Beiträge von Caissa

    Ach Mensch, ich wünsche deinem Mann gute Besserung! Klingt ja total ätzend mit der Verletzung, der Arme :(

    Und du fühl dich auch mal gedrückt :streichel: Die Nachricht konntest du bestimmt gar nicht gebrauchen im Moment.

    Ich weiß, das ist jetzt leicht gesagt und schwer umzusetzen: Aber versuch, das Gedankenkarussell weitestgehend auszuschalten. Jetzt damit zu hadern und Angst zu haben, wie es mit Holly werden wird, hilft euch beiden nicht. Überleg mal, wie viele Fortschritte ihr schon in der kurzen Zeit, die sie da ist, gemacht hat. Könnt ihr überhaupt vorhersagen, wie sie sich die nächsten Wochen/Monate entwickeln wird? Nee, kann man nicht. Man kann es eh nur nehmen, wie es kommt. Also bringt das hadern nichts, außer, dass es dir Sorgen bereitet.

    Ihr bekommt das schon hin, ihr drei! Denkt immer dran, was die größte Erkenntnis aus diesem Thread ist: Euer Bauchgefühl funktioniert super, ihr könnt euren Hund scheinbar gut lesen :nicken: das ist soo viel wert! Also bekommt ihr die nächste Zeit auch hin.

    Eigentlich hast du es genau richtig verstanden :smile:

    Wo möglich, da führe ich über kluge Entscheidungen. Zum Beispiel bei pöbelnden Hunden. Ich weiß, wie man sinnvoll durch die Situation kommt. Darum folgen mir die Hunde (hoffentlich) bei folgenden, vergleichbaren Situationen. Weil ich bewiesen habe, dass ich einen guten Weg finde.

    An allen Stellen des Lebens geht das denke ich nicht, da stimme ich dir zu. Das meinte ich mit den letzten beiden Sätzen: Was über kluge, bewährte Entscheidungen nicht klappt, das muss über konditionierte Erziehung gehen.

    In der Literatur, die ich kenne, ist Dominanz nicht situativ, sondern beschreibt Beziehungen.

    Dabei ist der dominante Part dann aber nicht der allumfassende Gebieter und auch nicht zwangsläufig der Stärkste, sondern meistens der Ältere, der klügere Entscheidungen trifft. Zum Beispiel hier:

    https://academic.oup.com/beheco/article/28/4/1004/3743771

    So gesehen könnte ich für mich durchaus den Dominanzbegriff nutzen für mich und meine Hunde. Ich führe über kluge Entscheidungen, nicht über körperliche Maßregelungen.

    Im Alltag nutze ich den Begriff aber nicht, weil er eben so verbrannt ist und es normalerweise auch nicht nötig ist.

    Meine Philosophie, puh. Ich folge auf jeden Fall schonmal keinem einzelnen Trainer und keiner irgendwo beschriebenen Trainingsphilosophie.

    Ich sehe es in meiner Verantwortung, für das Dolmetschen zwischen den Hunden und der Menschenwelt hauptsächlich verantwortlich zu sein. Ich muss es schaffen, dass sie verstehen, wie man stressfrei durch die Welt kommt. Wie genau ich das erkläre ist situativ und je nach Hund sehr unterschiedlich. Vieles lebe ich vor (zB indem ich keine Angst zeige, wenn meine Hunde irgendwas komisch finden oder indem ich den Besitzer des pöbelnden Fremdhundes trotzdem nett begrüße). Ich schaffe außerdem möglichst Rahmenbedingungen, in denen meine Hunde meine Regeln auch befolgen können (Abruf funktioniert unter Ablenkung x noch nicht? dann gibts keinen Freilauf, wenn Ablenkung x wahrscheinlich ist). Ansonsten erziehe ich über viel Lob, auch Leckerlies und Spiel. Und setze Grenzen dann, wenn sonst ich oder andere Menschen oder Hunde belästigt werden würden.

    Das klingt ja wirklich toll :hurra:

    Sich Tipps zu holen ist super, vor allem um neue Blickwinkel aufgezeigt zu bekommen! Und dass ihr euch an die Vorgaben von Verein und Trainerin halten wolltet total verständlich. Aber am Ende seid ihr die einzigen, die den Hund den ganzen Tag sehen und erleben.

    Viel Spaß morgen in der Welpengruppe! Falls es doch zu viel ist, dann gibt es ja immer noch die Option, sich mit ein bisschen Abstand hinzusetzen oder früher zu gehen. Aber das merkt ihr dann sicher, falls sowas nötig ist :gut:

    Damit hast du sicher Recht und deshalb werde ich mich jetzt noch viel stärker als zuvor auf mein Bauchgefühl verlassen. Und das sagt: Ihr ist langweilig und sie muss raus. Ja, sie ist auch ängstlich und verwirrt, aber sie hat bereits Vertrauen gefasst und orientiert sich an uns. Wir probieren das jetzt einfach mal aus.

    Finde ich gut, wenn du dich auf dein Bauchgefühl verlässt! :gut:

    Ich gehe es bei Problemen auch so an: Informieren -> sacken lassen -> Bauchgefühl entscheiden lassen -> nicht direkt rumhadern, sondern erstmal leben. Falls doch das gleiche oder neue Probleme auftauchen, dann die Abfolge halt von vorne :D Aber die meiste Zeit bin ich im Bauchgefühl/nicht hadern Modus. Und ich für mich habe das Gefühl, das ist das stressfreiste :nicken:

    Was ja nicht heißt, dass es unsinnig ist, sich zu informieren. Aber man muss dann halt auch einfach mal agieren und darf sich durch die vielen Infos nicht blockieren lassen.

    Ihr bekommt das sicher hin! Wie ich schon weiter vorne geschrieben habe, es klingt, als sei euer Bauchgefühl ziemlich vernünftig. Und das klingt nach den neuen Seiten immer noch so :nicken:

    Das Problem ist, glaube ich, dass meine Hündin auf manche Hunde sehr ängstlich und unterwürfig reagiert und das irgendwie dann auch häufig Hunde sind, die das krass zu triggern scheint. (Kann das sein? Kennt ihr sowas?)

    Dazu: Ja, kenne ich auch. Balu ist vorsichtig und dem passiert das auch. Und Reika wiederum hätte grade die Tendenz, mal ein bisschen auf Ängstliche raufzuhauen. Nicht gefährlich, aber mit denen kann man sich schön das Ego polieren, so als 12 Monate alter Junghund |) Wenn man sonst nix zu melden hat, dann muss man sich eben bei den vorsichtigen Hunden die Bestätigung fürs Ego holen.

    Darf sie natürlich nicht, und Balu schütze ich dann auch einfach, wenn die anderen Besitzer sich nicht kümmern.

    Zur Situation im Wald: Der Typ klingt ja wie der ganz große Hauptgewinn :rollsmile: Nö, Auslaufgebiet heißt nicht, dass man jegliche Verantwortung für die eigenen Hunde abgibt. Auslaufgebiete sind auch keine Freifahrtsscheine um die eigenen Hunde andere Menschen oder Hunde bedrängen zu lassen. Und seine Ausbildung kann auch nicht besonders fundiert gewesen sein, wenn er weder grundlegenden Anstand und Respekt gelernt hat noch dass eine Begegnung zwischen einem vorsichtigen Hund und 10 anderen Fremdhunden keinerlei Mehrwert für den Hund hat, im Gegenteil.

    Ich hätte alles genauso gemacht wie du. Mach dir keine Vorwürfe und zweifel jetzt bitte auch nicht an dir, weil so ne Flitzpiepe meint sich an dir abreagieren zu müssen:streichel:

    Berner-Aussie haben wirklich schon viele vermutet, ich fand das auch immer überzeugend. Er sieht eigentlich genauso aus, wie ich mir einen Berner-Aussie vorstellen würde :smile:

    Dass der DSH eigentlich überall drin ist, da habt ihr natürlich recht :lol: mich hat da vor allem die hohe Prozentzahl gewundert, weil er vom DSH wirklich nix hat. Rotti fand ich da zB einen überzeugenderen Vorschlag. Aber so ist das halt bei den Mischlingen, schlägt ja auch nicht alles gleichermaßen durch :hust:

    12,5% Eurasier

    Ich finds total lustig - ich hab da jetzt irgendwie meinen Opi (Chow) drin gesehen! :nicken:

    Der Eurasier ergibt für mich auch total Sinn!

    Den Eurasier/Chow sehe ich beim Aussehen auch. Und wesenstechnisch passt es auch an einigen Stellen :D