Beiträge von Caissa

    Ich verstehe den grundsätzlichen Wunsch sehr gut. Ich finde Shibas (und auch Akitas) wunderschön, wäre ihr Wesen anders, dann würde hier bestimmt irgendwann einer einziehen :cuinlove:

    Allerdings ist es für mich beim Shiba mit der "Unabhängigkeit" oder der "Eigenständigkeit", von der man in den Rasseporträts lesen kann, genauso wie mit dem "Schutztrieb": Klingt auf dem Papier anders (und deutlich netter) als es im Alltag ist.

    Ich ziehe mal das Zitat aus dem Rasseberatungsthread (ich hoffe, das ist in Ordnung):

    Wir bewegen uns relativ viel und sind auch öfter auf längeren Wanderungen unterwegs, wo wir den Hund sehr gerne dabei hätten. Dann spielt eventuell auch eine Rolle, dass der Hund hier und da mal auf einer abendlichen Radtour dabei sein kann. Der Hund sollte verträglich mit anderen Hunden sein ein geselliges liebevolles verspieltes Wesen haben und sich einfach gut bei uns einfinden.

    Der Shiba kann ordentlich Jagdtrieb haben, ist das bei Wanderungen in Ordnung, wenn ihr ihn immer an der Leine haben müsst? Mich persönlich würde das nerven, aber es ist ja jeder anders. Verträglich mit anderen Hunden ist der Shiba, den ich kenne, seit er erwachsen ist nicht mehr. Was ich ansonsten so gelesen habe bestätigt, dass das wohl nicht selten der Fall ist beim erwachsenen Shiba.

    Er sollte offen auf Besuch reagieren und sich mit Freude in unser Leben integrieren.

    Fremde Menschen findet mein bekannter Shiba auch eher nicht so toll.

    Inwiefern die sich ins Leben gut integrieren? Wenn man wirklich Lust auf die Rasse hat, die immer wieder hinterfragt, und wenn man weiß, wie man so einen Hund erzieht (viele "normale" HuSchu waren mit meinem bekannten Shiba überfordert), dann geht das sicherlich. Aber es gibt glaube ich einfachere Hunde.

    Falls ihr wirklich ernsthaft in die Richtung denkt, dann lernt möglichst viele Shibas kennen und lasst euch ungeschönt berichten, was im Zusammenleben einfach und was schwierig ist.

    Tolle Hunde sind das allemal, aber eben wirklich speziell. Und ich glaube (zumindest war es bei meiner Bekannten so), dass sich "unabhängiges Wesen" immer schöner liest, als es im Alltag dann ist.

    Habt ihr keine Grunflächen oder Parks in der Nähe, wo ihr ihn hintragen könntet?

    Ich finde 2x 15min Leine gehen (zusätzlich in der Stadt -> extra Reize) zu viel für einen 12 Wochen alten Welpen.

    Vor allem, wenn er unausgeglichen wirkt, dann wird das wahrscheinlich nicht helfen.

    Also wenn es irgendwie möglich ist, dann würde ich lieber 1x am Tag für einen Spaziergang im Freilauf (oder mit schleppender Schlepp, wenn euch das zu unsicher ist) rausfahren. Ansonsten nur zum Lösen raus und an der Leine gehen immer mal in kurzen Einheiten üben.

    Wo kommt ihr denn her? Vielleicht findet ihr übers Forum ja sogar ein paar Kontakte.

    Ansonsten gibt es oft lokale FB Gruppen, in denen man sich vernetzen kann.

    Sowas:

    uhige, eher desinteressierte Hundevertreter

    finde ich übrigens überhaupt nicht schlimm. Ist doch gut, wenn der Kleine lernt, dass nicht bei jedem Hund Action ist :smile:

    Hunde überleben auch mit vegetarischer Ernährung, btw.

    Wenn dein Anspruch beim schlichten "Überleben" aufhört, dann kannst du eigentlich fast alles füttern. Dein Hund wird schon nicht direkt tot umfallen, wenn du nicht grade was aktiv giftiges fütterst.

    Ich hab bereits mit einem Link von einem TA geantwortet.

    Und die Quellen, worauf sich in dem Link unter anderem bezogen wird, sind diese:

    https://www.nature.com/articles/nature11837 (zum Thema Verwertung von Stärke, Vergleich Wolf/Hund -> Hunde können Stärke durch die Domestiktion gut verwerten und KH als sinnvolle Energiequelle nutzen)

    https://edoc.ub.uni-muenchen.de/10069/1/Becker_Nicola.pdf (zum Thema Allergene, welche Inhaltsstoffe sind oft Allergene -> meist Proteine, Getreide kommt erst hinter zB Rindfleisch)

    Das sind beides übrigens wissenschaftliche Studien. Vielleicht magst du ja auch mal deine Quellen nennen.

    Naja, was ich aus den Antworten so rauslese:

    Warum solltest du es lassen? Weil du schnell Fehler machen kannst bei einem Welpen und du ihm damit nachhaltig schädigst.

    Was ist inhaltlich an deinem Plan das Problem? Fehlende KH, zu viel Protein. Alles weitere kann dir keiner sagen, ohne den Hund zu sehen, das Gewicht zu kennen, den genauen Plan von dir zu sehen (mit Gewicht etc).

    Warum muss man den Hund live sehen? Weil ggf kleinste Veränderungen beobachtet werden müssen.

    Warum bekommst du keine konkreteren Antworten? Weil dir Grundlagenwissen fehlt. Und weil keiner die Verantwortung übernehmen möchte, dir hier einen Tipp zu geben, den du dann (eben ohne das fehlende Grundlagenwissen) einfach so umsetzt. Weil allgemeine Tipps eben nicht für deinen Hund passen müssen.

    Was wird dir konkret geraten? Dass du dich weiter informierst (zB mit dem Meyer/Zentek, aber es gab auch andere Tipps) und dich professionell beraten lässt.

    Das steht alles in den letzten Seiten. Deswegen bin ich etwas verwirrt, dass du das Gefühl hast, du hättest keine konstruktiven Antworten bekommen.

    Worauf liegt denn eigentlich euer Fokus?

    Im Titel steht Reitbegleithund, im Text klingt es für mich so, als sei das Reiten eher ein nettes Extra (und es ist auch nicht viel/ keine langen Ritte geplant) und die Alltagstauglichkeit stehe im Vordergrund.

    Sollte meine Interpretation des Textes (Alltag wichtig, Reiten nettes Extra) stimmen, dann finde ich den Havaneser passend. Wenn es hauptsächlich um einen Reitbegleiter geht, dann gibts wahrscheinlich passendere Rassen, da stimme ich den anderen hier zu :smile:

    Ich finde der Havaneser klingt gut :gut:

    Alle, die ich kenne, sind unglaublich nette Überall-Dabei Hunde. Selbst die, die eher wenig Erziehung genossen haben, sind wirklich angenehme Begleiter.

    Sie sind nun nicht die mega Sportler unter den Hunden, aber kleine Ausritte im gemäßigten Tempo macht ein ausgewachsener, gesunder Havaneser bestimmt gerne mit.