Das Hochspringen in der Küche würde ich im Ansatz unterbinden. Gar nicht erst warten, dass er mit dem Pfoten auf der Arbeitsplatte ist, sondern vorher eingreifen. Man merkt ja eigentlich, wenn die Hunde sich zum Sprung bereit machen. Das Gewicht verlagert sich auf die Hinterpfoten, Blick nach oben auf die Platte, Körper spannt sich an... Und da würde ich schon abbrechen. Letztendlich hat er mit dem Verhalten schon Erfolg, sobald er oben ankommt. Deswegen wird es ihn wahrscheinlich gar nicht groß jucken, wenn ihr ihn nach dem Hochspringen immer wieder runterschickt.
Beiträge von Caissa
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Ich hab mal aus Interesse zu diesem Thema eine Hundetrainerin gefragt. Sie meinte, dass mein Hund offensichtlich frustriert sei das er nicht zum anderen Hund hinkönne. Das löse die Pöbelei aus.
Ihre Lösung war dann, dass ich den Hund mit irgendwelchen fiepsgeräuschen und rumgehüpfe "abhole" und mich für ihn spannend mache.Unsere Trainerin hat sowas auch mal erwähnt. Allerdings nicht als Training, sondern als Notlösung, die man probieren kann, wenn die Situation sonst fast sicher kippt.
Also zB, man merkt schon, der Abstand ist zu klein und die Pöbelei geht gleich los. Dann gibts wohl Hunde, die sich damit ablenken lassen. Aber das ist dann wie gesagt kein Training, sondern sowas wie paradoxe Intervention (was macht mein Mensch denn jetzt? da muss ich mal gucken), um die spezielle Situation zu entschärfen.
Ich habs auch nie gemacht, dafür bin ich nicht der Typ

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Es gibt keine andere Intention beim Färben, außer, dass es schön ist

Genauso wie bei den Pudelfrisuren oder bunten Halsbändern. Ist nicht böse gemeint, aber an dem Punkt der Diskussion waren wir doch schon

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Da stimme ich dir zu. Aber sobald eines dieser Geschirre am Hund ist, bietet es einen Nutzen. Die Farbe eben nicht.
Es geht mir bei meinem Beispiel nicht um Färben ja oder nein, sondern lediglich um den Vergleich.
Es bietet keinen zusätzlichen Nutzen, wenn man vorher schon ein Halsband hat.
Wenn ich schon ein blaues Halsband habe und ein rotes dazukaufe, mit welcher Intention tue ich das? Der einzige Sinn ist, dass ich meinen Hund auch mal anders "gekleidet" sehen möchte, weil ich das schön finde. Und das ist doch genau das gleiche wie Farbe im Fell.
Mein blaues Halsband hat dann die Funktion Sicherheit, denn irgendein Halsband brauche ich ja. Aber mein rotes Halsband ist ein absolut überflüssiger Kauf, der mir außer der Optik nichts bringt.
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Wenn der Hund ein Halsband trägt, bedeutet es mehr Sicherheit, als wenn er blaue Punkte aufgemalt bekommen hat. Für mich geht es lediglich um den Vergleich Halsband und Farbe.
Das fünfte Halsband hat aber keine zusätzliche Funktion mehr. Das kauft man eben doch nur, weil es nochmal anders aussieht als die anderen Halsbänder. Halsband 1-4 hätten die gleiche Sicherheit geboten, also ist Halsband 5 genauso unnötig wie Farbe im Fell.
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Das verstehe ich nicht.
Es ist doch vorher auch nicht in 100% der Situationen gekippt, sondern nur in einem Teil. Das heißt, dass es jetzt ein paar mal unproblematisch war ist kein Erkenntnisgewinn. Oder was hat sich für dich jetzt geändert?
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Wir waren in dem Alter deutlich weniger unterwegs. Meistens haben wir eine größere Runde gemacht (ich schätze mal meist 30-45min) und sonst nur deutlich kürzere Runden. Insgesamt sind wir wahrscheinlich auf ungefähr die Hälfte eures Pensums gekommen, wenn überhaupt. Und wir waren viel gemeinsam im Garten.
Ich glaube, alleine die täglichen Hundewiesen-Besuche wären für Reika zu viel gewesen
Wobei ich eh kein Fan von Hundewiesen bin.An sich finde ich ja immer, der eigene Hund signalisiert einem am besten, wann es zu viel/zu wenig war. Und an Minutenregeln habe ich mich nie gehalten.
Ansonsten würde ich mich fragen, ob so viel Bewegung in dem Alter für Gelenke und Co ein Problem sein kann? Das ist aber wirklich eine offene Frage an die Erfahreneren hier, ich weiß die Antwort nicht.
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Mal ein paar Stündchen sind bei denen, die ich kenne, auch gar kein Thema
Die sind nur eher nicht die Typen, die gerne täglich 6 Stunden alleine wären. -
Hachja, das liebe pöbeln. Wenn mal was blöd läuft, dann tut es immer gut, zu hören, dass man nicht ganz alleine mit dem Thema ist
Dafür mag ich diesen Thread wirklich 
In dem Moment war ich schon irgendwie angefressen, da kann ich nicht aus meiner Haut.
Aber im Nachhinein kann ich mir die Situation eigentlich ganz gut erklären.
Balu neigt ja zur Unsicherheit. Als er einzog waren gewisse Trigger für ihn ganz schwierig, wenn er an der Leine war. Unter den Triggern war: Wenn uns mehrere Hunde gleichzeitig entgegen kommen, wenn ein Hund frei läuft (auch wenn der nett ist), wenn die Situation recht plötzlich passiert, und natürlich wenn andere pöbeln. Und in der Situation gestern traf alles zu, zusätzlich war es noch dunkel und die anderen Hunde nur ca 2m weg, als sie zu pöbeln anfingen. Hunde sind ja auch nur Tiere und keine Maschinen, da war seine Grenze wohl erreicht.
Und dass Reika dann mitmacht kann ich halt auch verstehen, sie ist ja noch jung.
Ich versuche jetzt mal das positive zu sehen: Immerhin hat Reika auf den Abbruch zweimal gehört und aufgehört zu meckern. Sie hat dann zwar dazwischen auch einmal wieder angefangen
aber wenigstens hat sie mich nicht komplett ausgeschaltet in der Situation. Darauf lässt sich ja aufbauen 
Außerdem lief es lange viel zu gut. Vielleicht hat so ein Reality Check auch mal was Gutes

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Wenn ich einen kleinen Hund haben wollen würde, dann würde bei mir sofort ein Bolonka einziehen. Ich kenne die als entspannte Hunde, relativ einfach zu erziehen und bei Bewegung/Beschäftigung als "alles kann nichts muss".
Um die Fellpflege muss man sich natürlich kümmern und die sind glaube ich auch ungerne stundenlang alleine. Aber das müsste dein Hund ja auch gar nicht sein
