Beiträge von Caissa

    An welcher Stelle?

    Das koordinieren des eigenen Körpers und die Auseinandersetzung mit Artgenossen hat doch nichts mit menschlichem Denken zu tun?

    Und so krank Möpse als Rasse auch sind, so sind sie immer noch Hunde. Der krankhafte Körperbau mag gewisse Verletzungen erklären, weil sie an einigen Stellen empfindlicher sind als andere Hunde. Bei den Augenverletzungen würde ich da noch mitgehen. Aber auch Möpse fallen jetzt nicht von alleine tot um, wenn der andere Hund sie wirklich nur "tadeln" möchte.

    Vielleicht wollte sie das, und es ist schlicht und ergreifend nur durch den Größenunterschied zu extrem gewesen.

    Das normalisiert mir das Verhalten doch etwas zu sehr.

    Ich halte es für höchst unwahrscheinlich, dass die Hündin den Mops eigentlich nur "tadeln" wollte (darauf bezieht sich ja dieses Zitat) und ihn ganz aus Versehen tödlich (!) verletzt hat.

    Nein, die Hündin ist keine "Mörderin" und nein, man sollte menschliche Moralvorstellungen nicht auf Tiere anwenden. Darum geht es mir auch nicht. Aber man muss finde ich auch nicht so tun, als sei das Töten (!) eines anderen Hundes irgendwie ein ganz alltägliches "upsi". Wäre es das, dann würde die Statistik zu den Todesfällen wohl ganz anders aussehen wenn man bedenkt, wie viele Millionen Hunde (verschiedenster Größen) täglich miteinander interagieren.

    Sicher kann es Unfälle geben, bei denen der größere Hund seine Kraft falsch einschätzt oder in der Bewegung nicht kontrollieren kann. Aber ein Unfall wäre ein 80kg Bernhardiner, der stolpert oder einen kleinen Hund übersieht und diesen dadurch tötet. Ein Hund jedoch, der ganz bewusst auf einen anderen zugeht und ihn totbeißt, ist für mich kein Unfall. So sehr verschätzt sich ein Hund mMn nicht, wenn er wirklich nur "tadeln" möchte.

    Ich schreibe dir gleich mal eine PN. Ich habe eine Empfehlung, die ist von Kiel allerdings ca. eine Stunde weg. Weiß ich also nicht, ob das noch so dein Radius ist.

    Dort wird nicht ausschließlich rein positiv gearbeitet, also falls du das erwartest, wäre die HS nichts. Aber es ist nach meiner Erfahrung alles immer sehr fair und sehr individuell. Die Trainerinnen folgen außerdem nicht streng einer Lehre, sondern bilden sich sehr vielfältig fort.

    Zu Michael Grewe:

    Eine Bekannte war bei Michael Grewe (bei ihr was es nicht wegen Hundebegegnungen, sondern wegen Jagen). Ihren Bericht fand ich überhaupt nicht überzeugend und es ging rein über Einschüchterung. Also sie sollte beim Ableinen den Hund relativ grob einige Male am Geschirr rucken und dann jedes Mal die Leine nach der Hündin schmeißen, wenn sie sich aus einem bestimmten, engen Radius (ich meine es waren 3m) entfernt. Es hat auch soweit "funktioniert", also die Hündin ging nicht mehr Jagen. Sie tat allerdings auch kaum noch etwas anderes. Also sie erkundete nicht mehr die Umwelt, schnüffelte nicht mehr, nahm kaum noch Kontakt zur Besitzerin auf... Ich fands gruselig.

    Möglich, dass das Konzept bei Hundebegegnungen anders aussieht. Und da es nur eine Bekannte war und nicht ich selbst, die dort war, weiß ich natürlich auch nicht zu 100%, ob sie das Training richtig verstanden und umgesetzt hat. Aber ich persönlich verbinde seitdem mit Michael Grewe eher Negatives.

    Trotzdem musst du natürlich für dich/euch entscheiden, wo du es probieren möchtest und was passt! Ich will die Empfehlung nicht nichtig machen oder so, nur einen weiteren (entfernten) Erfahrungsbericht liefern.

    Weiß irgend jemand, was die Halterinnen, trotz des abschlägigen Bescheids des Vereins, privat mit Elmo trainiert haben?

    Aber das ist ja wirklich reine Spekulation.

    Klar ist das theoretisch möglich, dass die Halterinnen Elmo privat weitertrainiert haben. Aber was so ein Fall mMn gerade nicht braucht ist das wilde Rumspekulieren Außenstehender über Dinge, die rein theoretisch irgendwie möglich wären.
    Warum kann man nicht einfach abwarten und die Staatsanwaltschaft ihren Job machen lassen?

    Beide bewachen mich beim Kochen und Essen. Machen mal Fellpflege. Oder starren mich an, wenn die Zeit für ihr Abendessen naht.

    Für Balu war es das aber auch. Wenn ich den nicht aktiv anspreche, dann schläft er eigentlich den Rest der Zeit.

    Reika spielt manchmal noch mit ihren Spielzeugen oder kaut auf ihrem Zerrseil.

    Wie sind eure so drauf beim Arzt?

    Reika LIEBT es, beim Tierarzt zu sein. Wir waren gerade gestern da, zum Impfen + Analdrüsen checken. Und sie findet es einfach richtig toll und verbreitet jedes Mal gute Laune in der Praxis, weil sie sich über jede Ansprache freut und mega gerne in den Behandlungsraum geht. Sie lässt sich auch alles brav angucken.

    Balu ist eher so der Typ "mein Leben zieht vor meinen Augen vorbei, hier werde ich sterben". Der hat einfach mega Stress und friert komplett ein. Der lässt sich zB auch nicht ins Maul schauen (zu Hause alles easy), weil er einfach alle Muskeln anspannt und man den Mund nicht aufbekommt. Da kann ich auch so viel üben, wie ich will: Beim Tierarzt ist es weg, da steht der Stress im Vordergrund.

    Also doch nicht vernehmungsunfähig, weil unter Schock und deshalb in psychischer Behandlung?

    Weswegen sie vernehmungsunfähig war (psychische oder physische Gründe) weiß man doch gar nicht. Und wer das entschieden hat, also sie selbst oder ihre Ärzte, auch nicht.

    Unabhängig davon, es wird ja scheinbar gegen sie ermittelt und da ist es immer verständlich, wenn man sich erstmal anwaltlich beraten lässt.

    Nehmt ihr euch immer ein Trainingsziel vor? Oder macht ihr einfach, wie es euch in den Sinn kommt.

    Mal so, mal so.

    Also irgendein übergeordnetes Ziel habe ich immer, es gibt ja immer was, was gerade so der Fokus ist.

    Aber wenn es um einzelne Tage geht, ist das bei mir unterschiedlich. Manchmal habe ich vorher schon einen Plan, woran ich arbeiten möchte. Das kann sich dann aber auch manchmal ändern, wenn mein Plan so gar nicht mit der Tagesform und Stimmung vom Pony übereinstimmt :pfeif:
    Manchmal reite ich auch von vornherein erstmal einfach los und warte ab, was das Pony so anbietet.