Beiträge von Caissa

    Ja welche Homepage? Ich habe keine genannt.

    Wenn man die Rasse und den von dir genannten Satz als Suchbegriffe eingibt, dann findet man die Website als erstes Ergebnis.

    Ich habe die Seite nicht gesucht, um dich zu ärgern. Ich habe mir nur schon gedacht, dass genau solche Sachen ("freiatmend" etc) draufstehen. Weil das in letzter Zeit scheinbar die meisten Züchter machen, um ihre Frenchies als gesund darzustellen.

    Ich will dir auch wirklich nicht zu Nahe treten. Es wäre ja toll, wenn es gesunde Zuchten von Frenchies geben würde. Aber leider ist die Rasse einfach sehr krank.

    Ich weiß, es ist nicht danach gefragt worden, aber trotzdem:

    Bitte kauft euch keine Französische Bulldogge! Die Rasse bleibt leider eine Qualzucht. Auch die Hunde deines ausgewählten Züchters haben keine angemessen lange Nase. Dass die Hunde "freiatmend" sind oder vom "Ur-Bullytyp" schreiben viele Züchter gerne. Das ändert aber nichts an der Realität der wirklich endlos langen Liste an Gesundheitseinschränkungen dieser Rasse. Denn das Atmen ist ja leider nichtmal das einzige Problem.

    Ja, und 100% der gezeigten haben Sommerwelpen. Das spiegelt auch nicht die Realität für jeden wider.

    Der Einwand ist vielleicht sogar "richtig", aber das Problem sehe ich nicht.

    Die typischen Welpen-Problemchen bleiben die gleichen, egal ob man Haus mit Garten oder Mietwohnung hat.

    Ja, bei der Stubenreinheit zB ist ein Garten gemütlicher. Aber das Prinzip (früh genug raus, bevor der Hund reinmacht) ändert sich nicht.

    Es wird schon seine Gründe haben, warum diese Menschen/Familien ausgesucht wurden. Aber am Ende gehts doch eh um die Hunde, nicht um die Menschen.

    Den Hunden aus dem Weg gehen, in die andere Richtung laufen oder ähnliches, will ich nicht.

    Da ich der Situation nicht aus dem Weg gehen will. Ich will mit ihm daran ja arbeiten.

    Training funktioniert vor allem dann gut, wenn der Hund nicht ständig Fehler machen muss (also, nicht ständig das Verhalten zeigen muss, dass du nicht haben willst).

    Das heißt, wenn euch jemand auf einem engen Weg entgegen kommt und du weißt, dass du nicht genug Abstand halten kannst, damit dein Hund ansprechbar bleibt, dann ist es absolut sinnvoll, umzudrehen und die Situation zu vermeiden.

    Das kannst du natürlich auch von der Tagesform abhängig machen.

    Hast du irgendwo Orte, an denen du großzügig Abstand halten kannst?

    Quasi von Anfang an hat er sich bei Hundebegegnungen flach auf den Boden gelegt, gewartet und sobald die Hunde auf unserer Höhe waren ist er losgesprungen.

    Wenn er dann losspringt, will er definitiv spielen. Er meint es auf jeden Fall nicht böse.

    "Böse" ist es sicher nicht. Respektlos und rüpelhaft aber schon, zumindest wird es bei den meisten Hunden so ankommen.

    Wenn uns Hunde an der Leine entgegen kommen versuche ich diese zu sehen bevor er sie sieht und lenke ihn dann ab.

    Mit Leckerli, mit Superleckerli, mit Stöcken (die liebt er), mit sprechen, Kommandos, einfach weiterlaufen und gar nichts sagen, alles Mögliche habe ich versucht.

    Dinge vor ihm sehen und ihn ablenken ist kein wirkliches Training, sondern Management der Situation. Management kann auch mal sinnvoll sein (wenn du der Situation zB nicht ausweichen kannst und weißt, er zeigt das Hinlegen+Losspringen sonst auf jeden Fall). Aber dauerhaft was ändern wird es nicht, wenn er den Reiz wegen Ablenkung gar nicht wahrnimmt. Das hat keinen Lerneffekt für inn.

    Nichts hilft. Er lässt sich einfach nicht ablenken und legt sich hin, egal ob wir 500 oder 1m entfernt sind.


    Wenn er sich dann hingelegt hat, ist es unmöglich ihn wieder zum Aufstehen zu bringen.

    Ich würde den Fokus darauf legen, das Ablegen im Voraus zu verhindern. Also zB Griff ins Geschirr und zügig weitergehen. Wenn er dann mitkommt -> Loben.

    Was auch immer hilfreich sein kann, ist sich Trainingspartner dazuzuholen, die dann so reagieren, wie es für euch hilfreich ist. Zum Beispiel erstmal nur rumstehen mit ihrem Hund, damit du in genügend Abstand mit ihm üben kannst.

    Der Prozess wird so oder so sicher nicht ganz einfach, weil er das Verhalten jetzt lange festigen konnte.

    Das:

    Leider kommt es aber fast jeden Tag dazu, dass freilaufende Hunde auf uns zu rennen.

    Er wurde auch schon öfter gezwickt. Vielleicht hat das auch damit etwas zu tun?

    Ist natürlich richtig blöd und wird bestimmt nicht helfen bei eurer Problematik. Was man da tun kann (blocken etc) können bestimmt andere hier besser erklären. Als eine Lösung bietet sich aber immer an, den anderen HH zu sagen, dass deiner ansteckend ist. Zwingerhusten, Flöhe, such dir was aus :D Einige rücksichtslose HH können dann auf einmal doch ihre Hunde einsammeln.

    Viel Erfolg beim Training wünsche ich dir/euch auf jeden Fall! :)

    Edit: Jetzt kamen in der Zwischenzeit einige Antworten dazu. Sorry, falls was doppelt ist :headbash:

    LPaxx

    Geht glaube ich langsam ins OT
    Und ich lese hier immer wieder von Haltern erwachsener Hunde, dass Fremdhundekontakte (und im "sicher-ist-sicher"-Zweifel Hundekontakte überhaupt) verzichtbar sind. So schließt sich dann wohl der Kreis. Wenn immer üblicher wird, dass Hunde a) stets angeleint, b) ohne "doofe Begegnungen mit doofen Tut-nix-Hunden" in trauter Hund-Halter-Exklusivzweisamkeit (*brrr*) ihre Kreise ziehen, ist wohl auch schon im Welpenalter keine Anstrengung mehr nötig, einen Hund im Kontakt mit Artgenossen groß werden zu lassen - und somit ein weiteres Ausschlusskriterium für Kleinsthunde hinfällig

    Das habe ich hier so pauschal noch nie gelesen, dass erwachsene Hunde nie Hundekontakt brauchen. Aussagen in die Richtung kommen manchmal, aber doch in einem bestimmten Kontext. Und zwar dann, wenn es in den Themen um konkrete erwachsene Hunde geht, die Artgenossen offensichtlich scheiße finden. Und die trotzdem immer wieder in Kontakt mit Fremdhunden gebracht werden.

    Die ganzen Unterstellungen und die Diskussion darüber, wer jetzt wann unfreundlich/undankbar/uninformiert... war führen doch zu nichts. Ehrlich, mal den eigenen Unmut äußern kann ich ja verstehen. Aber muss man sowas totdiskutieren?

    Ich finde es schade, dass es hier im Thread schon lange nicht mehr ums Inhaltliche geht. Mich hätte es interessiert, wie es mit Dobby weitergeht.

    Sowas mache ich allerdings manchmal am Anfang des Trainings auch noch. Wenn der Hund sonst gar nicht auf Idee kommt, das gewünschte Verhalten zu zeigen, dann belohne ich auch drei/vier mal die Verhaltenskette. Bei meinen Hunden war das bis jetzt auch ok so.

    Aber da muss natürlich jeder selbst wissen, wie schnell der eigene Hund solche Verhaltenskette festigt.

    Dass es bei meinen Hunden immer unproblematisch war muss natürlich nichts heißen.

    Irgendwie kam doch immer nur "Bitte zurückrufen! Daaaanke!" zwei Sekunden später gefolgt von "HAU AB!" und Schnee auf fremde Hunde werfen. Ich glaube, ich sehe dabei noch viel unsouveräner aus, als ich mir vorstellen kann.
    Und erreicht habe ich auf der Verständnis-Schiene wohl eher niemanden. :???:
    Aber egal, dafür gibt's ja die Zettel: Halter*innen-Erziehung outsourcen!

    Und das ist echt die Krux finde ich. Bis man mit einer Erklärung auch nur annähernd fertig ist, ist der andere Hund ja leider schon da :tropf:

    Die HH, bei denen ich "erfolgreich" war mit meiner Bitte und Erklärung, habe ich mal ohne Hunde getroffen. Da konnten wir ganz entspannt sprechen. Aber in den Situationen selbst? Bleibt es eher schwierig, weil man auch einfach anderes im Kopf hat.

    Die Idee mit dem Zettel finde ich tatsächlich richtig gut! Nicht "nur", weil die Tut-Nix Halter sich dann in Ruhe damit auseinandersetzen können. Sondern auch, weil das vielleicht Gespräche zwischen den beiden "Parteien" anregt. Trotzdem wird man bestimmt nicht alle erreichen, aber einige vielleicht schon.

    Mein Post war ja doch sehr verurteilend, aber ihr habt beide natürlich total Recht! Ich kenne den Impuls ja auch, wenn ich mit Balu unterwegs bin. Fremde Hunde interessieren ihn 0,0. Und manchmal merke ich da auch, wie ich eigentlich erstmal denke "ach, warum musst du ihn denn schon wieder ranrufen" wenn wir den 10ten Hund in kurzer Zeit treffen. Thema Faulheit, was ich angesprochen hatte: Mehr ist das in dem Moment bei mir auch nicht. Ich gehe dem nicht nach und rufe ihn ran, weil er am Anfang ja Leinenpöbler war und ich deswegen die andere Seite kenne. Aber wenn er so chillig, wie er jetzt ist, bei mir eingezogen wäre... Keine Ahnung, ob ich dann von alleine verstanden hätte, wie doof so Situationen für andere sein können :ka:

    Und ich habe auch bei einem der Tut-Nixe hier erreicht, dass sie ihren Hund ranrufen, indem ich Balus Problem erklärt habe. Unfreundlich wäre ich bei denen kaum weitergekommen.

    Das ist aber vielleicht auch die Frage, wie oft man Menschen trifft. Wenn man jemanden regelmäßig trifft, dann lohnt sich eine Erklärung sicherlich. Wenn man nur eine einzelne Situation mit Fremden klären muss, dann ist unfreundlich sein wahrscheinlich erfolgreicher. Das ist dann Management.