Beiträge von Caissa
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und genau darum geht es mir. Man pusht die Angst des Kindes wirklich enorm wenn man da jetzt so ein Drama draus macht. Das Kind hat sich Scheiße benommen (durch Verschulden der Eltern) und es gab eben dann ne Konsequenz. So ist das Leben. Mich hat der Airdale einer Tante gebissen weil ich ihn unerlaubt unterm Tisch gestreichelt habe. Oma hatte mich gewarnt, Tante hatte mich gewarnt und ja ich habs dennoch getan und der Hund hat berechtigter Weise abgeschnappt. Seltsamer Weise kam niemand auf die krude Idee den total normalen Hund abzugeben oder ihn in den 14 Tagen meines Urlaubes dort von mir fernzuhalten. Ich hatte Mist gebaut und gut war. Ich war übrigens 5 Jahre alt. Sicher gibt es extrem sensible Kinder aber ein extrem sensibles Kind hätte wohl den Hund auch nicht derart genervt.
Angst ist subjektiv. Ist ja schön (ehrlich!) wenn das bei dir damals alles so easy war. Aber wenn die Tochter der TE richtig Angst hat, dann geht die nicht einfach so weg, weil "das Leben halt so ist". Und dass die Tochter vorher auf dem Hund gespielt hat liegt daran, dass sie ihr Leben lang gelernt hat, dass sowas ok ist und Hunde nichts tun. Von der Tatsache des Puppenspielens kann man in keinster Weise darauf schließen, dass die Angst jetzt schnell wieder verfliegen wird.
Ggf ist der Schreck jetzt sogar besonders groß, weil die Tochter eben niemals im Leben mit so einer Reaktion gerechnet hätte.
Anonym übers Internet irgendeine Einschätzung abgeben zu wollen, wie sich die Angst der Tochter weiter entwicklen wird, ist schlicht unmöglich. Die TE und ihr Mann können da als einzige eine Einschätzung abgeben (und auch die ist dann nicht in Stein gemeißelt, sie haben ja keine Glaskugel).
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Der ist jetzt 18 Monate? Knapp 2 Jahre?
Haben sie nicht 1 Jahr und 3 Monate gesagt?
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Ich verstehe das Argument nicht. Was ist der Unterschied zwischen einer gefärbten Schwanzspitze und zB einen Halsband mit Pailletten? Beides "unnötig", aber schadet dem Hund nicht. Warum soll ersteres eine besondere "Geisteshaltung" zeigen und das andere nicht?
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Ich finde die Vorgehensweise sinnvoll.
Hund und Kinder trennen. Möglichst schnell einen guten Trainer raufgucken lassen. Der Trainer wird dann ja auch sagen, wie ein weiteres Zusammenleben aussehen könnte (Kinder+Hund nie unbeaufsichtigt als Grundlage) und/oder zur Abgabe raten..
Von außen würde ich auch sagen, eine Abgabe ist das Sinnvollste. Aber ich kann verstehen, dass in der Situation selbst eine Abgabe nicht so schnell entschieden wird, man hängt ja auch an dem Hund.
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"Er ist treniert"
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Im Moment findet Reika fremde Hunde, die sie anpöbeln, noch richtig toll.
Ich habs von Anfang an so gemacht, dass sie für "angemeckert werden" ein gutes Leckerli bekommt (ich habe normale und gute dabei). Deswegen leuchten jetzt immer schon die Hundeaugen, wenn ein anderer Hund pöbelt

Ich fürchte zwar, dass sie sich mit dem erwachsen-werden nicht mehr so gerne anpöbeln lässt. Aber noch, mit 8,5 Monaten, genieße ich die kindliche Unbeschwertheit

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Sorry, aber das ist Schwachsinn! Mir kann keiner erzählen, dass jedes Elternteil Hund und Kind in jeder Sekunde strikt trennt, nur weil man mal aufs Klo muss, etwas aus einem anderen Raum holt etc. Wenn der Hund also pennt, weckt man ihn auf um ihn für 2 Minuten mit aufs Klo zu nehmen? Wirklich?
Es ist aber ja nun schiefgegangen.
Dass das passiert ist ist ja das eine - schlimm genug, für alle Beteiligten (inklusive des Hundes!).
Aber rückgängig machen kann man es eh nicht mehr.
Wichtig ist doch, wie ihr jetzt mit der Situation umgeht. Für mich ist die Kernfrage: Seid ihr bereit, eure Ansprüche an einen "Familienhund" und vor allem auch euer Verhalten zu ändern?
Dann gäbe es eine theoretische Chance, den Hund mit Hilfe eines Trainers zu behalten (wenn die Psyche eurer Tochter das mitmacht! Das steht natürlich im Vordergrund).
Wenn ihr die Frage aber mit "Nein" beantwortet, dann sehe ich persönlich auch weder diesen noch einen anderen Hund bei euch. Denn der Anspruch "die Kinder dürfen an dem Hund rumziehen und auf ihm spielen, wie sie wollen, ohne dass er sich wehren darf" ist ungerecht jedem Lebewesen gegenüber. Und das wäre auch nichts, was ich meinen Kindern vermitteln wollen würde.
Was passiert ist, ist ganz großer Mist. Aber wie soll es jetzt weitergehen? Seht ihr euch in der Verantwortung, oder nur den Hund? Wollt ihr euer Leben so verändern, dass dieser (oder ein anderer) Hund gut bei euch leben kann?
Das sind mMn die relevanten Fragen das Hundethema betreffend. Die müsst ihr natürlich hier nicht beantworten, ihr seid uns nichts schuldig. Aber für euch, als Eltern, sollten das mMn leitende Fragen sein, wenn es darum geht, die Zukunft zu planen.
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Hat das irgend jemand behauptet?
Zumindest war das eine deiner Thesen im Ausgangsbeitrag:
Wenn es dann gut geht und sie keinerlei Aggressionsverhalten zeigt, dann stellt sich jedesmal heraus, dass der andere Hund ebenfalls 'Migrationshintergrund' hat. Das ist unglaublich! Weiß man, wie die Hunde miteinander kommunizieren? Mimik, Gebärden, Geruch? Zumindest spüren sie irgendwie, dass der / die andere ebenfalls ein Leidensgenosse ist.
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Und ich möchte anmerken, dass es für uns nicht normal ist, dass ein Hund ein Kind beißt nur, weil es mit ihm spielt. Unserer vorheriger Hund war offenbar eine Ausnahme, denn auf dem konnten die Kinder sogar reiten, sich an ihm hochziehen usw. Er hat den Kindern beim Laufen lernen geholfen, er war ein Schäfchen.
Was ist schon normal? Hunde sind Lebewesen und genauso unterschiedlich wie Menschen auch.
Was euer alter Hund ok fand sagt nichts über den nächsten Hund aus.
An sich rumziehen zu lassen oder auf sich Reiten zu lassen (Hunde-Wirbelsäulen sind nicht zum Tragen konzipiert) würden mindestens 95% der Hunde, die ich kenne, scheiße finden. Von den 95% würden nicht alle beißen, um das zum Ausdruck zu bringen. Aber das sollte ein Tier mMn auch nicht müssen, damit ihm sowas erspart bleibt.
Vielleicht hattet ihr einen der ganz besonderen Hunde vorher, die sowas wirklich toll fanden. Vielleicht hat euer Hund einfach nur nicht deutlich genug gezeigt, dass er Reiten+Fell festhalten doof fand. Die Vergangenheit ist aber auch nicht so wichtig, denn es geht ja um die Zukunft. Und euer jetziger Hund findet sowas halt doof, und das ist mMn verständlich.
Gute Besserung an eure Tochter! Sowohl physisch als auch psychisch.