Beiträge von Caissa

    Ein "Problemhund" wäre für mich persönlich ein Hund, der das Leben des Halters spürbar einschränkt und sich und dem Halter ordentlich Stress macht. Ein Hund, der je nach Situation ein bisschen Management braucht, der aber bei einem souveränen Halter lebt und somit gut durchs Leben kommt ist kein Problemhund für mich.

    Den Begriff finde ich eh schwierig. Bei einem "Problemhund" ist ja meist nicht der Hund das Problem, sondern die komplette Situation. Halter, Hund und Umfeld passen dann nicht zusammen.
    Aber zur Frage:

    Wieviele Hunde bedürfen im Alltag zumindest in gewissen Situationen besonderes Management, weil sie z.B. unverträglich mit Artgenossen oder Gleichgeschlechtlichen sind, an der Leine pöbeln, unangemessenen Hüte-/Wach-/Schutztrieb haben, Radler jagen, keine Menschen mit diesen oder jenen Eigenschaften mögen etc.?

    Balu braucht noch ein bisschen Management bei gewissen Artgenossen bei Treffen an der Leine. Aber das ist nicht schwierig und ansonsten läuft er gut im Alltag mit.

    Reika braucht noch häufiger mal Management, aber die ist halt auch noch nicht "fertig" mit 11 Monaten.

    Ich denke es ist zum Teil Eigenwerbung und zum Teil einfach ökonomischer in der Produktion. Er hat normalerweise drei Drehtermine (sieht so zumindest aus) mit jedem Hund/Mensch Paar. Und so können sie den mittleren Drehtermin schnell abfrühstücken, brauchen nur ein Kamerateam und vermutlich drehen sie dann mehrere Teams an einem Tag.

    Bei einigen Problemen kann sowas ja sogar sinnvoll sein (wobei mich die 'Überflutung' stört. Es trifft ja immer ein Hund auf ein ganzes Rudel, da sieht man eher nicht alltägliches Verhalten). Pauschal ist der Termin bei ihm natürlich Quatsch. Wenn eigentlich Pöbeln an der Haustür Thema ist bringt der Besuch bei ihm wenig xD

    Ich muss immer wieder nochmal an den Thread der trauernden Mutter denken, die ihre Tochter tragischerweise verloren und deren zwei Hunde übernommen hatte. Sie war mit den Hunden überfordert, es waren zwei Malis meine ich (ggf einer davon ein Mali-Mix). Der letzte Stand war, dass sie sich wohl beim SV der Tochter melden wollte, um Unterstützung zu bekommen. Die ganze Geschichte fand ich furchtbar traurig und sie lässt mich nicht komplett los. Ich hoffe sehr, dass die Frau eine gute Lösung gefunden hat und keine Schuldgefühle hat, falls sie einen der oder beide Hunde abgegeben hat.

    Der Thread hat dazu geführt, dass ich ein konkreteres Gespräch mit meiner Familie darüber geführt habe, was mit meinen Hunden passiert, falls mir mal was zustoßen sollte.

    Wenn du eine Futtermittelallergie vermutest, dann würde ich an deiner Stelle eine Ausschlussdiät machen. Ansonsten kannst du grade ja nur raten, worauf sie allergisch reagiert.

    Getreide ist eine Möglichkeit, aber Proteine (zB Rind) sind genauso häufig für Allergien verantwortlich.

    Dass Getreide pauschal nichts im Hundefutter zu suchen hat ist Quatsch. Die Aussagen kommen meist aus der "Hund wie Wolf ernähren" Ecke. Tatsächlich hat sich der Verdauungstrakt der Hunde deutlich verändert seit der Domestikation. Gerade in den letzten Jahrhunderten haben Hunde hauptsächlich Essensreste ihrer Menschen gefressen, die natürlich nicht nur aus teurem Fleisch bestanden. So können Hunde grundsätzlich problemlos aus Stärke Energie ziehen, auch in größeren Mengen.

    Trotzdem ist es natürlich nicht unmöglich, dass bei deinem Hund eine Allergie gegen Getreide vorliegt. Aber es wäre eben genauso möglich, dass das Problem ganz woanders liegt.

    Bei Facebook stellt er das Format grade vor.

    Scheinbar wird er die Hunde vorher bei Facebook vorstellen, dann können sich Menschen direkt für Hunde bewerben und würden dann bei der Adoption begleitet werden.

    Den ersten Hund, den er in dem Video vorstellt, ist ein 84 Kilo Owtscharka, der aber laut seiner Aussagen ganz nett zu Hunden und Menschen sein soll.

    Mal sehen, was da noch so für Kandidaten in der nächsten Zeit kommen:D

    Edit: Der hier: http://www.tierheim-koeln-zollstock.de/tiervermittlung/hunde.html?id=1934 müsste es sein, den er vrgestellt hat.