Beiträge von Caissa

    Manche wissen es schon aus PNs.

    Die Kleine wird nächste Woche zu mir ziehen. Ich hab das mit Lena schon geklärt und mit Itundra privat abgesprochen, damit niemand übergangen wird, da ihr Angebot zuerst da war.

    Ja, für viele wäre es zu früh und es muss nicht jeder verstehen, ich war selbst kurz unsicher, aber es fühlt sich einfach richtig an.

    Ich denke, niemandem steht zu, zu bewerten, was "zu früh" ist. Wenn du das richtige Gefühl hast, dann ist der Zeitpunkt auch genau der richtige! :smile:

    Die Kleine hat mit dir den absoluten Jackpot geknackt und ich bin mir sicher, ein bisschen Sternenstaub von Nova ist in ihr auch drin. Alles Gute euch beiden :bindafür:

    Der Hund schläft von 22 bis 8 Uhr, also 10 Stunden. Plus ungefähr 4 am Tag. 14 Stunden Ruhe pro Tag sind zu wenig, vor allem dauerhaft!

    Ihr geht ca 3 Stunden pro Tag spazieren, die meiste Zeit davon an der kurzen Leine. Außerdem steht weiter vorne das:

    Wir gehen drei große Runden am Tag. Meistens gehen wir eine Runde davon mit dem Nachbars Hund, mit dem versteht er sich ja gut. Das ist aber auch fast der einzige mit dem er sich versteht. ansonsten machen wir so Spiele und sehr viel Training, auch bei meiner Oma auf dem Hof trainieren wir sehr oft.

    Wir spielen zusammen, ich gebe ihm wie gesagt Suchspiele drin in der Wohnung so auch draußen, wir trainieren sehr oft den Rückruf, und allgemein wenn wir spazieren gehen lass ich ihn nicht mehr an der langen Leine machen was er möchte, sondern dass es für ihn auch schon ausgiebig Training, daher damals laufen dürfte wie er wollte mittlerweile muss er neben mir laufen und auf okay darf er mal laufen wo er möchte also nicht nur neben mir. Aber auch da gibt es Regeln. Wenn ich das jetzt alles beschreiben würde würde es viel zu lange dauern, aber ich hoffe du verstehst was ich meine, er ist quasi den ganzen Tag eigentlich im Training.

    (Herv. im Zitat sind von mir)

    Dein Hund ist überdreht und kommt nicht zur Ruhe. Ich würde das Programm erstmal runterfahren. Was ich komplett streichen würde sind jegliche Spiele und Aktivitäten in der Wohnung. Keine Suchspiele, nix. Die Erwartungshaltung eures Hundes muss sich ändern, zuhause ist Ruhe und schlafen angesagt.

    Dafür musst du auch aufhören, den ganzen Tag um ihn zu kreisen. Wenn ich im Zitat oben lese, dass er eigentlich den ganzen Tag im Training ist, dann klingt es so, als seist du auch die ganze Zeit mit deinen Gedanken beim Hund. Das merkt er, und das ist nicht gut. Die allermeisten Hunde sind davon überfordert, wenn sie permanent Aufmerksamkeit bekommen. Leb zuhause dein Leben und denk nicht ständig über ihn nach.

    Das ist, so wie es in deinen Erzählungen klingt, auch das, was deine Oma besser hinbekommt. Die beschäftigt sich nicht den ganzen Tag mit ihm, also ist die Erwartungshaltung bei ihr auch anders.

    Drei große Runden pro Tag sind für einen ansonsten entspannten Hund vielleicht ok. Bei deinem würde ich aber fürs erste nur eine große Runde machen, ansonsten nur Löserunden. Auf der großen Runde wäre der Hund bei mir an der Schleppleine und könnte sich entspannen. Wenn andere Hund/Menschen kommen, auf die er reagieren will, dann kannst du ihn natürlich neben dich holen.

    Ansonsten schadet es sicher nicht, die Trainerin zu wechseln, wenn ihr mit der bisherigen keine Fortschritte macht.

    Du hast zwar irgendwo geschrieben, dass du es nicht weißt. Aber versucht doch mal, es grob abzuschätzen:

    Wie viele Stunden schläft euer Hund am Tag?

    Und was mich auch interessieren würde, wie viele Stunden geht ihr Spazieren? Wie viel davon an kurzer Leine?

    Wie viel spielt ihr mit dem Hund?

    Du schreibst immer "wir gehen Gassi" oder "wir spielen dann noch ein bisschen", aber damit ist es sehr schwer, sich ein Bild zu machen. Deswegen würde ich mich freuen, wenn du mal eine Zeitangabe machen könntest. Nicht auf die Minute genau, aber du wirst ja einschätzen können, ob ihr täglich 4 Stunden oder 20min Spazieren geht.

    Und als zweiten Schritt: Wie viel macht im Vergleich deine Oma mit ihm? Du sagst ja, bei ihr ist er entspannter.

    Darf ich mal fragen, liebe TE:

    Wenn du alleine entscheiden dürftest, was mit dem Hund passiert, was würdest du dann tun? Was ist dein Bauchgefühl?

    Ich weiß, der Hund gehört deinem Freund, er will Geld für ihn haben etc. Dein Freund klingt aber auch so, sorry für die ehrlichen Worte, als würde ihn das Wohlergehen der Kleinen keinen Deut interessieren.

    Bei dir lese ich das anders raus. Du bist überfordert und wolltest keinen Hund (ok, ist ja auch nicht deiner) und suchst trotzdem nach Hilfe. Du hast auch erkannt, dass eine Abgabe das sinnvollste in eurer Situation ist. Wo würdest du die Kleine hingeben, wenn du es alleine entscheiden könntest?

    Ich kann es verstehen Lenchen98 , wenn dein erster Impuls ist, die Meinungen irgendwelcher Fremder im Internet nicht so wichtig zu finden. Gerade, wenn man nicht hört, was man eigentlich hören möchte, dann ist es normal, erstmal in eine defensive Haltung zu verfallen und sich zu denken, dass die ganzen Leute da im Forum sich doch zum Teufel scheren sollen.

    Aber bitte, versuch so logisch wie möglich über die Angelegenheit nachzudenken. Welche Voraussetzungen bringt der Freund wirklich mit, die ihn zu einem guten Halter machen? Er hatte früher DSH in der Familie. Als jemand, der auch mit Hunden aufgewachsen ist, kann ich dir sagen: Ein eigener Hund ist was komplett anderes. Ich war durch die Familienhunde eigentlich gar nicht darauf vorbereitet, einen eigenen Hund zu haben. Außerdem waren die Hunde auch 'nur' DSH, keine Malis. Das ist also ein Unterschied! Dass der Freund Malis mag ist schön, aber dein Freund mag doch auch Malis. Also so gesehen sind die Voraussetzungen die gleichen wie bei euch.

    Niemand will dich hier ärgern. Es mag vielleicht anders wirken, aber es geht niemandem hier darum, aus Prinzip gegen dich zu sein. Es geht allen nur um deinen Hund. Und wenn hier Gegenwind kommt, dann weil sich die User echte Sorgen machen.

    Geht es denn hier um richtiges Dummytraining oder nur um 'schnödes' Apportieren?

    Ich dachte, es ginge um letzteres und habe dazu geantwortet. Falls es um richtiges Dummytraining geht, dann ziehe ich meine Antwort zurück. Davon weiß ich (fast) gar nichts :ops:

    Jetzt, wo ich das Zitat nochmal sehe, kann ich das Missverständnis verstehen. "Immer" sollte da heißen, bei verschiedenen leichten und auch mal schlimmeren Krankheiten. Aber das kann man durchaus anders verstehen, da hast du Recht :headbash:

    Schön, dass wir das geklärt haben :smile:

    Ich kann schlecht mit einem Hackebeilchen stricken.

    Warum dieses Absolute? Es kann sich ergänzen. Es kann helfen. Muss nicht. Nicht immer, nicht bei jedem, nicht bei allem.


    Wer einen Beinbruch mit Homöopathie "behandelt" - mei, da will ich gar nicht drüber nachdenken weil es mich nicht weiterbringt, ausser beim kopfschütteln.

    Aber wenn man die Möglichkeit hat, sich (zusätzlich zur wie heisst das jetzt, anstatt Schulmedizin? Btw Merci für die Info, hab ich was gelernt!) unterstützend zu helfen beim Verheilen des Beinbruches, was ist daran nicht gut / schlimm / dumm?

    Ich habe es nie dumm genannt, würde ich auch nicht. Ich finde es wichtig, dass klar ist, dass Homöopathie keine bewiesene Wirkung hat (außer Placebo natürlich). Aber ich störe mich überhaupt gar nicht daran, wenn jemand es nutzt. Ich freue mich für jeden, dem bei Beschwerden geholfen werden kann. Mit welchen Mitteln das passiert geht mich erstmal gar nichts an.

    Warum das Absolute? Die Nachfrage verstehe ich nicht so ganz. Habe ich etwas Absolutes gefordert? Nach meinem Verständnis nicht, ich habe nicht gefordert, dass man ausschließlich Homöopathie oder Schulmedizin nutzt. Mir hat sich beim Lesen einfach nur die Frage gestellt, deswegen wollte ich sie einmal in den Raum werfen :smile:

    Aspirin wirkt bei mir gegen Kopfschmerzen und ich würds trotzdem nicht zur Behandlung eines Hirntumors ansetzen. Die Frage ist nicht direkt beantwortbar (ja, ich weiß, dass Aspirin nicht homöopathisch ist :smile: ). Man wählt dass, wovon man sich die größte Kosten/Nutzen Relation verspricht. Nach dem jeweiligem Informationsstand und der jeweiligen Gefühlslage.

    Bei Schmerzmitteln gibt es ja auch verschiedene Abstufungen.

    Man nimmt ja bei Bauchweh auch kein Morphium.

    Bei leichten bekannten Beschwerden greife ich deshalb gern zur Homöopathie.

    Bei starken Beschwerden geh ich selbstverständlich zum Arzt.

    Bei Homöopathie gibt es ja auch x verschiedene Mittel. Es könnte ja theoretisch eines für leichte Kopfschmerzen geben und eines für starke Beschwerden. Deswegen meine Frage. Dass nicht ein Mittel für alle Beschwerden richtig sein kann ist klar, aber Homöopathie bietet ja verschiedene Mittel.

    Aber euch verstehe ich jetzt so, dass ihr sagen würdet, dass homöopathische Mittel immer nur eine leichte Wirkung haben können? Das würde meine Frage beantworten, danke :gut:

    Mir ist das völlig egal warum homöopathische Mittel bei mir, meinem Hund oder Pferd helfen. Es ist hier so, dass es hilft, wenn es das richtige Mittel ist.

    Das heißt aber trotzdem nicht, dass ich bei einer Appendizitis, einem Herzinfarkt oder einer Milzruptur zu einem HP gehe. Da suche ich dann doch lieber den Schulmediziner auf.

    Hier würde ich gerne einmal nachfragen, bitte nicht als Vorwurf verstehen :ops:

    Aber die Aussage kam jetzt ja schon von mehreren Usern (bei kleinen Dingen Homöopathie, bei schlimmeren nicht). Und ich verstehe das nicht so ganz. Wenn man davon ausgeht, dass Homöopathie wirkt, warum nutzt man es dann nicht immer? Wenn man glaubt, dass Homöopathie eigentlich doch nicht wirklich so viel bringt, dass man es bei ernsten Dingen nutzen würde, wieso nutzt man es dann überhaupt?