Ein "Problemhund" wäre für mich persönlich ein Hund, der das Leben des Halters spürbar einschränkt und sich und dem Halter ordentlich Stress macht. Ein Hund, der je nach Situation ein bisschen Management braucht, der aber bei einem souveränen Halter lebt und somit gut durchs Leben kommt ist kein Problemhund für mich.
Den Begriff finde ich eh schwierig. Bei einem "Problemhund" ist ja meist nicht der Hund das Problem, sondern die komplette Situation. Halter, Hund und Umfeld passen dann nicht zusammen.
Aber zur Frage:
Wieviele Hunde bedürfen im Alltag zumindest in gewissen Situationen besonderes Management, weil sie z.B. unverträglich mit Artgenossen oder Gleichgeschlechtlichen sind, an der Leine pöbeln, unangemessenen Hüte-/Wach-/Schutztrieb haben, Radler jagen, keine Menschen mit diesen oder jenen Eigenschaften mögen etc.?
Balu braucht noch ein bisschen Management bei gewissen Artgenossen bei Treffen an der Leine. Aber das ist nicht schwierig und ansonsten läuft er gut im Alltag mit.
Reika braucht noch häufiger mal Management, aber die ist halt auch noch nicht "fertig" mit 11 Monaten.