt hat, vielleicht könnt ihr das für Besuch nutzen?

    Also nach dem Klingeln hingehen, abchecken, ok geben. Und ihn dann auf seiner Decke zB platzieren, wenn ihr den Besuch alleine reinlasst. Sicher ist das am Anfang eine schwierige Übung. Vielleicht unterstützt euch jemand beim Training, der immer mal klingeln kommt und am Anfang vielleicht auch nicht reinkommt, sondern nur kurz an der Tür Hallo sagt.

    Also im Gründe so, wie ihr es vorher auch gemacht habt (du hast ja geschrieben, dass du vorher auch Besuch zuerst begrüßt hast). Aber nochmal strukturierter, sodass ihr Teile des Ganzen (auf der Decke warten zB) ohne Besuch festigen könnt. Und ohne Fokus darauf, dass er irgendwen begrüßt. Letzteres würde ich erstmal komplett lassen, er muss sich gar nicht mit Besuch beschäftigen, so lange so viel Dampf im Kessel ist.

    Vielleicht kannst du auch direkt nach der Begrüßung des Besuchs eine Runde mit ihm rausgehen, Druck ablassen. Dann muss er auch nicht so lange ausharren. Geht natürlich nur, wenn der Besuch nicht speziell für dich kommt xD

    Und ja, im Haus war ich auch teilweise unterwegs. Trotzdem hat er gebellt.

    Und das wäre etwas, was mir zu denken geben würde.

    Reika ist ja auch sehr wachsam. Ich habe es im Haus (und im Garten) über "nachgucken gehen und Situation für ok erklären" bearbeitet. Wenn sie nach dem Nachgucken noch weiterbellen wollte, dann habe ich das abgebrochen. Inzwischen kommt sie nach dem kurzen Melden von alleine zu mir, um eine Antwort zu bekommen.

    Wenn sie drinnen ist (oder auch zB im Auto) und ich bin draußen, also näher an den 'Eindringlingen', dann meldet sie gar nicht.

    Das ist für mich persönlich das, was ich unter Wachtrieb verstehe. Der Hund pöbelt nicht, sondern meldet aktiv Eindringlinge beim Menschen. Wenn der Mensch das ok gibt, sollte das Thema für den Hund im besten Fall eigentlich erledigt sein.

    Wenn ihr mit eurem Trainer arbeitet, dann würde ich also mal direkt darauf gucken: Kannst du Entscheidungen für ihn treffen? Findet er deine Meinung in Situationen mit anderen Menschen relevant? Wenn nicht (so klingt es ja erstmal), dann würde ich daran im Allgemein arbeiten, indem du ihm zeigst, dass du die Situation bemerkt und im Griff hast. 'Nur' Abrufen ist vielleicht nicht genug Rückmeldung für ihn.

    Bin aber überrascht wie gut ich mich an die vegane Teewurst gewöhnt hab. Esse die so gerne :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Vieles ist wirklich total Gewohnheit, ist zumindest auch meine Erfahrung.

    Ich musste mich zB sehr an den Geschmack von Hafermilch gewöhnen am Anfang, habe vorher auch viel Kuhmilch getrunken. Jetzt denk ich da gar nicht mehr drüber nach. Habe vor kurzem mal wieder (aus Versehen) etwas Kuhmilch getrunken und fand es echt überhaupt nicht lecker.

    Das mit dem Tragen hat eine Tierärztin gesagt. Es geht um die Wachstumsfugen. Meistens wohnt er ja ohnehin ebenerdig, aber einmal im Monat geht es halt auch mal für ein ein paar Tage in den zweiten Stock. Mir wäre es auch lieber er würde das alleine machen, aber wenn es hilft langfristige Schäden zu mildern, dann tragen wir ihn auch noch 5 Monate. ❤️

    Nur mal so: Auch wir Menschen haben Wachstumsfugen und die schließen sich erst im Laufe der Pubertät. Trotzdem würde niemand auf die Idee kommen, bis dahin normale, alltägliche Belastung von Kindern und Jugendlichen fernzuhalten.

    Klar sollte man den Kopf nicht ganz ausschalten und ein bisschen im Auge haben, welche und wie viel Bewegungen der Hund macht. Tut man bei einem erwachsenen Hund ja auch. Also täglich 15x in den 2. Stock? Lieber nicht. Aber immer mal Treppen steigen? Das finde ich total unproblematisch. Ich würde nur drauf achten, wie der Hund läuft (langsam, bewusst...).

    Ich finde es immer ein bisschen verwunderlich, dass den noch nicht geschlossenen Wachstumsfugen bei Hunden soo viel mehr Gefahr zugeschrieben wird als es bei Menschen der Fall ist.

    Die Studien der TÄ fände ich spannend, schade, dass du die Namen nicht hast.

    Hier mal die Meinung eines anderen TA dazu (da gehts um die 5-Minuten-Regel, also etwas andere Einstiegsfrage, aber mMn trotzdem allgemein passend):

    Fünf Minuten Gassi gehen pro Lebensmonat? Vernünftige Regel oder schlichter Unfug? - Ulm / Neu-Ulm - Kleintierpraxis Ralph Rückert

    Wie ist es denn, wenn draußen was los ist? Meldet er das und falls ja, wie reagierst du?

    Mir sticht das ins Auge:

    War ich bei ihm, war er auch ruhig, sobald er alleine im Zimmer war, war er kaum zu beruhigen.

    Warst du in der Zeit, in der du nicht bei ihm im Zimmer warst, dann im Haus unterwegs?

    Falls du in der Zeit im Haus unterwegs warst, würde ich eher erwarten, dass er dann ruhig ist. Denn dann gibt es ja eigentlich nichts zu melden, wenn du die Eindringlinge längst bemerkt hast.